Leave it all behind. Vom Zurücklassen, Loslassen und einer bewussten Auszeit – Angekommen auf Kreta.
Zurücklassen. Zurücklassen fällt meistens schwer, verlassen noch mehr. Gerade, geht es um die liebste Hündin,…
Es ist jedes Jahr eigentlich das gleiche Spiel.
Immer und immer wieder.
Und da kann selbst eine Pandemie nichts daran ändern und rütteln.
Sie kann im schlimmsten Fall – Gott bewahre! – höchstens dafür sorgen, dass ich das, was ich dieser Tage zutiefst beschäftigt tue, völlig umsonst mache!
Aber drum herum komme ich nicht.
Sobald Fünf eine Reise planen, beginnt für mich schon Tage vor dem eigentlichen Urlaub die Vorbereitung!
Ganz unabhängig davon, ob wir letzten Endes fahren – oder irgendetwas dazwischen kommt.
Nun, bislang sind wir immer gefahren.
In diesem Jahr bin ich mir aus diversen Gründen nicht ganz so sicher. (Bitte Daumen drücken!)
Man(n) kann mich an dieser Stelle gerne Nerd und Kontroll-Freak nennen, doch halte ich gerade bei einem Urlaub zu Fünft (!) eine durchdachte Vorbereitung für mehr als angemessen!
Gerade, geht es in ein Ferienhaus mit kompletter Selbstversorgung.
Ich muss an ALLES denken, würde am liebsten…
…..einfach gleich den ganzen Hausrat ins Auto quetschen – und überlasse letzten Endes das Kofferraum-Tetris dem Gatten!
(Rache für’s Unterhosen-Zusammenlegen und Hemden-Bügeln muss schließlich sein! 😉 )

Und so sehr ich mir auch vornehme, es dieses Mal gaaanz easy angehen zu lassen, locker und lässig – es endet immer im….
Reden wir besser nicht davon.
Nur so viel dazu:
Die Kinder dürfen in den kommenden Tagen wieder ziemlich viel Tablet kucken und Playsi spielen!
Jedes Jahr gehe ich beim Packen nach einem bestimmten Schema vor – und jedes Mal mache ich den gleichen Fehler! 😉
Den nämlich, jedes Jahr auf’s Neue all’ meine Gedanken kreuz und quer, wirr und verworren, in’s Handy zu tippen!
Anstatt endlich mal eine vernünftige Universal-Packliste anzufertigen und (nicht nur im Hirn!) abzuspeichern!
Ich Schaf schreib die wirklich vor jedem (!) Urlaub neu! 😉
Damit dem künftig nicht so sei, schreibe ich hier und jetzt meine ultimative Packliste für einen Ferienhaus-Urlaub zu Fünft!
Unterteilt in Kategorien – geordnet nach Vorgehensweise.
Mehr als das, ich teil’ die sogar mit Euch!
Wo ich doch erst neulich so schön lästerte, “so etwas” unter gar keinen Umständen tun zu wollen! 😉
Jedes Jahr beginne ich mit den Dingen, bei denen es nicht ganz so weh tut und stört, wenn sie Tage-lang in der Ecke dümpeln – und auf den großen Tag warten.
Ich fange also mit der Reise-Apotheke und Haushalts-Klappbox an.
Hierbei nutze ich jährlich die Gelegenheit, die Apotheke auszumisten und auf Vordermann zu bringen – und Fehlendes aufzustocken.
Einmal mehr Grund, mit dieser “Inventur” rechtzeitig anzufangen!

Die Haushalts-Klappbox fülle ich nach jedem Einkauf im Supermarkt einfach ein bisschen mehr, auch das stört weniger und kann problemlos gleich zu Beginn erledigt werden.
Und was kommt rein?
Wie oft hatte ich schon fiebernde Kinder im Urlaub!
(murphys law – ihr versteht!)
Oder Mädels mit Blasenentzündung.
Ach, es ist eigentlich die Regel bei uns, dass monatelang zu Hause nix ist, im Urlaub aber IMMER!
Dieses Jahr reisen wir mit noch höherem Risiko, das ist mir leider bewusst.
Und dennoch, einige Dinge sind so oder so unverzichtbar.
In die Apotheke wandern immer:

Ihre Spielzeug-Taschen packen die Mädels (der Große reist schon lange nicht mehr mit einer eben solchen) meistens selbst – aber ein paar Dinge stelle ich mal vorsorglich selbst zusammen – für Schlechtwetter-und Miese-Laune-Tage.

Die Kinder brauchen nicht viel, ich dafür…ähm…umso mehr! 😉
Einzelheiten zähle ich hier nun nicht auf, wichtig natürlich sind
In unserem Fall ist es stets ein eigenes Köfferchen.
Aber das Folgende muss halt mindestens mit!
Ich zähle hier nun nicht auf – Fakt jedoch ist, Kleidung packe ich als aller-allerletztes!
Meistens wandert die ein bis zwei Tage vor Abfahrt direkt vom Trockner in den Koffer!
Klamotten-Stapel schon Tage vorher zur Seite legen? Bei Kindern undenkbar!
So viele Extra-Klamotten haben wir ja gar nicht!

Hab ich noch etwas vergessen?
Nun, spätestens sitze ich dann mitten in der Nacht verquollen und verschlafen, erschöpft von den vorangegangenen Tagen, im Auto, ist mir DAS dann auch relativ wurscht!
Wird dann einfach vor Ort besorgt!
Denn JETZT beginnt der Urlaub!
Und in meinem Fall die Entspannung schon bereits bei der Gewissheit, nunmehr die Türe einfach abzuschließen, alles hinter sich zu lassen – und eh’ nix mehr am Kofferraum-Inhalt ändern zu können!
Eure

Der Text gefällt? Dann Daumen hoch für die Alex!

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