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Herzensmenschen – Von Steinau über Mannheim nach Karlsruhe: Unser Wochenende in Bildern 09./10.10.

Und dann gibt es diese Wochenenden, an denen einfach das Leben präsent ist – und ERLEBT werden will!

So sehr, dass keine große Zeit bleibt, sich in Gedanken zu verlieren, den Trubel und all’ die Menschen, die uns lieb sind auszusperren – und Zeilen auf den Bildschirm zu bringen.

Weil das Schreiben zwar der Seele gut tut, unfassbar befreiend wirkt und Knoten im Hirn sprengt und entfesselt, der Schreibende in jenen Minuten aber eines eben nicht tut:

Das eigene Leben leben!

Es gibt ein paar Menschen an diesem Wochenende, die sind wichtiger als ausschweifende Worte – und umfangreich verbrachte Zeit am Bildschirm.

Die wollen mit mir Erinnerungen schaffen und lebendig sein, die möchte ich wieder in die Arme schließen!

Endlich!!!

Gestern, am Samstag, erst…

verbrachte ich wertvolle Minuten mit dem Sohn am See.

Von sich aus (wer ein vierzehnjähriges Höhlen-Kind zu Hause wohnen hat, welches die eigenen Wände im Zweifel nur während eines WLAN-Ausfalls verlässt, weiß nun die Gewichtung der gleich folgenden Worte einzuordnen) wollte der Sohn mit mir laufen gehen!

Lange Zeit konnte er nun keinen Sport mehr machen, jetzt wählte er diesen Samstag – wählte er MICH – für den Wiedereinstieg in Bewegung und Aktivität an der frischen Luft.

Wie hätte ich da Nein sagen können!?

Wohlwissend, dass ich nicht zu meinem gewohnten, flotten Lauf am liebgewonnenen Gewässer kommen würde.
Ahnend, dass ich mir viel Zeit und Geduld werde nehmen müssen.

Doch genau in jenem Moment drehte sich das Leben um mich und meinen Sohn und das gemeinsame Erlebnis!

Wir gingen letzten Endes flott zu Fuß, denn Kondition und Ausdauer lassen sich nicht auf Knopfdruck (wieder)herstellen.

Doch verbrachten wir kostbare Minuten gefüllt von wertvollen Gesprächen miteinander!

Auch wenn es mich in meiner Laufkleidung dann später – ohne Laufen – ein wenig fröstelte. 😉

Ich tippe diese Zeilen aus dem Auto!

Und jetzt gerade?

Während ich diese Zeilen hier tippe?

Sitze ich im Auto!

Genau genommen sitze ich nicht nur, sondern ich schwitze auch.

Und puste. Und atme. Konzentriert.

In kurzen Stößen – als wolle ich gerade ein weiteres Kind auf die Welt bringen. 😉

Denn mir ist schlecht und nass-kalter Schweiß bildet sich auf meiner Stirn.

Tippen und Autofahren?
(Immerhin als Beifahrer)

Scheint offenbar nicht ganz so mein Ding zu sein (Überraschung!) – und sollte ich im Grunde auch besser lassen!  😉

Aber das ist es mir gerade wert, denn später werde ich nicht mehr schreiben können und auch nicht unbedingt wollen!

Denn das erste Mal seit einem Jahr werde ich meine liebste Freundin wieder in die Arme schließen dürfen!

Wir sind gerade auf dem Weg nach Mannheim  und voller Vorfreude blicke ich einigen Stunden mit wertvollen Herzensmenschen entgegen.

Und vermutlich sehr viel gutem Essen. 😉

Meine liebste Freundin stammt aus Bosnien – ohne gutes Essen und seeehr viel Gastfreundichkeit geht nicht – selbst dann nicht, wenn ich es ihr verbiete. 😉

Türkisch-Essen gehen möchten wir am späten Abend auch noch zusammen (Leute! Mannheim! Türkisch-Essen-gehen ist hier Pflicht!) und noch in der Nacht wird uns unser Weg weiter nach Karlsruhe führen.

Denn da arbeitet der Gatte morgen.

Die Kinder und ich begleiten ihn ob der Herbstferien dieses Mal – und werden uns die nächsten Tage sicherlich nett vertreiben können!

Und nun sind es doch mehr Zeilen geworden als für dieses #Wib ursprünglich geplant!

Da ich aber noch immer schwer atme – und noch heftiger schwitze und stöhne (von den irritierten Blicken des Nachwuchses ganz zu schweigen), will ich endlich den Laptop zuklappen und zu den Bildern kommen!

Ich werde einfach versuchen, diesen Beitrag später im Hotel noch fertigzustellen 😉

(Nachtrag der Redaktion: Das tue ich dann auch in der Tat, der nun folgende Teil entsteht kurz vor Mitternacht – das wohl späteste Wochenende in Bildern aller Zeiten!)

Samstag

Sonntag

Ich freue mich so unfassbar schwer und heftig auf meine allerliebste Freundin!

Verabredet sind wir erst für den frühen Nachmittag, was Zeit und Luft zum weiteren packen (schließlich geht’s für uns ja weiter nach Karlsruhe) und für einen kurzen Besuch der lieben Nachbarin samt Leih-Baby lässt! 🙂

Wisst Ihr eigentlich wie unglaublich toll es sich anfühlt, einen lieb-gewonnenen Menschen endlich wieder berühren, umarmen und auch küssen zu dürfen!?

Küssen zur Begrüßung – etwas, das ich selbst nie wirklich allzu prickelnd fand und in der Vergangenheit oft als lächerlich und aufgesetzt abgetan hatte.

Heute aber mag ich es schon.
Weil’s bei der Freundin echt ist und von Herzen kommt!

Bereits im Treppenhaus pocht mein Herz ob der Vorfreude – und für einen kurzen Moment ertappe ich mich fast dabei, wie ich mich frage, wie das eigentlich nochmal geht.

Jemanden (körperlich) gern haben, sich physisch nahe sein.

Und doch ist sie – auch nach Monaten der Distanz und des Nicht-Sehen-Könnens – sofort wieder da:

Die altgewohnte Vertrautheit, die Freundschaft, der auch eine verkackte und beschissene Pandemie nichts anhaben kann!

Wir reden viel und lange, essen und fühlen uns wohl.
Solange, bis uns die Sonnenstrahlen nach draußen locken.

Leider müssen sich bereits nach dem Abendessen unsere Wege wieder trennen, viel zu schnell ging der Tag vorüber.

Doch die lieben Freunde kehren morgen bereits in den Alltag zurück, in BW sind aktuell noch keine Herbstferien und der Abend ist ohnehin schon viel zu weit fortgeschritten!

Doch versprechen wir uns, uns alsbald wiederzusehen.

Dieses Mal dann bei uns zu Hause! 🙂

 

Kommt alle gut in die neue Woche! 

Eure 

Alex

P.S. Mehr Familienwochenenden in Bildern gibt’s bei grossekoepfe

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