Rettung vor dem Hulk in mir – Tipps für einen entspannteren Alltag

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„Mamaaa! Die lassen mich nicht mitspiiielähn!!“

„Mamaaa der große Bruder hat…..!“
„Mein Leben ist vorüber!“
(die Playstation muss unverzüglich ausgeschaltet werden)

„Ich will hier nicht mehr wohnen!….“

Er war in letzter Zeit wieder unverschämt oft da!
Ballte die Fäuste und fletschte die Zähne!
Innerlich darum bemüht, nicht gleich sofort drauf los zu brüllen, bis die dünnen Fertighaus-Wände wackeln!
Ja, er taucht hier gerne immer mal wieder auf:
Der grüne, hässliche Kerl mit der Fratze und dem markanten Kinn.
Der da, mit dem ewigen Bad Hair Day und den zornig blitzenden Augen.

Der Hulk in mir!

Ich konnte ihn einfach nicht abwimmeln und abblitzen lassen, so sehr ich mich auch bemühte!
Stets stand er direkt hinter mir, hämisch grinsend (Ihr wisst, ich schreib‘ gerne von hämisch grinsenden Gestalten! 😉 ).
Der blöde, hässliche Typ saß mir quasi im Nacken.

Vielmehr als das!
Er nahm Besitz von mir! Von meinem ganz eigenen ich!
Denn genau genommen, war ICH in letzter Zeit ganz schön oft wieder der wuchtige, brüllende grüne Geselle!
Der Hulk in mir? Er brach ganz schön oft heraus!

Aus den verschiedensten Gründen.

Der übliche Alltags-Stress

Ihr wisst selbst, wie stressig der Alltag mit mehreren Kindern ist und wie wir Mamas oftmals an den (an uns selbst gerichteten) Anforderungen scheitern.
Und wie frustrierend sich dies hin und wieder anfühlen mag.
Wie wir auf dem wunden Zahnfleisch kriechen und chronischer, jahrelang andauernder Schlafmangel die eigene Wahrnehmung verzerrt.
Und vor allem die eigene Stimmungslage massivst beeinflusst!

Und sowohl Stress als auch Schlafmangel machen hulkig.
Extremst hulkig.

Ich berichtete Euch davon, wie müde und ausgelaugt ich mich in letzter Zeit fühlte.
Wie gestresst und erschöpft zu gleich.

Zu hohe Ansprüche

Und manchmal sind es auch die Ansprüche an mich selbst, dieses Gefühl des „nicht gut genug seins“ welche den grünen, zornigen Gesellen aus dem tiefsten Inneren hervor brechen lassen.
Das muss ich hier an dieser Stelle ganz klar zugeben.

Weil es frustriert und nagt, nicht all‘ das zu schaffen, was wir Mütter uns im Alltag so alles vornehmen.
Und das ist immer zu viel!

Zu hoch gesteckte Ziele stressen und die Enttäuschung bei „Nichterreichen“ ist vorprogrammiert.
Und was sind enttäuschte und frustrierte Mütter? Klaro, aggressiv!
Zumindest macht sich das in meinem Fall auf genau diese ekelhaft-hulkige Art und Weise bemerkbar!
Ich keife meine Kinder an und blöke unnötig herum, nur weil ich gerade mit mir selber nicht zufrieden bin.
Schon irgendwie blöd, ’ne? 😉

Wir stressen uns mit der eigenen kreierten to-Do-Liste und sind maßlos über uns selbst enttäuscht.
Nur, weil mal wieder ein paar Häkchen auf der to-Do-Liste fehlen.
Einfach mal ein wenig die eigenen Ansprüche herunter schrauben – das wirkt unglaublich entspannend.
Denn es sind immer nur wir selbst, die uns stressen und so hart mit uns ins Gericht gehen.

Da das mit dem „Ommmm“ aber nicht immer so leicht klappt, muss ich mir noch andere Strategien auf dem Weg zu mehr Gelassenheit im (Familien-) Alltag überlegen.

Tipps für einen entspannten Alltag

Denn Fakt ist:
Ich muss etwas ändern!

Einige gut bewährte Ideen habe ich bereits, um den grünen Mucki-Typen ein bisschen länger schlummern zu lassen.
Hier einige meiner ganz eigenen Maßnahmen gegen den mütterlichen Stress!

Gesunde Nervennahrung für zwischendurch

Wenn ich ungenießbar und gleichermaßen nicht belastbar bin, dann habe ich Hunger. Jawohl!
Da Schokolade, Eis mit viel Eierlikör & Co. aber nicht immer die klügste Lösung sind (definitiv aber eine Schöne!) versuche ich vermehrt auf gesündere Nervennahrung zurückzugreifen.
Denn der Rettungsring über der Jeans kann Mutti gut und gerne ebenfalls grün anlaufen lassen!

Ich muss nämlich gestehen, bin ich mir dem eigenen Körper unzufrieden (kommt dummerweise mindestens einmal monatlich vor 😉 ), so wirkt sich das ebenfalls äußerst negativ auf’s eigene Gemüt aus!
Sehr zum Missfallen meines armen, bemitleidenswerten Umfeldes.

Besser geeignet für Hirn UND Nerven sind Nüsse und Früchte als kleiner Snack und Energieschub zwischendurch.
Und wenngleich der Griff zur gesunden Alternative nicht immer gelingen mag, so will ich es wenigstens hin und wieder versuchen! 😉

Mehr Schlaf!

Dieses Thema hatte ich bereits vermehrt, doch will ich noch immer daran festhalten!
Fünfeinhalb Stunden pro Nacht sind mir definitiv zu wenig.
Es bekommt mir einfach nicht und ich muss einen Weg finden, länger schlafen zu können.
Einfach mal abends etwas liegen lassen und nicht erst dann in’s Bett gehen, wenn das Wohnzimmer wenigstens über Nacht den Sprung in’s „Schöner-Wohnen-Hochglanzmagazin“ schafft, wäre sicherlich eine der möglichen Maßnahmen! 😉

Sport!

Ich habe Euch schon oft verraten, dass Sport mein persönlicher Ausgleich ist!
Sei es die große Freiheit beim Laufen um den See, oder das abendliche Netflixen auf dem

Crosstrainer.
Letzteres muss ich allerdings aufgrund des vorherigen Punktes auf einen anderen Tageszeitpunkt verschieben, so schwer mir das auch fallen mag!
Denn das spätabendliche Training führ nur dazu, dass ich noch später einschlafen kann – ein klitzekleiner Teufelskreis.

Oh Du geliebte heiße Dusche!

Ich habe einen Dusch-Tick. Wer mich kennt, weiß das.
Und den lass ich mir auch niemals nehmen!
Doch auch hier, dusche ich meistens viiiel zu spät.
Davon abgesehen, ist die Zeit unter dem heißen Wasser (bitte hier die Tatsache, dass heißes Wasser für mütterliche Venen mäßig fördernd ist, ausblenden) mir allerdings heilig!
Augen zu, Wasser plätschern lassen, abschalten! Herrlich!

Bloggen!

Es gibt ja auch sogenannten positiven Stress!
Nun, das Bloggen gehört bei mir definitiv dazu!
Kann ich einmal nicht mehr und wird mir alles zu viel, dann fange ich an, wie wild in die Tasten zu hauen!
Meistens kommen dann viele Texte der Kategorie „Nachdenkliches“ dabei heraus, aber danach geht es mir besser!
Auch schreibe ich an interessanten Projekten fordert dies mich zwar, entspannt aber gleichermaßen.
Weil es MEIN Ding ist.
Arbeit, die mir Spaß macht und die ich für mich tue!
Und diese Art von Stress besänftigt den knotterigen grünen Brummer!

Zeitliche Limits!

Ich habe es mir angewöhnt, mir selbst zeitliche Limits zu setzen.
Bin ich am Aufräumen, Putzen, Bügeln und Machen, so nehme ich mir eine Uhrzeit vor, zu der das Ganze auch mal wieder beendet sein muss.
Um Zeit für die Kinder und das Leben da draußen zu haben!
Und nicht zuletzt, damit die Zeit auch einmal nur für mich selbst nicht komplett auf der Strecke bleibt.
Und ich muss zugeben, das klappt so ganz gut! 🙂

 

Ich glaube, diese Liste ist durchaus noch ausbaufähig!
Doch mir helfen allein diese Dinge immens weiter.

Gerne lasse ich auch ab und zu einfach mal Fünfe gerade sein!
Dann gibt’s zu Mittag eben die eingefrorene Bolognese Sauce vom Vormonat oder ich koche auch einmal ganz schick „Hähnchen-Wagen“.
Is‘ dann halt so und auch überhaupt nicht schlimm! 😉

RESCUE & RR Plus

Dieser Text entstand übrigens in Kooperation mit RESCUE und RR Plus von Nelsons.
Und wenngleich ich vermutlich wieder viel zu ausschweifend geworden bin, so bin ich dankbar für diesen Denkanstoß und will versuchen, in Zukunft „besser auf mich aufzupassen“ wie es meine Eltern stets zu sagen pflegen.
Vielleicht helfen mir meine Punkte ein klein wenig dabei.
Ich bin mir sicher, der hässliche Große im Nacken, wird es mir verzeihen, mal nicht immer die erste schrille Kreissäge spielen zu dürfen. 😉
Schaut doch gerne mal auf der Website von RESCUE vorbei oder gerne auch auf der RESCUE Facebook-Seite!

In diesem Sinne! Chillt mal Euer Leben liebe Muttis!

Ihr seid es nämlich verdammt, verflucht und verflixt nochmal wert! 😉

Eure 

Alex

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Der Text gefällt? Dann Daumen hoch für die Alex! 😉

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