Wenn alles nervt – Unser Wochenende in Bildern 29.02./01.03.

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Samstag

Ich will nicht aufstehen. Ganz ehrlich!
Heute mag ich nicht. Die Schulter schmerzt und zwickt.
Nicht etwa aufgrund der eigentlichen Ausrenkung, aber bedingt durch diese elendige Ruhigstellung.
Welche mich Nachts aufwachen lässt und das tiefsitzende Hämangiom, welches da auch noch seit jeher in und auf der rechten Schulter ruht, arg anschwellen und schmerzen lässt.
Ich habe also Schmerzen aufgrund einer Therapie, welche angeblich gegen Folge-Schmerzen einer Schulter-Luxation sein soll!
Was für ein Bullshit!
Pardon.

Und doch werde ich wohl noch eine Weile „ruhig halten“ müssen.
Ich will aber nicht.
Viel lieber würde ich nun wahlweise das Haus auf den Kopf stellen oder aber mir beherzt die Decke über den Kopf ziehen.

Und diese bekloppte Welt da draußen ausblenden.

Eine Welt, welche dieser Tage nur mit Scheuklappen zu durchlaufen ist.
Eine Umwelt voller Nachrichten, welche ich nicht mehr hören kann und will, weil’s echt nur noch Brechreiz auslöst!

Menschen, die panisch Regale räumen – und jene Tageszeitung mit den vier Buchstaben, die ich dieser Tage einmal mehr als schlichtweg primitiv, irrwitzig und regelrecht beschissen betiteln kann!
Kurzum:
Alles nervt!

Dummerweise jedoch…

….kenne ich mich selbst am Besten!

Ich muss mich überlisten!

Und glücklicherweise habe ich drei Kinder, welche mein Vorhaben, den ganzen Tag getränkt in tiefstem Selbstmitleid im Bett zu verweilen, nur wenig unterstützen.
Ich muss mich selbst überlisten und einfach raus!
Richtig raus – nicht nur aus den warmen Federn.

Etwas mehr als eine Stunde später bin ich also mit den Mädels auf dem Reiterhof.

Hier gibt’s alles! Friesen, verschmuste Kläffer und ganz viel Mist! 😉

Hier draußen spielt alles keine Rolle, hier geht es stets nur um mich, die alten knarzigen Bäume um uns herum, das treue, sture Pony und meine lieben Mädels.

Bewegung an der frischen Luft! Vielleicht mindestens genauso schlau wie Dosen-Ravioli?

Hier im absoluten off ist es für einen Moment egal, ob es als Mama von drei Kindern nun meine Verantwortung ist, einen immensen Vorrat an Dosen-Ravioli (die waren beim gestrigen Einkauf lustiger-weise nämlich zuerst aus dem Regal gehamstert – deutsche Kulinarik lässt grüßen! 😉 ) zu horten.

Oder ob die schweren Wäschekörbe im obersten Regal dieser Tage gerade unerreichbar für mich sind.

Hier muss ich mich nicht über die Dummheit der Menschen ärgern, welche ich persönlich so viel mehr fürchte, als ein unbekanntes Virus!

Gut, dass ich’s doch aus dem Bett geschafft habe! 🙂

Ganz davon abgesehen, tut mir ein strammer Fuss-Marsch gerade jetzt sehr gut, denn ich möchte so weit es geht in Bewegung bleiben!

Wer gerade nicht reitet, muss laufen….
Pony-Pflege gehört dazu!

Wieder zu Hause

Wieder zu Hause verspricht der Gatte selbstgemachte Gemüsesuppe zu kochen und wenngleich wir etwas länger als geplant auf diese warten müssen – schmecken tut’s! 🙂

…die Suppe muss ziehen, um geil zu schmecken – sagt der Gatte. WIR HABEN HUNGER!!!

Weil es „einarmig“ ja gerade so hervorragend läuft, misten der Gatte und ich aus Gründen auch noch den Hauswirtschaftsraum aus.

Und um auch geistig fit zu bleiben, lasse ich mir vom Sohn Winkel erklären! (Sorry, Foto vergessen! 😉 )
Ihm gegenüber bezeichne ich es allerdings als „für die Mathe-Arbeit-lernen“ – ich bin mir sicher, ihm ist meine Ahnungslosigkeit gar nicht aufgefallen! 😉

Den restlichen Samstag verbringe ich damit, erneut fluchend und frustriert vor mich hin zu wurschteln.
Es nervt, für alles mindestens dreimal so lange als üblich zu brauchen – und einarmig Wäsche sortieren und die Maschine befüllen rockt auch nicht wirklich!

Da ich mir meine aktuelle „Behinderung“ selbstverständlich nicht wirklich eingestehen will – sie nimmt schon viel zu viel Raum ein – flutscht versehentlich immer mal wieder die Hand aus der Schlinge – oder auch mal der ganze rechte Unterarm.
Vorbildlich konsequent?
Kann ich! Nicht.
(Was glaubt Ihr, wie ich ich hier tippen kann! 😉 )

Auch möchte ich nicht allzu sehr Kondition einbüßen müssen – und somit finde ich mich am späten Abend das erste Mal seit einigen Tagen auf dem Crosstrainer wieder!

Sport trotz Schulterlux? Done! Allerdings kann ich mir aktuell keinen Pferdeschwanz selbst machen – Haar-Styling hier: Made by der mittleren Tochter! 😉

Ich hatte am Vortag begonnen „Systemsprenger“ (absolute Empfehlung!!!) zu sehen – und als schon längst der Abspann läuft starre ich noch immer auf den Bildschirm des IPad.

Ich bin wirklich ergriffen, traurig und nachdenklich zugleich!

Sonntag

Ich kämpfe noch immer mit mir selbst.
Versuche, mich nicht allzu sehr in Gedanken und Grübelein zu verlieren – und Dingen, welche mich zurzeit belasten, nicht allzu viel Platz einzuräumen.

Hallo Sonntag! Wir sind wach.

Denn immer wieder muss ich mir eingestehen, dass es mir eigentlich gut geht!

Und einzig und allein das zählt!
Ich liebe meine Kinder über alles auf der Welt und habe einen treuen Freund, der mich mit all‘ meinen Macken und Makeln an die (linke) Hand nimmt und durch’s Leben führt.

Gerne blende ich dann auch die Tatsache aus, dass der Mann bereitwillig meiner Bitte nachkam, den vollen Wäschekorb dreckiger Handtücher in den Hauswirtschaftsraum zu tragen – diesen dann aber VOR die geöffnete und freie Maschine platzierte!
Männer halt! Ohne direkte Ansage und Bitte läuft’s nicht! 😉

Ich habe keine Lust, mich mühsam anzuziehen und zu schminken und spiele zu allererst mit der Kleinsten Playmobil.
Denn das geht auch struppelig und einarmig! 😉

…das Bild ist unscharf – so am I 😉
..die Playmobil-Mutti chillt heimlich am Klo! 😉

Irgendwie erscheint es mir ohnehin, verfliegt die Zeit noch mehr, jetzt da ich nicht so kann wie ich will.
Selbstverständlichkeiten dauern unendlich lange und auf Interior-Bilder gewisser Kanäle reagiere ich dieser Tage mehr als empfindlich!
Nebst Fotos von prall gefüllten Vorratsschränken versteht sich!

Wie`s an diesem Sonntag noch weiter geht?

Unspektakulär befürchte ich.

 

…lassen kann ich’s eh nicht – und auch vom Verband trage ich nur noch die Hälfte 😉

Der Sohn muss noch ein bisschen Geometrie lernen, die Tochter Diktat.
Die Wäsche will einarmig in den Trockner gestopft – und noch immer ein Koffer vom letzten Wochenende ausgeräumt werden.
Der Gatte ist mir bezüglich der gemeinsam gestarteten Serie bereits drei Folgen voraus (ich werde nie mehr aufholen!)

Und die Playmo-Mutti hockt noch immer auf’m Lokus! 😉

Arme hoch (ha ha) wer Bock auf Montag hat! 

Eure 

Alex

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Ein Gedanke zu “Wenn alles nervt – Unser Wochenende in Bildern 29.02./01.03.

  1. SanDra Antworten

    Gute Besserung mit der Schulter.

    0

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