Wenn Fünf eine Reise tun: Heben wir heute noch ab? Tag 4 im Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN

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(*Pressereise) Ein vierter Tag voller ups & downs, Nervenkitzel, Hoffnungen und kleinen Enttäuschungen in der Region wartet auf uns.
Denn manchmal weiß Frau am frühen Morgen beim schaumigen Latte Macchiato noch nicht, was die nächsten Stunden alles für uns bereit halten werden und auf welche Wege wir uns zu Fünft begeben werden.
Oder diese auch gar fluchtartig wieder verlassen müssen!

Noch weiß ich beim Honig-Brötchen noch nicht, dass die Zeile „ich heb‘ ab“ für mich möglicherweise ganz bald eine völlig neue Bedeutung haben wird und auf welche Wagnisse sich fünf Familienmitglieder allen Ernstes fest planen alsbald einzulassen!
Ich weiß noch nichts von atemberaubender Natur und kleinen Tränchen und ebenfalls weiß ich noch nichts von Sintflut-artigen Regenfällen!

Noch sitze ich hier.

Noch frühstücken wir entspannt!

Völlig gelöst bei strahlendem Sonnenschein. Auf dem Dorfplatz des Naturel Hoteldorf SCHÖNLEITN.
Jeden Sonntag begrüßt der Hoteldirektor persönlich alle seine neuen Gäste, berichtet über den Wochenplan mit all‘ den abwechslungsreichen Aktivitäten und stellt das gesamte Naturel Team vor!
Das ist sehr sympatisch und eine ganz wunderbare Idee.

Wer kommt denn da?
…frisch auf dem Frühstücks-Tisch: Die Dorf-Post! 🙂

Und BIBI ist da!
Das Dorf-Maskottchen kommt und tanzt mit den Kleinsten zu den altbekannten Liedern des KIKA-Tanzalarm.
Während meine Kleinste noch etwas verhalten das ganze Geschehen beim Nutella-Pancake von ihrem Platz aus beobachtet, sind viele Kinder sofort begeistert und kaum noch aufzuhalten.

Einige Minuten später sitzen wir wieder zu zweit am Tisch.
Die Kinder haben sich irgendwo im Dorf verteilt und wir dürfen Paar-Zeit genießen und Pläne für den anstehenden Tag schmieden.

Ich möchte heute zu den Finsterbach-Wasserfällen wandern!

Und einen Plan zur Umsetzung eben jenes Vorhabens hab‘ ich mir auch schon ausgedacht.
Zumindest was das jüngste Familien-Mitglied betrifft! 😉
Denn mit uns im Urlaub ist kein geringeres Buch, als mein Lieblings-Buch aus Kindertagen!
Es gehört mir, ich geb‘ es niemals her, nicht mal den eigenen Kindern.
Sehr wohl aber lese ich die „Ronja Räubertochter“ derzeit meiner Kleinsten vor!
Und wer möchte nicht selbst einmal wie die Ronja durch grüne Wälder streifen, über Felsen kraxeln und erfrischend kühle Wasserfälle bestaunen!
Zauber-Wasserfälle“ – so verkauf ich’s dem jungen Mädel! 😉

Da für den Nachmittag Gewitter vorausgesagt sind, müssen wir uns ein klein wenig sputen.
So bin ich eine halbe Stunde später zutiefst darum bemüht, alle lustlosen „Dunkeltrolle“ und „Graugnome“ aus der Wohnung gen Auto zu jagen!
Dem Plan sollte also nichts mehr im Wege stehen! Oder doch?
Fliegt uns vielleicht sogar etwas durch die Quere?
Wilde und verrückte Gedanken?
Eine spontane Idee?
Wer weiß das schon bei uns! 😉

Wir entdecken Paragleiter

Wie hübsch das aussieht am strahlend blauen Himmel!
Wie sich das wohl anfühlen mag? Ob so etwas teuer ist?
Tausend Fragen prasseln von der Rückbank auf uns ein.

Ein paar hundert Meter weiter entdecken wir die Station zum Tandem-Fliegen auf dem Feld und parken einfach mal.
Nur mal kucken, versteht sich. Nach Preisen informieren. Mehr nicht.

Wild entschlossen rennt die Kleinste direkt auf den netten Kerl am Tisch zu und kündigt freudestrahlend ihr Vorhaben an!
Sie-will-da-jetzt-unbedingt-mitmachen!
Triumphierend lächel ich vor mich hin, bin ich doch der absolut festen Überzeugung, das kleine noch nicht einmal sechsjährige Kind dürfe ohnehin nicht mitfliegen!
Aufopferungsvoll würde ich also selbstverständlich auf den atemberaubenden Flug verzichten und die Kleinste betreuen, während drei mutige Familienmitglieder durch die Lüft gleiten.

Nun, der Kerl hat allerdings nicht die Absicht, mein kleinstes Kind auf dem Boden zu lassen.
Sie darf fliegen! (What !?!)
Und ich muss wohl mit.
Denn DIE Blamage kann ich mir hier nun nicht mehr erlauben.
Mutti hebt wohl oder übel (und genau jene Übelkeit fürchte ich! Oder Beinbruch? Oder gar….) ab.

Ich hab‘ Schiss!

…noch sieht das Wetter bestens aus….

Und ich hab‘ wirklich verdammt Schiss, fülle aber brav Zettel aus und unterschreibe.

Nun müssen wir nur noch warten, bis alle Anderen gelandet sind und dann würde es wohl losgehen.
Mit dem Shuttle zur Gondel-Station, dann hoch hinaus – und hoffentlich langsam und schwebend wieder hinunter.
Die Sonne scheint, ein leichtes Lüftchen weht und alle Zeichen scheinen auf Start zu stehen. Scheinen.

Denn wie ich bereits an anderer Stelle berichtete, ist das Wetter in den Bergen unberechenbar und kann schlagartig umschlagen!
Und „geschlagen“ werden möchte ich vom Wind in den Lüften nicht wirklich!
Das Herz schlägt mir bis zum Hals, als unsere Vorgänger auf der Wiese landen und zwei von fünf Piloten sich zu uns gesellen.
Die Piloten, die uns gleich würden mit auf den Berg nehmen.
Denn so ist ja der Plan.

Kämen nicht dunkle Wolken und ein plötzlich aufkommender, starker Wind uns in die Quere!
Heute lässt uns keiner mehr in die Lüfte, so die Aussage der beiden braungebrannten Österreicher.
Erleichtert ob des Verantwortungsbewusstseins und der Ehrlichkeit der Kerle atme ich innerlich auf und beobachte aus den Augenwinkeln die große Enttäuschung beim Sohn.
Ihm hätte ich ein derart einzigartiges Erlebnis gegönnt!
Ein Ausbruch aus der Welt eines pubertierenden Heranwachsenden, etwas ganz Besonderes, das auf andere Gedanken bringt und für’s Leben prägt.
Und sich für immer in’s Gedächtnis verankert.
Lautstark weint nun auch die Kleinste neben mir.
Sie immerhin kann ich mit einem raschen Besuch bei den Wasserfällen trösten.
Denn ursprünglich standen ja genau diese auf unserem Programm!
Nur müssen wir uns auch hier ein wenig sputen, die dunklen Wolken rollen unausweichlich auf uns zu.

Die Finsterbach-Wasserfälle

In der Rolle der Ronja Räubertochter und deren von uns ausgedachter Freundin (in diesem Fall meine kleinste Tochter) machen wir uns auf den Weg zu den bekannten Wasserfällen.
Sehr idyllisch am Berg gelegen befinden sich insgesamt drei Wasserfälle, die in Etappen zu erreichen sind.

Im Wald und an den Wasserfällen ist es angenehm kühl, so dass uns die schwere Schwüle in der Luft gar nicht mehr allzu sehr auffällt.
Jetzt sind die Mädels nicht mehr zu bremsen, zu viel gibt es hier zu sehen und endlich, endlich richtige Höhen zu bekämpfen!
Wir fühlen uns wirklich wie in einem großen Abenteuer – und nur allzu gerne möchten wir auch noch bis in die Finsterbach-Schlucht gelangen und uns den dritten Wasserfall anschauen!

Ein dunkles Grollen reißt uns aus unseren Tagträumen und Phantasie-Spielen!
Das Gewitter kommt gefährlich nahe und zwingt uns leider, unsere kurze Wanderung abzubrechen und wieder kehrt zu machen.
Jetzt sind die Kinder abermals für einen Moment enttäuscht, hatten sie doch gerade solche Freude am Wandern und kraxeln gewonnen!
Doch höhere Gewalten kann auch Frau Mutter leider nicht bekämpfen.

Und eine halbe Stunde später sind wir heilfroh, im schützenden Auto zu sitzen!
Die Welt geht unter!
Innerhalb von Minuten kühlt die Außentemperatur um zehn Grad ab und herunterkommende Wassermassen versperren uns die Sicht.

Jetzt möchten wir wirklich nur noch in die heimelige Ferienwohnung und uns einigeln, bis das Unwetter vorüber gezogen ist.

Und jetzt sitze ich hier und schreibe, habe für heute schon genug Eindrücke zu verarbeiten.
Was der Tag sonst noch zu bringen vermag? Wer weiß das schon! 😉

To be continued…..

Eure 

Alex

*Pressereise – Frühstück & Unterkunft gehen auf den Deckel der Naturel Hotels & Resorts 🙂

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