„Tagebuchbloggen“ – Wie geht es uns zwei Tage vor Heiligabend?

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Dienstag. Es geht uns gut.
Zwei Tage vor Heilig Abend (ich glaube, die korrekte Schreibweise wäre „Heiligabend“ – aber so gefällt es mir nun einmal besser) sind wir eingetaucht in unsere ganz eigene kleine Welt.

Und ein wenig zur Ruhe gekommen!

Schule ist aktuell kein Thema.
Endlich haben wir nunmehr auch offiziell Ferien – und den 11. Januar schiebe ich jetzt einfach mal gedanklich ganz weit weg.
Mit Absicht!

Denn aktuell?

Kann ich mir einen Präsenzunterricht so schnell noch nicht wieder vorstellen!!

Doch sollen derartige Gedanken heute nicht in mein klitze-klitze-kleines Universum eindringen.

Sicher, Nachrichten verfolge ich jeden Tag und wohl fühle ich mich gewiss dabei ganz und gar nicht!

Doch will ich es mir weiterhin zum Ziel machen,…

…jeden einzelnen Tag, an welchem innerhalb unserer kleinen Familie alles gut ist, zu genießen!

Mich an Kleinigkeiten zu erfreuen und das Leben wertzuschätzen!

Nun, aktuell scheint es mir zu gelingen.
(Die Hormone Leute, die Hormone! 😉 )

Zeit spielt keine Rolle

Wir schlafen lange, leben in unserem ganz eigenen Rhythmus.
Zeit spielt aktuell gefühlt ohnehin keine Rolle mehr.

Wann wir essen und schlafen, welche Tätigkeiten und Aufgaben ich wann – und an welchem Tag – erledige, es scheint ganz gleich.

Tage und Stunden verschwimmen ineinander – und dennoch füllen wir sie mit Lebendigkeit, Abwechslung und selbst ziemlich lustigen Momenten!

Der Druck von außen ist raus, wir igeln uns ein.

Kinder verbringen Tage im Schlafanzug – oder gehen mit uns mit Taschenlampe auf Regenwurm-Jagd.

 

Wir spazieren wieder!

Denn unsere gemeinsamen Spaziergänge?
Haben wir wieder eingeführt!

Wenngleich wir nur jeden zweiten Tag als „Deal“ aushandeln konnten, halte ich es für wichtig, dass alle (!) drei Kinder sich auch in diesen Zeiten an der frischen Luft bewegen, denn so vieles fällt weg!

Ich kann und darf es nicht zulassen, dass drei Kinder tagelang nur im Schlafanzug auf der Couch fläzen, so gemütlich und verlockend das auch klingen mag!

Also laufen wir.

Sorgen für Frischluft, Gespräche – und entdecken eigenartigerweise bei jedem Spaziergang ja doch Dinge, die gar nicht sooo furchtbar langweilig sind! 😉

Ich nehme mir Auszeiten

Ich nehme mir meine ganz persönlichen Auszeiten aus dem Chaos zu Fünft zu Hause.

Gestern gelang es mir endlich wieder die Laufschuhe zu schnüren – und 9 Kilometer ganz für mich alleine zu rennen!

Wie gut das tat!

Und wenngleich ich mich heute von Muskelkater geplagt fühle (ich trainierte die letzten drei Wochen ausschließlich auf dem Crosstrainer – die Bewegungen sind durchaus andere):

Die Glücksgefühle halten noch immer an!

Und DAS schreit nach mehreren Wiederholungen! 😉

Wir basteln – mehr oder weniger begeistert! 😉

Auch wenn die (meine 😉 ) Motivation während des ersten Lockdown eine durchaus größere war, so basteln wir auch in diesen Tagen hin und wieder.

Irgendwie muss der Nachwuchs ja von Tablet & Co. zumindest phasenweise ferngehalten werden.

Es ist noch immer nicht mein Ding, ganze Blogbeiträge dem Herstellen simpler Basteleien zu widmen. (Ich find‘ das sooo langweilig und sinnfrei! Sorry Leute! 😉 )

Daher müssen Euch an dieser Stelle die Bilder mit kurzen Beschreibungen genügen!

Sollte Euch aber während des Wartens auf’s Christkind langweilig werden, die Engel aus Eierkarton oder gar die Orangen-Lichter sind ’ne ziemlich coole, schnell herstellbare Sache (die selbst ICH raffe) und beides haben die Meisten von uns ohnehin gerade im Haus! 😉

Ich spiele Friseur!

Gestern sogar gelang es mir, meine Haare das erste Mal seit zehn Jahren selbst zu tönen!

Ich rechne nicht damit, alsbald wieder einen Friseur-Termin zu bekommen – eigentlich hätte ich mich morgen noch einmal nett und IN RUHE aufpimpen lassen.

Nun aber mussten die Drogerie-Tönung, ein altes Handtuch und das eigene Bad herhalten.

Während der Einwirkzeit durfte ich – Wellnessfaktor ade – mit der Kleinsten auf dem Badezimmer-Fussboden „Halli Galli“ spielen – aber alle Haare sind dran geblieben! Yeah!

Und was ist mit Heiligabend?

Heilig Abend werden wir nur zu Fünft feiern.

Und auch wenn die Umstände, welche dazu führten bekannterweise nicht die glücklichsten sind, so bin ich ehrlich gesagt froh, einmal ganz unter uns zu sein.

Nur wir als Familie.

Ich freue mich somit auf einen ungewöhnlich-gewöhnlichen Abend mit gutem Essen, an welchem zufälligerweise ein leuchtender Baum präsent ist – und ein paar eingewickelte Kostbarkeiten für die Kinder drunter liegen!

Mehr brauch ich nicht an diesem Abend!

(Sicher, für die Kinder spiele ich dann doch noch ein bisschen mehr Weihnachten! 😉 )

Ob die Rechnung aufgeht und uns ein ziemlich ruhiger und harmonischer Abend erwartet?
Ich werde wohl zu passender Gelegenheit berichten….

Passt auf Euch auf!!!

Eure 

Alex

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