Pony-Liebe, Fernweh & große Pläne – Unser Wochenende in Bildern 08./09.02.

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Samstag

Heute will ich mir wieder die Zeit nehmen, denn es ist lange her.
Eine Weile schon waren die Mädels und ich nicht mehr zusammen auf dem Reiterhof.
Entweder weil das Wetter just an jenen Samstag-Vormittagen überhaupt nicht mitspielen wollte – und somit nicht nur für die Kinder sondern auch für das alte, sture Pony unzumutbar gewesen wäre – oder weil der Papa den Part übernahm.

Damit ich Zeit gewinnen konnte.
Zeit zum Wäsche waschen, einkaufen, Haus putzen, heimlichem Kinderzimmer-Ausmisten – all‘ jenen Dingen, die Mütter nun einmal zu tun pflegen, wenn sie ein bisschen extra-Zeit verschafft bekommen. 😉

Heute aber ist es mir wichtig.

Ich bin „früh“ auf und angezogen – die Mädels und ich haben Pläne! 🙂

Und zwar nicht nur, weil bequemer-weise auch noch die Sonne endlich wieder nett vom Himmel grüßt.
Ab Mittwoch werde ich für ein paar Tage alleine auf eigene Faust unterwegs sein und mein Glucken-Gewissen zerreißt mich bei dem Gedanken.

Und somit mischen sich Vorfreude, Aufregung und Fernweh eben auch mit ganz vielen Fragen und ziemlich sentimentalen Gedanken.

Dabei werde ich gar nicht ganz alleine sein.
In der kommenden Woche führt mich mein Blog bis nach London!
Ich treffe die wunderbare BloggerMumof3Boys, welche dort aus beruflichen Gründen sein wird, und werde hoffentlich ganz viele neue Erkenntnisse gewinnen können.
Und ganz sicher auch wieder ein Stück wachsen und dem eigenen ICH näher kommen.
Und wenngleich ich mich sehr auf die britische Metropole freue – und gewiss zudem viele tolle Stunden mit einer lieben Freundin warten – so möchte ich nunmehr Zeit aufsaugen.

Zeit, welche ich bis dahin noch mit meinen drei „Babies“ verbringen kann!

Raus in die Natur!

Und wo ginge das schöner als draußen in der Natur, weit weg von Tablet, Handy & Co.!?

Soweit so gut.
Im Kopf ein schöner, schmalzig-triefender Plan!
Oder etwa nicht? 😉

Diese Schönheiten wollen wir endlich wieder besuchen!

„Ich kann meinäääh Strumpfhose nicht alleine anziehäään!!“ (kann sie wohl! – kleinste Tochter)

„Ich hab‘ gar keine Reiter-Handschuhe! Und überhaupt weiß ich nicht, welche ich anziehen soll!“ (mittlere Tochter)

„Du bist so gemein! Ich komm‘ jetzt nicht hoch!“ (kleinste Tochter)

„Nur noch diese eine Folge fääährtig kuckääähn“ (wieder kleinste Tochter)

„Jaaahaaa ich komm‘ ja!“ (mittlere Tochter)

„Die Sturmhaube sieht aber bescheuert aus!“ (wieder mittlere Tochter!)

„Hallooo!?? In meinem Reiterhelm sind vielleicht Spinnen drinnäään!!!
Den zieh‘ ich nicht an!“ (kleinste Tochter)

Die Liste könnte nun so endlos fortgesetzt werden!

Reiterhof-Romantik? Sieht irgendwie anders aus!

Und die Laune? Fragt besser nicht weiter.

Fünfzehn Minuten nach Zeitplan sitzen drei motzig-bockige Weiber im Fahrzeug und schweigen sich beleidigt an.
Selbst die malerische Idylle weitab vom Mobilfunknetz kann an der vorherrschenden Grundstimmung vorerst nichts ändern.
Zumindest nicht bei der kleineren Tochter.

Begeisterung? Sieht anders aus! 😉
Mein großes Mädchen reitet schon ganz alleine!! 🙂

Denn die muss laufen!

Die Schwester hat sich zuerst den begehrten Platz auf des Ponys Rücken ergattert!
Demonstrativ laut schlurfen nun Winter-Boots hinter dem weißen Schweif.
Tränchen der Entrüstung, sich selbst nun auch noch mit den eigenen zwei Beinen fortbewegen zu müssen, rinnen – und das Kind tritt letzten Endes in den Sitzstreik.

Quality Time mit den Liebsten kann sooo schön sein! 😉

Eine halbe Stunde später sitzt das Kind letzen Endes doch auf dem Pferderücken – und die so sehr herbei gesehnte Bilderbuch-Idylle scheint ansatzweise zu erahnen sein!

Schöne Fotos kann ich zumindest machen! 😉

Na bitte! Sie darf auch reiten!

….gehört schließlich auch dazu!

Wir sind mit den Männern zum Mittagessen beim Mongolen verabredet und verweilen daher nach dem Reiten nur einen Moment zum Umziehen zu Hause.

Mit gesättigten, kugelrunden Bäuchen widmen wir uns noch dem Wochenend-Einkauf.
Da den Supermarkt günstigerweise nur eine große, sehr vermatschte Wiese vom eigenen Häuschen trennt, stapfen drei Kinder Hand-in-Hand (das tun sie wirklich! Hachz!) mit dem Haustürschlüssel schon einmal nach Hause.
Der Gatte und ich dürfen alleine einkaufen gehen.
Ich plane unser „secret escape“ fortan in’s Lebensmittel-Fachgeschäft zu verlegen! 😉

…wir haben Spülmaschinen-Tabs und das Lieblings-Getränk der Kleinsten vergessen – und gemeinsam mit den Kindern stapfe ich nochmal durch die knatschige Wiese zur „Speisekammer“ 😉

Später am Abend fesselt ein wichtiges Vorhaben den Gatten und mich an die Couch!
Wir wollen Flüge googeln, um einen lang gehegten Plan – einen Herzen-Wunsch – endlich in die Tat umsetzen zu können!
Ob wir letzten Endes buchen?

To be continued….

Sonntag

Wir starten mehr als gemütlich in den Tag und beim Verspeisen selbst gemachter Crepes schleicht die leise Ahnung in mir auf, dass heute ein sehr beschaulicher (wenn auch vielleicht stürmischer) Gammel-Sonntag auf uns alle wartet!

Heute gibt’s selbstgemachte Crepes vom Papa und der mittleren Tochter! 🙂
Ganz so beschaulich kann ich halt doch nicht…der Gatte und ich gehen nochmal laufen 😉
Burger vom Papa zum Abendessen!

Kommt gut in die neue Woche! 

Eure 

Alex

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Nachtrag, Montag, 10.02.2020

Liebe „Sabine“, 
Zuerst dachte ich, es sei zum Haare-Raufen, dass Du mir am Montag-Vormittag eine Bude voller Kinder bescherst! 
Und verzeih mir bitte, dass ich mich weigerte, Schnittchen für Deine Ankunft bereit zu stellen – oder gar Kaffee aufzusetzen.
Du warst mir kein willkommener Gast.
Aber ganz ehrlich?
Jetzt, da Du Dich weniger aufbrausend und stürmisch zeigst, als zuvor angekündigt – und ich einen weiteren kostbaren Tag mit meinen Lieblings-Menschen (und ganz viel Bastel-Kram) verbringen darf, kann ich Dir gar nicht mehr so böse sein!
Naja, und an einem Montag-Morgen mal bis 08.30 Uhr schlafen zu dürfen, ist vielleicht auch gar nicht sooo schlecht! 😉 

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