Ein kleiner Zwischenruf oder friendly reminder, denn die Kleinsten sollten in der Pandemie NICHT vergessen werden!

Ich habe ja bekanntlich nicht nur diesen Blog hier, sondern auch ein Instagram-Account.
So, wie es für einen „richtigen“ Blogger nun einmal sein soll und essentiell ist.

Mein Instagram-Account ist bunt gemischt, richtet sich weder nach einem strikten Farbkonzept oder gar benutze ich den immer gleichen Filter – des Wiedererkennungs-Wertes wegen.

Denn das ist mir, um ehrlich zu sein, einfach zu blöd.

Ich blogge und poste aus einem Baugefühl und Launen heraus.
Immer!

Sowohl hier, als auch drüben auf dem Kanal, der hauptsächlich mit unterhaltenden Bildchens gefüttert werden will.

Manchmal kitzelt mich der Schalk im Nacken so sehr, dass ich tatsächlich ein wenig Quatsch und Blödsinn da drüben loswerde (auch nicht immer gut für’s Geschäft 😉 ) – an anderen Tagen überkommen mich Emotionen, Empfindungen und tiefe Gedanken.

Gedanken und Überlegungen, die ich dann auch dort teile und die für einen Blogbeitrag meistens nicht ganz ausreichen – selbst dann nicht, wenn es mir mal wieder nicht gelingt, mich auf „Insta“ kurzzufassen. 😉 

Im Nachhinein macht mich das dann ein bisschen traurig, denn einige meiner Beiträge dort haben für mich eine hohe Bedeutsamkeit und sollten nicht nur gedankenlos geliked – sondern auch tatsächlich gelesen werden!

Weil ich Sorgen und Empfindungen teilen möchte, weil es manchmal wichtig ist, laut zu werden – und weil wir Eltern in den letzten eineinhalb Jahren einmal mehr lernen und erfahren mussten, wie bedeutungslos offenbar unsere Stimme ist.

Eine Stimme, die dennoch nicht eingeschüchtert verstummen sollte und einfach so lange schreien und schallen muss, bis es der Seele besser geht, der Hals kratzt –  oder wir sogar Gehör bekommen!

Daher tue ich heute nun etwas, was ich mir nicht allzu oft hier auf diesem Blog erlaube:

Ich zitiere meinen eigenen Instagram-Beitrag von vorhin zu gleich folgendem Bild!

Denn diese Worte und Gedanken sind zu schade, um einfach „durchgescrollt“ zu werden.

Wer sagt denn, dass ich hier nicht auch mal ganz kurze Beiträge posten darf?

Damit mehr Menschen, die fühlen und denken wie ich, erreicht werden?

So möchte ich es hier gerne tun.

Während mein kleinstes Kind am Freitag, an dem die hessischen Herbstferien starten, blass und müde, zugedeckt mit der Bettdecke auf der Couch im Wohnzimmer liegt.

Noch weiß ich nicht, ob es tatsächlich krank wird, oder einfach nur einen zermürbten Durchhänger hat.

Wohl aber weiß ich, dass mein kleinstes Kind aktuell NICHT geimpft werden kann!

Und nach den Ferien in eine Schule zurückkehrt, die zwar über die neuesten High-Tech-Tafeln – aber noch immer nicht über Luftfilteranlagen verfügt…

Gedanken, wie sie wohl viele Eltern kennen und in den nächsten Monaten erfahren werden:

 

…oh weh… Bettwäsche auf der Couch ist kein gutes Zeichen. ?

Noch weiß ich nicht, was wird – noch hoffe ich auf einen einfachen Durchhänger.

Aber in Momenten wie diesem wird mir wieder bewusst, wie blind wir doch alle in diesen Herbst und Winter rennen!!!

Und wie UNFAIR das alles ist, denn noch immer sind die Kleinsten NICHT geschützt!

Wir setzen unsere Grundschüler jeden Tag einem Risiko aus – interessieren tut es offenbar niemanden mehr!
Es spielt keine Rolle mehr, vergessen, dass gerade die Kinder verzichten und verstehen mussten!
Aus Rücksicht auf die Älteren und Erwachsenen.

Die sind jetzt geimpft, teilweise sogar schon ein drittes Mal.
Die heben in Kneipen wieder die Gläser und lächeln – maskenlos – und feiern die wieder gewonnene Freiheit.

Während die, die es am härtesten traf (!), teils noch immer mit psychischen Folgen zu kämpfen haben, gerade erst wieder ihren Weg ins soziale Leben erkämpfen, endlich wieder (Sport-) Vereine besuchen dürfen – und dennoch so wenig in dieser Gesellschaft wert sind!

Die Pandemie ist nicht vorüber – es wird einfach nur billigend in Kauf genommen, dass „es“ einen Großteil unserer kleinsten Kinder in den nächsten Monaten erwischen wird.

Getestet haben sie heute in der Schule nicht und noch immer nervt mich dieses Hin und Her so sehr!
Warum kann es nicht bei einer Methode bleiben?
Wieso muss denn überhaupt von täglich auf dreimal wöchentlich – und jetzt sogar – ausgerechnet vor den Ferien – auf zwei wöchentliche Testungen zurück geschraubt werden?

Ich verstehe es nicht.

Sollte es meinem Kind weiterhin nicht gut gehen, werde ich unseren Freitags-Test eben selbst nachholen.

Es wird vermutlich einer von vielen, vielen weiteren in diesem Winter werden…

#bildungabersicher#coronaundschule#schuleundcorona#schuleundpandemie#schulkindmama#schütztdiekinder#covidimpfung

Allen Hessen einen guten und vor allem gesunden Start in die Ferien!

Eure 

Alex

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