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Schule, Alltag, Laune? Wechselt täglich! – 12 von 12 im März

Ich wollte ursprünglich jetzt an dieser Stelle jammern und meckern.

Wollte mir in den folgenden Zeilen Luft machen und mich darüber auslassen, wie wir gerade nicht ganz so optimal mit dem täglichen Wechsel zwischen Homeschooling by Mutti und Präsenzunterricht klar kommen.

Denn in der Tat tun wir uns ein ganz kleines bisschen schwer damit, dass jener Wechsel eben täglich stattfindet!

Hier eine angemessene Routine und einen angepassten Schlaf- und Tagesrhythmus reinzubekommen ist nämlich schwierig!

Klar könnte man sagen, es ist halt meine Aufgabe als Mutter dafür zu sorgen, dass die Kinder auch an den Präsenz-freien Tagen ganz früh aufstehen, damit sie abends wieder müde sind und zeitig einschlafen um fit für den folgenden “echten” Schultag sind.
Bla Bla Blub…
Ihr kennt solche altklugen Gedanken und Empfehlungen.

Und fast sogar gelingt mir das!
Wir schlafen…

…ungefähr eine Stunde länger an den Zuhause-Tagen.
Das ginge vermutlich noch besser – iss aber halt so.

Denn wenn ich etwas im letzten Jahr gelernt habe, dann dass ich Abweichungen vom Optimal-Fall besser gelassen in Kauf nehme!

Ist gesünder für Nerven und Seelenwohl und ohnehin ist aktuell kein Tag wie der vorherige!
Trotz aller (vermeintlichen) Tristesse.

Die Stimmung und Tagesform der eigenen Kinder zum Beispiel gleicht einem täglichen Überraschungspaket!
(Aber ist das nicht immer so? 😉 ) 

Was aufgrund aller Umstände verständlich ist.
(Jaaha!! Natürlich bleib ich immer ruhig, sachlich und gelassen und fühle mich in keinster Weise vom Nachwuchs persönlich angegriffen! Nicht! 😉 )

Und meine Laune?

Die wechselt nicht nur täglich sondern gefühlt sogar stündlich!
Mach mir das mal Einer nach! Yeah! 😉

Es wäre hier aber nun falsch, mich ausgiebig darüber aufzuhalten, wie schwer sich mein jüngstes Kind dieser Tage nun mit dem Distanzunterricht tut, insbesondere, da die Verlässlichkeit abhanden gekommen ist.

Mal ist Schule, mal wieder nicht – und Aufgaben sollen konzentriert und hochmotiviert am Schreibtisch erledigt werden?
Zusätzlich zu Hausaufgaben?

Dieses Hin und Her kann schon einmal die Kleinsten frustrieren und überfordern.

Mehr als es noch vor ein paar Wochen der Fall war.
Als klar war:
Es gibt nur die Aufgaben zu Hause – und die müssen nun einmal erledigt werden.

Doch kann ich Dinge erstens nicht ändern (auch nicht jenes Vorhaben, TROTZ der sich gerade aufbäumenden dritten Welle nach den Ferien zum Regelbetrieb überzugehen!) und zweitens jammern und meckern schon alle Anderen im Netz genug.

Ich bin es gerade ein bisschen müde geworden!

Außerdem läuft’s heute gut!

Und vor allem gibt es HEUTE – entgegen meiner Erwartung – gar keinen Anlass dazu!

Und so will ich das tun, was MIR gut tut – und einfach ein bisschen positiv gestimmt bleiben! 😉

Ich habe die letzten Tage ohnehin erkennen und herausfiltern können, was mich weiter bringt und was nicht.

Daran möchte ich festhalten.
Es fühlt sich gut und richtig an!

Hoch die Hände!

Leute! Es ist gleich Wochenende!

Und auch wenn aktuell ohnehin wurscht ist, ob nun Wochenende oder nicht (das ist es als Mutter sowieso) dürfen wir zumindest Eines ganz ohne schlechtes Gewissen und der Sorge, Routinen zu unterbrechen:

Ausschlafen!
Whoop Whoop!

Ich meine das im übrigen wörtlich, habe ich doch bekanntlich alle meine drei Kinder erfolgreich zu absoluten Langschläfern erzogen!

Was uns also von Montag bis Freitag zum Verhängnis wird, entpuppt sich am Wochenende als Segen!

Homeschooling? Heute kommen wir super durch!

Heute aber müssen wir also nochmal um – räusper – acht Uhr die warmen Federn verlassen.

Fragt mich nicht warum, aber eine dreiviertel Stunde später ist die ältere Tochter bereits mit ihrem Schulstoff für heute durch. (Häh!?)

Und da während der Woche die Regel gilt, dass Tablet, Handy & Co. erst ab 12 Uhr Mittags zum Spielen genutzt werden dürfen (normalerweise wären sie ja auch am Vormittag in der Schule) entwickelt die große Tochter aus der Langeweile heraus eine überaus große (und für mich nützliche 😉 ) Hilfsbereitschaft!

Während ich mich also im Bad fertig mache, fangen die zwei Mädels einfach schon mal mit dem Schulstoff der Kleinsten an.

Homeschooling? Lief schon mal deutlich schlechter! 🙂 (Lest gerne hier nochmal nach) 

Selbstverständlich komme ich später dazu, doch läuft es heute ohnehin entspannt und unproblematisch ab, weshalb ich eben gar nicht verallgemeinern kann und möchte, wie es gerade mit dem Wechsel-Unterricht bei uns läuft.

Mal supi, mal eben weniger gut.

Heute kommen wir trotz vieler Pausen sehr schnell durch.

 

Wir kommen sogar so schnell voran, dass ich mich letzten Endes doch noch dazu hinreißen lasse und mit der Kleinsten spiele, weil bis 12 Uhr ja noch sooo viel Luft ist!

Langeweile schafft Kreativität? Ach, Scheiß drauf!
Spiel ich halt – und wähle somit den für mich in diesem Moment bequemsten Weg! 😉

Für den Nachmittag haben wir noch große Pläne.

Da kleine Schwestern ihren großen Vorbildern bekanntlich ja in allem nacheifern (das wird noch was in ein paar Jahren! 😉 ) möchte die Kleinste heute Kuchen-backen lernen.

Nachdem ich ob jenes Vorschlages ein paar Mal entnervt mit dem scharfen Messer auf den armen Kürbis eingeschlagen habe (können die nicht EINMAL einfach nur ALLEINE spielen!?) gebe ich – nicht ohne theatralisches Augenrollen – nach.

Denn schließlich kann ich das Kind in einem solchen Vorhaben ja schlecht bremsen!

Und Bock auf Kuchen zu Espresso Nr. 5 (?) hab’ ich sowieso!

Sofern später erfolgreich, gibt’s dann hier für Euch offiziell Bild Nummer 13 vom Ergebnis! 😉

Kommt gut in’s Wochenende!

Eure 

Alex

P.S. Dieser Beitrag macht mit bei “12 von 12” im März von draußennurkaennchen (Verlinkung)!

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Stoizismus ist das, was man braucht, um durch dieses Pandemieleben zu kommen ( in Köln sagt man: et kütt wie et kütt ). Für die Kinder ist das alles sehr verwirrend, und für die Mütter eine Herausforderung. Ich weiß ja, was es heißt dreißig Kinder zu bändigen ( und die fressen einem, zumindest am Anfang der Grundschulzeit, meist aus der Hand, wenn frau ihre Sache gut macht ). Mütter haben als Hilfslehrerin meist wenig zu lachen.
    Aber eigentlich ist es auch nicht lustig, mit einem pflegebedürftigen Risikopatienten wie die Käfer aufeinanderzuhocken und jeden Tag zu erklären, wie die Sachlage beim Impfen ist. Ich mach es wie du: Ich WILL mich nicht ärgern, dass ändert ja auch nichts. Weiße Haare habe ich im letzten Jahr ohnehin schon bekommen.
    Dir und deiner Familie schicke ich ein paar wohlwollende Gedanken: Macht et joot!
    Astrid

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