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Babies und Kleinkinder? Das ist nicht mehr meine Welt! Von neuen Freiheiten & Familienzeit :) – #wib

Ich sehe sie beim Radfahren um den See. Überall.

Sie tummeln sich in Scharren am Wasserspielplatz, so sehr, dass mein bald zehnjähriges Kind dort lieber nicht Halt machen möchte.

Und sie schieben Kinderwägen, Buggys, tragen Laufräder (und den dazugehörigen Nachwuchs 😉 ) und reichen Trinkfläschchen und Fruchtriegel.

Und während ich dieses bunte Treiben vom Bike aus verfolge, fühle ich mich in Gedanken bestärkt, die ich erst gestern mit der lieben Freundin austauschte!

JA! Es ist OK, dass diese Zeit für uns vorüber ist!

Ich WILL gar keine Kleinkind-Mami mehr sein!

Und ich mag mich auch nicht mehr mit anderen Eltern und Müttern über diese ganzen Kleinkind-Themen austauschen!

Es liegt hinter mir

Das alles liegt hinter mir!

Und wenngleich ich sehr wohl auch Freundinnen habe, die um Jahre jünger sind als ich und gerade mitten in dieser Phase stecken, so höre ich zwar gerne zu, gebe Ratschläge und teile Erfahrungen (weise, alte Frau ich bin, ha ha) – aber ich möchte da nicht mehr mitten drin stecken!

Mag mich nicht mehr dazugesellen unter das Bollerwagen-Folk und Sonnenhütchen zücken und Ärmchen mit klebriger UV-Schutz-Creme bepinseln – bis auf den letzten Millimeter! 😉

Ich möchte mich höchstens über verkackte Latein-Tests austauschen!
Und dabei schmunzelnd das Glas heben!

Mag anstoßen und zuversichtlich denken, dass wir die irgendwie schon bis zum Abitur durchkriegen!
Und wenn nicht, ist’s auch ok – und wir sind als Eltern da!

Aber ich mag nicht mehr drölftausend Mal beim erfolgreichen Rutschvorgang applaudieren und Schaukeln anschubsen.

Und das schreibe ich, obwohl ich erst vor fünfzig Minuten noch tatsächlich SELBST auf dem Spielplatz fangen und verstecken spielte.
Mit der kleinsten Tochter.

Aber eben nur das!

Es ist noch ein leichter Hauch, ein Schatten der Vergangenheit, der das Kind klettern, schaukeln und wippen lässt – und das ist in der Tat schön zu beobachten.
Aber auch hier ändern sich die Zeiten – alles in ein bisschen größer und cooler.

Ich habe ja noch mein Nesthäkchen

Ja, ich habe noch mein Nesthäkchen, und das genieße ich sehr!

DIE kann ich noch schnappen – zur Fahrradtour, kann beschmusen, knuddeln und gemeinsam Gummipferde auf dem Laminat hüpfen lassen.

Hier darf ich noch einstudierten Grundschulliedern und Flötenkonzerten lauschen und Kuscheltiere nach Niedlichkeitsfaktor sortieren.

Hier werde ich noch genug gefordert und unterbrochen!
Gerade während ich diese Zeilen schreibe, war es bislang achtmal. 😉

Und jetzt – nach dem neunten Mal versuche ich wieder in diesen Text hier zu finden…

Der Lauf der Zeit? Ist schon ok!

Ich habe mich mit dem Lauf der Zeit vertragen.

Zumindest fühlt es sich in diesen Tagen so an.

Unterbrechung Nummer zehn:

Das Kind verfolgt eine Fliege und versucht diese direkt neben mir mit einem Schmuckkästchen einzufangen.

Wo war ich?

Ach ja – auch wenn ich mich gerade nun neu erfinden muss, umorientieren sollte und ein bisschen irgendwie noch verloren auf dem leeren Bahnsteig stehe – irgendwo zwischen
ständig gebraucht werden” und “neue Freiheiten nur für mich alleine” – so ergibt schon alles Sinn.

Noch immer gibt es Tage, an welchen ich mich gänzlich fremdbestimmt fühle – und dennoch freier als noch vor einigen Jahren!

Ja, ich möchte keine Baby- und Kleinkindmutter mehr sein!

Es hat eine Weile in mir gearbeitet, doch jetzt kann ich diese Zeilen sogar IN FETT und endlich auch überzeugt schreiben:

Ich-möchte-nicht-mehr-von-vorne-anfangen.

Ich möchte weitergehen.
Wo auch immer mein Weg mich hinführt.

Sicher, einen “Unfall” nähme ich wohl von Herzen an und würde das Kind liebend im Leben begrüßen.
(Schreibt die Frau, die neuerdings natürlich verhütet! Ganz dünnes Eis! 😉 )

Doch ein ungeplanter Nachzügler täte mir leid!

Denn der hätte eine Mama, die alles schwänzen würde – weil vermutlich keinen Bock mehr darauf.

Keinen Bock mehr auf “Alle Leut“, keinen Bock mehr auf den “Sauseschritt”, keinen Bock mehr auf’s Kita-Kartoffel- oder Martinsfest…

Vielmehr freue ich mich über meine neue Freiheit!

Auf Wochenend-Trips mit Freundinnen, Verabredungen, Samstags-Ausflüge und viele neue Gespräche, die mit kleinen Kindern und der Mütter-Blase nicht mehr viel gemein haben. 🙂

Samstag

 

Sonntag

Kommt gut in den Montag!

(wie immer, mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Ich habe das alles immer mal wieder, weil meine Freundinnen gerade mitten in der Familienplanung sind. Da ist das älteste Kind 4, das jüngste 1, alle anderen dazwischen und ich denke, mindestens eine Freundin wird auch noch Mama werden. Dadurch sitze ich immer noch ganz viel auf dem Spielplatz.

    1. Dann hast Du als begleitender Part das Kleinkind-Light-Programm – ist doch im Grunde ganz nett! 😉 Liebe Grüße!!!

  2. Hahaha… Also jetzt fühle ich mich das erste Mal gemobbt 😀

    Viele Grüße von der Sonnenmilch-cremenden, Bollerwagen-ziehenden, Sonnhütchen-zurecht-zupfenden und 1.000 Snackdosen-schleppenden (und trotzdem nicht das „Richtige“ dabei…) Kleinkind-Mami

    1. Ich schreibe ja hier aus eigener Erfahrung! Fühl Dich umarmt statt gemobbt 😉 – und genieße die Zeit!!! 🙂 Liebe Grüße!

  3. Hach, das kann ich so nachfühlen. Die Jüngste ist 6 und kommt in die Schule. Ich genieße die Freiheiten als nicht-mehr-Kleinkind-Mama sehr, bin andererseits aber auch wehmütig. Ich habe die Babyzeit ganz besonders geliebt, vor allem ganz am Anfang, die ersten Wochen. Aber nochmal ein eigenes möchte ich nicht. Frau wird ja auch älter… Vielleicht gibts irgendwann mal Enkel, aber das hat noch Zeit.
    LG von TAC

    1. An Enkel möchte ich lieber noch laaange nicht denken! Aber JA! Dann können wir das alles wieder aufleben lassen, abgeben wenns zu viel wird und alles durchgehen lassen – wie es sich für Omas und Opas gehört! 😉 Und auf Reisen möchten wir die Enkel mitnehmen! DAS haben wir tatsächlich schon feste eingeplant und vorgenommen! Aus Gründen… Liebe Grüße!

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