Aber meine Küche gehört doch mir! Wenn Teenies kochen und backen…

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(*Werbung) Als vor ein paar Jahren meine Kinder größer wurden und der Reiz von klappernden Töpfen und Schüsseln in der Küchenschublade allmählich nachließ, hab‘ ich mich gefreut!
Ja, ganz ehrlich!

Endlich hatte ich meine Küche wieder!

Schubladen wurden nicht andauernd ausgeräumt, endlich war wieder alles strukturiert, aufgeräumt und ordentlich!

Kein Herdgitter musste mehr angebracht werden, lästige Plastik-Schubladensicherungen konnten endlich wieder weichen – und einmal gewischt und poliert, bleib alles blitzblank sauber.
Sofern Frau nicht zu später Stunde noch den Mann an die Bratpfanne ließ! 😉

Die Küche gehörte wieder mir!

Doch die Küche an sich?
War für einige Zeit…

…wahrlich der letzte Ort im Haus, welcher meine Kinder interessierte!

Die Küche gehörte wieder mir – und ich wähnte mich in der trügerischen Sicherheit, dass dies auch lange Zeit so bleiben würde!

Ich hab‘ mich ja sowas von geirrt!

Denn, wer glaubt, dass ältere Kinder weniger Dreck machen, sind sie erst einmal dem Kleinkind-Alter entwachsen, der täuscht sich hier gewaltig!

Es wird nicht besser!
Euer Haus – Eure Küche (!) – wird niemals sauberer.
Noch lange, lange Zeit nicht. 😉

Auch hier gilt der altbewährte Spruch „es wird nur Anders!“.
Wie in so vielen unterschiedlichen Belangen auch.

Und dann kamen die Teenies….

Welches Problem mich aber jüngst mit MEINER Küche umtreibt?

Die gehört nicht mehr MIR!
Die gehört jetzt phasenweise den Pubertieren!

Denn je nach Laune und Stimmungslage haben die efljährige Tochter und der dreizehnjährige Sohn das Experimentieren mit Lebensmitteln für sich entdeckt!

Im fortgeschrittenen Stadium kann man es durchaus sogar schon Kochen und Backen nennen! 😉

Meine großen Kinder interessieren sich urplötzlich für die Nahrungszubereitung aus eigener Hand!

Mit selbst zusammengestellten und eingekauften Zutaten!

Mal ist’s das YouTube-Video, welches zum köstlichen Dessert inspiriert – und der Sohn fühlt sich urplötzlich zum Chef-Patissier berufen, ein anderes Mal überzeugen die bunten, hübschen Bildchen aus dem Teenie-Backbuch.
Und die mittlere Tochter verwandelt meine Küche in eine puderrosa-Cupcake-Backstube!

Viele neue Dinge mussten in den vergangene Monaten ausprobiert werden.

Hin und wieder versuchten sich die Kinder ganz alleine, ein anderes Mal war meine Hilfe oder Team-Arbeit von Nöten.

Wenn die Kinder selbst kochen und backen

Und ganz ehrlich gesagt?

Das finde ich ganz prima und schön!

Denn zum Einen verlassen die größeren Kinder somit auch einmal ihre dunkle Höhle, vergessen für einen Moment – ohne elterliches Zutun (!) – Tablet, Handy & Co. – und widmen sich zum Anderen ganz einfachen Basics.

Nicht zu vergessen, dass sie daran auch wachsen und jedes gelungene Küchlein und Dessert meine beiden Großen vollster Stolz erfüllt!

Und gelingt es mir, über das unfassbare Chaos im Nachhinein hinwegzublicken, dann kann es durchaus sein, dass auch ich mir ganz heimlich und verschämt ein Tränchen der Rührung aus dem Augenwinkel wische!

Gerade mein mittleres Mädchen macht das ganz und gar wunder- wenn nicht sogar hingebungsvoll!

Der Apfelkuchen zum diesjährigen Osterfest?
Stammte aus der Hand meiner Tochter!

Gerade zum Osterfest 2020, welches ich bekanntlich in angeordneter Quarantäne verbringen musste (fiel zu Zeiten des Lockdown aber ohnehin kaum auf 😉 ), war mir der erste gelungene Kuchen meines Kindes ein Riesen-Trost!

Gemeinsam backen ist schön!

Mittlerweile backen wir auch oft zusammen – und probieren uns an den ausgefallensten und neuesten Kreationen!
Das IST schön.
Das ist quality time mit dem Kind!

Auch wenn ich mir mittlerweile manchmal gar nicht mehr sicher bin, wer hier eigentlich von wem lernt! 😉

Im September backten wir sogar parallel in der Küche.

Der Geburtstag der Kleinsten stand an – und die Tochter wollte für ihre liebste Schwester ein ganz neues Cupcake-Rezept mit Überraschungs-Füllung ausprobieren.

Ich hingegen wagte mich an die erste „Regenbogen-Torte“ meines Lebens!
(Ist im Grunde sogar ganz easy – Ach! 😉 )

Das hat unheimlich Spaß gemacht – und war fast schon so eine klitzekleine Challenge! 😉

Wäre nur nicht die Sache mit dem Aufräumen….

Und auch wenn meine Küche des Öfteren im Nachhinein aussieht wie ein Schlachtfeld (die Sache mit dem anschließenden Aufräumen ist bei den Pubertieren noch nicht ganz so durchgedrungen), so bin ich in dem Punkt stolz, große Kinder zu haben!

Denn auch wenn es Kindern offensichtlich in jedem Alter gelingen mag, das Haus zu verwüsten und den Auftrag „schöner wohnen“ Tag für Tag zum Scheitern zu bringen, so hat eben auch JEDES Alter seine ganz besonderen und wunderschönen Seiten!

Das Interesse am Kochen und Backen gehört für mich definitiv dazu!

Ich werde einen Teufel tun und meinen Kinder den Zugang zur Küche verwehren, damit diese schön sauber und unversehrt bleibt!

Solche Vorhaben gilt es zu fördern und unterstützen – und nicht zuletzt im Anschluss genüsslich zu verspeisen! 😉

Backen fängt schon bei der Vorbereitung an!

Für das nächste Wochenende hat die Tochter schon den Wunsch geäußert, endlich wieder mit mir zusammen ein neues Backrezept ausprobieren zu wollen.

Sie habe schon Eines aus dem Backbuch herausgesucht – eine Liste der Zutaten sei zusammengestellt!

Denn Backen und Kochen fängt schon bei der Vorbereitung an!

Das haben beide großen Kinder schnell kapiert – und geben eigenständig alle Wunsch-Zutaten per Whatsapp in die „Familien-Einkaufsliste“ (Jaaa, so etwas haben wir seit Corona) ein.

Oft haben sie mich in den letzten Wochen auch zum Einkaufen begleitet, denn wenn schon alleine backen, dann auch richtig!

Und da gehört das Einkaufen nun einmal mit dazu.

Bei Aldi-Süd (klickt doch gerne einmal HIER!) finden wir meistens alles, was wir für unsere Vorhaben brauchen!

Bewusst helfe ich den Kindern nicht bei der Suche nach den Zutaten.
Sie müssen selbst besorgen und zusammenstellen – was ihnen auch ganz easy peasy gelingt.

Nur für den Bezahlvorgang bin eigenartigerweise noch immer ICH zuständig! 😉

Ich werde beim Schreiben gerade unterbrochen

Und gerade, während ich diese Zeilen hier schreibe, werde ich unterbrochen! Ungelogen!

„Mamaaa? Darf ich heute Abend Burger machen?“

säuselt mir der Sohn entgegen.

Offensichtlich erwartet er vehementen Widerspruch, denn ab und an ertappe ich mich doch noch dabei. Wie ich zögere und überlege – und um meine schöne, aufgeräumte Küche bange.

Aber wisst Ihr was?
DEN Gedanken verwerfe ich schnell wieder!

„Klar! Darfst Du das!“

antworte ich ihm!
(Notiz an mich: NICHT so leicht um den Finger säuseln lassen!!! 😉 )

Und wenngleich es wohl schon wieder das Rezept von irgendeinem „end-mega-coolen“ (ich weiß, diese Bezeichnung nutzen nur alte Muddis) Kerl ist, den ich noch nicht einmal kenne, so freue ich mich sogar richtig drauf!

Auf das Ergebnis!
Auf den Sohn in der Küche – und Speisen, die einmal nicht vom Mann oder mir zubereitet wurden!

Lasst die Kinder in die Küche & Bon Appetit! 

Eure 

Alex

*Werbung – bezahlt und beauftragt. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit
Aldi Süd.

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