„Grinchy X-Mas“ 2.0 – Papa’s Gegendarstellung

Liebe Alex,

da hockst Du nun inmitten von Geschenkpapier-Rollen und Unmengen von Amazon-Kartons. Lächelst selbstzufrieden vor Dich hin in Anbetracht all der hübschen Kindergeschenke, welche Du die letzten Wochen liebevoll ausgesucht und voller Vorfreude bestellt hast. Da sah ich die leuchtenden Augen des kleinen Kindes in Dir blitzen, als Du Schleich-Pferdeboxen und Puppenmöbel geordert hattest. 

Und auch jetzt, habe ich da nicht sogar ein kleines Summen gehört? Du willst uns allen was vom Grinch erzählen? Eigentlich ziemlich seltsam wenn Du mich fragst. Schaue ich doch auf drei sorgfältig und dekorativ aufgehängte Adventskalender, Vasen über und über mit Christbaumkugeln gefüllt, Leuchtpyramiden und Papiersterne wohin mein Blick auch schweift!

Wer hat denn als letztes den alten Zuckowski auf Spotify gespeichert, fragt unentwegt nach Weihnachtsfilmen und veranstaltete mit den Kindern ein Plätzchen-Massaker in der Küche? Woher kommen denn dann nun die gebastelten Papier-Tannen am Küchenfenster und warum hocken fröhlich grinsende Rentiere und Weihnachtsmänner vor unserer Haustüre? Wer um alles in der Welt hat Dich denn dazu gezwungen?

Lass Dich doch nicht runterziehen von Nebensächlichkeiten und blöden Gewohnheiten. Haste im neuen Jahr noch genug Zeit Dir abzugewöhnen.

Sieh Dich doch an, wie Du mir stolz das äußerst kreativ gebastelte Geschenk für die Kleinste zeigst. Deine Idee ihr symbolisch ein Puppenhochbett mit Möbeln zu schenken, weil das richtige neue Hochbett plus Kinderzimmer noch ein paar Wochen auf sich warten lässt. Warum berichtest Du denn eigentlich nicht mal darüber? Dass in einem gemeinsamen Abend mit Preisvergleichen und Zollstock-Ausmessungen aus einem läppischen Ikea-Billig-Hochbett ein ganzes qualitativ hochwertiges Kinderzimmer für Dein Baby rausgesprungen ist. Was Du Deinem spendablen Gatten zu verdanken hast!

Du hast eine tolle Familie und tolle Kinder. Unser eigener Familienkosmos. Alles andere ist nicht wichtig!

Und jetzt hör auf, alle anderen zu veräppeln und insbesondere Dich zu veräppeln! SO furchtbar blöd findste Weihnachten nämlich gar nicht! Und jetzt hör endlich auf mit den eingepackten Geschenken anzugeben.

„Echo!“ „Die kleine Strebersau ist in Wahrheit meine Frau! “

P.S. Ihr wisst, wer’s geschrieben hat 😉


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