Die Halloween-Party steigt zu Hause! Warum’s trotzdem schaurig-geil war – Unser Grusel-Wochenende in Bildern!

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Samstag

Vielleicht liegt es daran, dass ich ihn ohnehin noch nie so besonders mochte.
Diesen alljährlichen Halloween-Spaziergang in der Dunkelheit.

Den, wo meine Kinder an irgendwelchen Haustüren klingelten, bewaffnet mit Zauberhüten, Masken (damals noch „die Anderen“) und Jute-Beuteln.
Bereit, fette Beute zu erhaschen.

Das war mir schon immer ein klein wenig unangenehm, um ehrlich zu sein.

Und eine Aktion, die ich nur um der Kinder willen durchzog.

Dunkel eingekleidet und kopflos aufgeregt waren die Kinder stets, was mir gerade in früheren Jahren zudem noch ein leicht flaues Gefühl im Magen verlieh.

Denn ich musste nicht nur verschämt hinter dem nächsten Busch warten und beobachten, wie meine Kinder bei wildfremden Menschen klingelten, sondern auch ziemlich scharfsinnig aufpassen, dass der Nachwuchs in seinem Übereifer in der Dunkelheit nicht von Autos überrollt wurde!

In einigen Jahren selbst schob ich einen übermüdeten und weinenden Säugling neben dem jeweiligen Geschwisterkind durch die Kälte.

Kurzum den „Trick or Treat“-Rundgang fand ich nie besonders geil!

Und auch wenn am heutigen Samstag das Wetter ungewöhnlich mild daher kommt, so freue ich mich schon beim Aufwachen auf ein ganz anderes Halloween.

 

Wir feiern unser ganz eigenes Halloween!

Denn es ist längst nicht so, dass…

ich für Gruseliges und Schauriges, für Ekligkeiten und schleimige Sauereien (das klingt jetzt komisch) nichts übrig hätte!

Im Gegenteil!

Einige Monate meines Lebens verbrachte ich in Schwarz.

Tiefstem, dunkelstem Schwarz.
Blass im Gesicht und mit einer Affinität zum Dunklen und Geheimnisvollen.

Bram Stoker’s Dracula“ war mein Heiligtum – ICH wollte Mina Harker sein!
ICH wollte in tiefe, geheimnisvolle und bedrohliche Welten eintauchen!

Nun gehört mein vierzehnjähriges Gothik-ICH längst vergangenen Zeiten an, doch die Faszination zum Schaurigen blieb!

Und heute will ich es wissen!

Ich will kompensieren – diesen blöden, dümmlichen Spaziergang, der den Kindern so unfassbar viel bedeutet.

Ich möchte meinen Kindern dennoch ein gänzlich wunderbares Halloween-Fest ermöglichen.

Meinetwegen dann eben zu Hause – ist eh viel bequemer! 😉

Schon am Morgen nach dem Aufstehen googel (oder heißt es dann eigentlich „pinteresse“?) ich nach den kreativsten (aber einfachsten!!!) Rezepten, am Dachboden krame ich Deko und alte Basteleien hervor – und schmücke, was das Zeug hält!

Eine tolle Überraschung wartet auf mich!

Doch nicht nur ich scheine vom akut auftretenden Halloween-Fieber betroffen zu sein.

Kurz bevor ich zum Wochenend-Großeinkauf aufbrechen möchte, werde ich von den beiden Mädels aus der Küche geschickt.

Etwas für mich vorbereiten wollen sie, so die geheimnisvolle Aussage.
Nun, ich bin heute gut drauf und lasse sie einfach gewähren.
Vertraue blind der Sieben-und Elfjährigen meine Küche und Küchengeräte an – und gehe einkaufen.
(Muss verrückt geworden sein! 😉 )

Wieder zu Hause angekommen erwartet mich eine der schönsten Überraschungen überhaupt!

Denn, Leute!, diese Kekse haben die zwei ganz alleine gebacken!

Selbst die Küche haben Sie (versucht 😉 ) wieder aufzuräumen und abzuwischen!
Was lieb‘ ich meine Mädels!

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nach dem Grusel-Mittagessen möchten die Kleinste und ich unseren Friedhofs-Pudding herstellen – dass dabei einige Zutaten auf wundersame Art und Weise abhanden kommen, erklärt sich von selbst! 😉

Zum Spazieren-gehen kommen wir vor lauter Vorbereitungen gar nicht.
Aber ein bisschen möchten wir dennoch die spätnachmittägliche Sonne genießen – und albern etwas im Garten herum.

Ich soll gruselig posen – nun ja! 😉

Wir bleiben unter uns

Wir möchten unter uns bleiben an diesem Corona-Halloween – doch einen Gast gewähren wir den Kindern.
Die beste Freundin der Mittleren besucht uns und somit steigt am frühen Abend die Party mit vier Kindern!

Grusel-Snacks, eine Süßigkeiten-Suche im Dunkeln und natürlich (altersgerechte!) Grusel-Filme dürfen hierbei natürlich nicht fehlen!

Eine gelungene, kleine Party

Und wenngleich ich an diesem Samstag gefühlt den ganzen Tag in der Küche stand und vorbereitete, aufräumte, wischte und Geschirr verräumte – ich bin mehr als zufrieden!
Und die vier Kinder im Haus offensichtlich auch!

Eventuell jedoch, ein klitzekleines bisschen, hätte ich mich der Kleinsten nicht blindlings anvertrauen sollen!
Als sie den Wunsch äußerte, jetzt MICH schminken zu wollen! 😉

Ich werde wohl jetzt aufhören zu schreiben – und wieder „unter Tage“ gehen.
Oder den nächsten Schornstein reinigen! 😉

Sonntag

Wir bleiben auch am Sonntag zu Hause.
Zum Mittagessen kommt der Opa vorbei. Er müsste sonst alleine essen, da die liebe Oma sich aktuell im Krankenhaus von einer großen Operation erholt.

Weitere Bilder mache ich an diesem Tag nicht.

Vielmehr arbeite ich an diesem Nachmittag noch sehr lange an einem Beitrag zu einem großen Herzensprojekt, der morgen früh online gehen wird!

Mehr darf ich an dieser Stelle noch nicht verraten! 😉

Kommt gut in die neue Woche!

Eure 

Alex

P.S. Wie immer – noch mehr Familien-Wochenenden gibt’s drüben bei grossekoepfe! (Werbung durch Verlinkung)

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