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Drei Kinder – so viele Bedürfnisse! Von Muttergefühlen, neuer Farbe und notwendiger Familienzeit! Unser #Wib

Zwei Dinge sind für eine Mutter besonders schlimm und schmerzhaft.

Zum Einen geht es einem Kind nicht gut und es ist krank – oder aber, ein Kind ist tatsächlich wegen Dir selbst – als Mama – traurig.

Denn drei Kinder zu haben bedeutet auch, dass gefühlt – ganz gleich wie ich es drehe und wende – stets ein Kind zu kurz kommt und temporär (!!!) auf der Strecke bleibt.

Ich habe bis heute noch nicht DIE ultimative Lösung für jenes Problem und letzten Endes zerreißende Gefühl gefunden!

Und ich muss immer wieder auf’s Neue erkennen, dass meine Kinder mich sehr wohl noch brauchen!
Ganz gleich wie groß sie schon geworden sind!

Und auch, wenn sie ebenfalls „sich selbst“ haben und teils wunderbar miteinander spielen und sich beschäftigen.
(Nicht immer, glaubt mir! Definitiv-nicht-immer! ;) ) 

Bei drei Kindern entfachen tagtäglich kleine Konkurrenzkämpfe um die Gunst der Eltern – und es ist schwierig, dafür zu sorgen, dass sich kein Kind übersehen fühlt.

Manchmal schätze ich selbst Dinge auch falsch ein, oder verdränge Gegebenheiten, die ich bereits im Unterbewussten ahne.
Rede mir ein, dass es schon nicht so schlimm sei.

Nun, ich habe in der Tat in den vergangenen Tagen ein Kind ein klein wenig „übersehen“, weil ein anderes dafür umso lauter forderte.

Und ich nachgab, was eben auch nicht immer richtig und korrekt ist.

Wann ist eine Mutter „perfekt“ oder wenigstens „gut genug“ ?

Doch wer ist schon unfehlbar – den Leitfaden zur perfekten Mutter, die für alle „gut genug“ ist?
Ich habe ihn noch immer nicht gefunden und entdeckt.

Ja, vielleicht bin ich sogar für alle Familienmitglieder „gut genug“ – nur ICH selbst fühle es jetzt gerade ganz und gar nicht so!

Ich fühle mich schlecht, weil gestern ein Kind traurig mir gegenüber saß – und um Zeit nur mit mir ganz alleine bat.
Weil es ein kleiner Weckruf für mich war und bestätigte, was ich bereits ahnte.

Wir haben lange geredet (vorübergehend leider auch kurz gezankt), uns getröstet, umarmt und gekuschelt – doch in mir wirken jene Minuten noch immer lange nach und beschäftigen mich.

Ja, ich hatte es zu sehr als selbstverständlich gesehen, dass jenes Kind prima alleine klar kommt und sich super selbst beschäftigt. Denn das macht es die meiste Zeit mit einer gefühlten Leichtigkeit.

Nur selbstverständlich ist so etwas noch lange nicht!

Und insgeheim wünschen sich auch die Kinder, die am unabhängigsten wirken, einmal ihre Mama nur für sich alleine.

Das musste ich erst wieder erkennen – und kann nunmehr einen Kurs umlenken und versuchen, hier etwas wachsamer durch den Alltag zu gehen.

Darum verzeiht mir bitte, werde ich an diesem Wochenende in Bildern nicht mehr allzu viele Zeilen verlieren, denn – wie der Name bereits sagt – ES IST WOCHENENDE.

Und das sollte im Grunde Familienzeit sein!

Da möchte ich nicht meinen Kindern gegenüber (insbesondere heute diesem einen!) sagen müssen, dass Mama keine Zeit für GEMEINSAME Stunden hat, weil sie ja noch bloggen „muss“.

Den nochmal, für mich sollte das Bloggen kein „Muss“ sein – vielmehr eine Leidenschaft!

Und außerdem möchte ich nicht, dass dafür Familienzeit (gerade am Wochenende!) zurückstecken muss.

Wir haben heute ein paar Dinge – zu Hause – vor.

Da möchte ich nicht viele Minuten vor dem Bildschirm verlieren oder gar die Zeit vergessen!
(Denn das tue ich unter dem Schreiben gern ;) )

Heute aber müssen andere Dinge Vorrang haben – Das Leben eben. ;)

Samstag

Die Sache mit dem samstäglichen Kaffee-Date behalten der Gatte und ich bei.

Denn es ist – so beschämend es klingen mag – die einzige Gelegenheit in der Woche, zu welcher wir eine Stunde ungestört reden können!
(Erkläre ich hier nun, dass ich wirklich reden meine – oder bin ich jenem Alter entwachsen & lasse einfach Raum für Spekulationen…. ;) )

Im Cafe entdecke ich etwas Lustiges und muss lauthals lachen.

( Sorry, liebe andere Leute – NEIN, die Frau ist NICHT irre!!!)

Wie immer können sich die Mädels nur schwer vom Reiterhof trennen, als wir sie wieder abholen.

Doch wartet auf uns zu Hause noch Arbeit.

Gemeinsam mit dem (ähm höchstmotivierten) Sohn räume und miste ich noch dessen frisch renoviertes und umgestelltes Zimmer aus, dann ist ein anderes Kind an der Reihe.

Nach dem Zimmer des Sohnes ist nämlich die mittlere Tochter mit einem frischen Anstrich dran!!!

Auch hier schwinden frohe Farben für ein „lebensbejahendes“ GRAU!
(Teenies halt – aber ist ja auch schwer in)

Als tatsächlich die hübsche und herzallerliebste, zuckersüße und niedliche Marienkäfer-Bordüre aus dem Zimmer des Mädels verschwindet, muss ich schon ein wenig schlucken.

Ich fand’s immer sooo schön! Vor allem mit dem Rosa!

Ach Mensch!…. :(

Später lasse ich mich von der Kleinsten noch zu einer „kleinen“ zweistündigen Runde Monopoly überreden und liege noch später mit Kotze-schlechtem Bauchweh (das Butter-Popcorn – ich werde alt!!!) auf der Couch.

Weitere Bilder vom Samstag-Abend gibt’s aus ganz oben geschriebenen Gründen nicht.

Auch das ist Familie.

Wir lösen Konflikte, reden viel und haben uns letzten Endes wieder lieb!

Sonntag

Heute möchte die große Tochter mit mir Monopoly spielen und schreibt daher bereitwillig den Zwischenstand von mir und der Kleinsten auf einen Zettel (so viel zu den Tüten! ;) ).

Außerdem wäre da ja noch die Verwandlung von zuckersüß in halbwüchsig – und viel Rosa muss weichen.

Und nun gibt es wirklich noch viel zu tun – und vor allem auch Familie zu leben!

Ich sitze hier schon wieder viel zu lange dran! ;)

Kommt gut in die neue Woche!

Eure 

Alex

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P.S. Und noch mehr Familienwochenenden gibt’s bei grossekoepfe! ;) 

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