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Mein luftig-leichter (Gefühls-)Cocktail – Bin ich etwa gerade entspannt!? Ein wunderschönes Frühlings-Wochenende!

Panik, Trauer, Angst, Wut, Verzweiflung, Kummer, Tränen, Perspektivlosigkeit, Schuldgefühl, Gewissen, Leid, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Zweifel….

Ich könnte hier an dieser Stelle noch eine ganze Reihe weiterer – ziemlich dunkler – Nomen aufführen.

Alles mir leider weder fremde Begriffe, noch unbekannte – mich selten heimsuchende – Gefühle.

Mein bitter-trüber Cocktail…

Oftmals sogar überkommt mich eine bittersüße Mixtur aus alledem, ein trüber, grün-brauner Cocktail, welcher zäh und übelriechend den eigenen Schlund herunterfließt.

Der diesen zuschnürt und Gedanken kreisen lässt.

Die graue Wolke der Melancholie (ich nenne es hier jetzt einmal bewusst und absichtlich nicht Depression) tanzt und zürnt nicht selten über meinem Haupt – es zu ändern fühle ich mich an solchen Tagen nicht in der Lage!

…weicht einem luftig-leichten Sundowner

An diesem Wochenende aber würde mein persönlicher „Sundowner“ nach Leichtigkeit schmecken!

Rot-fruchtig kommt er daher – gerne auch zart-gelb – garniert mit frischer Minze oder süßlichen Früchten.

Er schmeckt (beinahe hätte ich hier jetzt aphrodisierend geschrieben) belebend mild – und lässt sich mit einem Wohlgefallen kosten!

Verfeinert ist er mit einer Prise Frieden, Ruhe, Wohlgefühl, Wärme und Zufriedenheit.

Für die herbe Note sorgt ein Hauch Gleichgültig- und Gedankenlosigkeit – doch soll mein schickes Getränk in diesen zwei Tagen GENAU danach schmecken!!!

Denn-ich-möchte-es-in-diesen-zwei-Tagen-nicht-anders-haben!

Und erstaunlicherweise gelingt mir das sogar!

Hat die Sonne einen Schalter umgelegt?

Es ist, als sei ein Schalter (vorübergehend, ich weiß, dass es nur vorübergehend ist) umgelegt, ausgelöst durch was auch immer – erklären kann ich mir jenen entspannten Sinneswandel gerade selbst nicht.

Vielleicht war es ein Sonnenstrahl, der an der Gefühlswaage spielte und tippte?

Vielleicht auch liebe (im Grunde sogar selbstverständliche) Worte anderer Menschen.

Denn sind es nicht selten Kleinigkeiten, klitzekleine Gesten und (Zwischen-) töne, welche uns wahlweise umfallen und stolpern lassen, die die Sicht unter Tränchen trüben – und den Himmel wolkenverhangen drückend-duster über uns walten lassen?

Zwischenmenschliche Winzigkeiten, welche auf der anderen Seite jedoch Dunst und Donner, Kram und Beklemmung beiseite schieben und uns wieder glauben lassen!?

Nun, call me freak, aber bei mir ist es so!

Das weiß ich auch!

Nur jene Gefühlslage stetig zu beeinflussen und damit umzugehen – es fällt  mir mehr als schwer.

Ich glaube, man nennt es hin und wieder auch hochsensibel.

Frühling & Freunde rein – Gedanken aus!

Doch will ich an jenem unfassbar sonnigen Wochenende nicht nachdenken.

Ich möchte (und kann sogar!) jenen Frieden in mir selbst genießen, solange er währt!

Wie befreiend es sich anfühlt, einmal nicht in sich windenden und vor Schmerz krümmenden Gedanken zu ertrinken, sondern stattdessen einfach mal zu sein!

Wangen am Abend ob soviel Sonne und Frischluft glühen zu spüren – ohne Gedanken an das Gestern oder gar der Furcht vor dem Morgen!

Es ist ein wunderbar-leichtes Frühlingswochenende und ich möchte es – ganz stupide – genießen!

(NEIN! Sie hat nix eingeworfen! Die „positive Energie“ – wer denkt jetzt an Bully Herbig!? – kam von ganz alleine!)

Klar „denke“ ich auch an diesen zwei Tagen – auch mir selbst kritisch gegenüber – doch schultere ich jene Zweifel gerade leicht!

Und ebenfalls klar zanken und zoffen wir auch an diesem Wochenende!

Mal der Gatte und ich, mal ein (Fast-)-Teenager mit meiner Person (Hm….auffällig oft komme ICH dabei ins Spiel – aber auch das ist gerade egal! ;) ) – und gerne auch der Nachwuchs untereinander!

Doch auch das – es lässt mich irgendwie gerade Gefühls-kalt und wohlig-warm zugleich.

Bin-ich-etwa-gerade-entspannt!?!? ;)

Samstag

Ich werde an diesem Samstag nicht oft zu Hause sein – aber genau das tut mir gerade gut! 

Nach dem Reiten müssen wir noch schnell ein paar Besorgungen machen, denn schon bald sind wir mit lieben Freunden verabredet!

Und zwar zum „Wandern“ (für die Kinder äußerst mühsames und erschwerliches Wandern – für uns eher ein Spaziergang ;) ) und Mittagessen!

Wir „wandern“ !!!

Nur schnell Schuhe und Jacken tauschen (es ist so, so warm!!!) und schon lasse ich Sorgen (und Dreck) einfach zu Hause hinter der mir zugezogenen Türe!

Lange sitzen wir draußen und quatschen, es ist fast früher Abend als wir wieder zurückkehren!

Ich muss noch ein paar Dinge erledigen und einkaufen zudem, denn gleich morgen – am Sonntag – besuchen uns weitere ganz, ganz liebgewonnene Freunde!

Ich freue mich sehr auf meine liebste Freundin, mit welcher ich im April sogar verreisen werde! :) 

Sonntag

Wir verbringen einen wunderschönen Nachmittag – wenn auch „nur“ zu siebt, statt wie gewohnt zu neunt. 

Kinder werden größer…

Denn auch hier lässt sich der Lauf der Zeit nur schwer leugnen oder gar ausblenden – unsere Kinder werden allesamt größer!

So kommt es, dass die mittlere Tochter heute den ganzen Tag in der Nachbarstadt auf Geburtstag, dem Reiterhof (wo sonst! ;) ) und bei Oma und Opa verbringen wird – und der Sohn unserer Freunde verweilt lieber bei seinen Kumpels in Mannheim.

Auch später, als wir zusammen durch Fulda flanieren und gemeinsam zu Abend essen, sind wir letzten Endes nur noch mit den beiden jüngeren Mädchen unterwegs!

Der Sohn bleibt vorzugsweise ebenfalls daheim.

Irgendwann wird es wohl nur noch uns vier Erwachsenen geben! ;)

 

Tränchen fließen fast, als sich die beiden kleinen Freundinnen bei Dunkelheit wieder trennen müssen!

Doch schließlich ist morgen Schule – es ist immer wieder ein Jammer, dass wir nicht näher beieinander wohnen!

Bald aber ist es soweit und wir großen Mädels verreisen ganz alleine ohne Mann und Kinder – und mit diesem mehr als erfreulichen und positiven Gedanken möchte ich ein wunderbar-sonniges Wochenende frei von Trübsal und dusteren Gedanken abschließen!

Kommt gut in die neue Woche!

Eure 

Alex

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