Reise Tagebuch…von österreichischen Gewässern und Kindheits-Erinnerungen

Dalmatien liegt hinter uns…und ich befinde mich wieder im Wasser. Am Schwimmen. Als hätte sich nix verändert. Selbst das Wasser ist kristallklar und schimmert helltürkis. Schmeckt nur besser. Und irgendwie sind wir gerade mit einem Kind mehr am Badestrand...

Willkommen im südlichsten Gebiet Österreichs. Schwieger-Familien-Traditionen wollen fortgeführt werden.
Wir baden im Kärntner Lieblingssee.

Mit dabei die Enkelin unserer taffen, aber sehr freundlichen, österreichischen Ferienwohnungsvermieterin. Familien Anschluss im Preis inbegriffen.
Gut so, hält unsere Kinder vom Streiten ab und spielt stattdessen schön mit meinen Mädels.

Deshalb haben wir auch nicht lange gezögert und eine entzückende Siebenjährige mit ins Auto gepackt. Win Win Situation für alle.

Und ja, jetzt sind wir in einer Ferienwohnung. Hat sich ausgehotelt für Mutti. Kompromisse müssen schließlich sein und unsere Freunde, ebenfalls aus Kroatien abgereist, befinden sich in der alten bosnischen Heimat.

Tränenreich war der Abschied, gerade für uns Mamis. Haben uns so lieb gewonnen. Und brauchen jetzt beide wieder das Handbuch “Umgang mit sturen, störrischen Ehemännern“. Mist! Schon einmal in die Falle getappt! Als ich, zugegebenermaßen a bisserl zu heftig, dem Hotelservice und der schönen Adria hinterher trauerte.

Aber schön isses hier tatsaechlich. Und vertraut. Ab jetzt gibt’s wieder Hendl, Topfen und Schwammerl frisch ausm Billa.

Und meinem unwiderstehlichen Charme sei Dank, waren wir auch schon im Lieblings Bergrestaurant auf der Terrasse zum Abendessen.

Kann aber auch daran gelegen haben, dass der Kühlschrank noch leer und der Hunger zu groß war. Oder am schönen, heißen Wetter. Das muss schliesslich ausgenutzt werden. Tausche kroatischen Dessertwein gegen Almdudler Alpenradler. Passt schon!

Und weil’s Wetter so schön ist, sind wir am Vortag deshalb auch nach rund sechs Stunden Fahrt inklusive unfreiwilliger Slowenien Rundfahrt (Danke Papa für’s fast Kotzen) gleich an den Badestrand gefahren.

Aber Papa kann nix dafür. Da hatten wir einmal die Idee kurz Landstraße statt Autobahn zu fahren…konnte ja keiner ahnen dass eine gesperrte Strecke auf die andere folgte. Ich fühlte mich in die eigene Kindheit zurück versetzt. An die Reisen mit meinen Eltern.
Und schon dreht sich mir fast wieder der Magen um. Nicht weil’s soo schlimm war. Wegen der langen, stets kurvenreichen Autofahrten versteht sich.

Lieber selbst hinters Steuer und an was anderes denken. Kühles Wasser zum Beispiel…

Herrlich war’s! Erfrischende Abkühlung nach der langen Autofahrt. Und das Beste für die Dreijährige: endlich Knatsch!! Und schon war sie für zwei Stunden verschwunden. Defizit ausgleichen. Ich…vermisste danach wieder die schönen sauberen Adria Steinchen. Und unsere Handtücher dringendst eine Waschmaschine.

Aber heute machen wir’s wieder genau so. Ab an den See, rein ins kühle Nass. Schwimmen, braun bleiben. Seele baumeln lassen.
Kärnten, bist auch ganz nett!

Und aufm Berg wandern können wir ja morgen noch, oder übermorgen…

 

 


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