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Faszination Sisi, imposante Bauten & auf Zeitreise durch die Stadt! 45 Stunden Wien – Teil 2

Mir tut das blutjunge Mädel mit der Wespentaille leid und gleichermaßen zeige ich mich fasziniert und berührt ob der teils traurigen Geschichte der jungen Kaiserin.

Ja, ich beginne langsam zu verstehen, was es mit der Begeisterung rund um die Person der Sisi auf sich hat.

Denn wenngleich ich es immer zutiefst bedauere, dass Menschen meist erst nach ihrem Ableben an Bedeutung zu gewinnen scheinen und ausgerechnet dann von einer Nation gefeiert werden, so kann ich den Hype nachvollziehen.

Denn was macht einen Menschen interessant und liebenswert?

Es sind Schicksalsschläge und Kummer, Leid und tiefe Gedanken, Ecken und Kanten – und auch ein Quäntchen Rebellion und “das Andere“.

Das alles ist es, was in den Bann zieht – und all’ jene Seiten, diese ganz besondere Mischung brachte die junge und doch so unglückliche Kaiserin mit sich.

Wir lernen viel über das Leben der zerbrechlichen jungen Frau, als wir durch die Kaiserappartements gehen und der Führung lauschen.

Und ich bin mir sicher, auch der Sohn quält sich nicht allzu sehr und findet Interesse an all’ der Geschichte, dem Prunk und den vielen Kronleuchtern!
(Ich werde nach Wien keine mehr sehen können! Ganz gewiss!!! 😉 )

Wir erkennen, dass Reichtum und Macht nicht vor tiefem Leid und Schicksalsschlägen schützen und Tod und Kummer in jeder Familie lauern können.

Denn das ist das Leben – ganz gleich in welcher Epoche wir uns nun befinden und wie vermögend wir sind – oder eben auch nicht.

Letzten Endes vereint uns alle eines:

Wir sind Menschen.

Streifzug durch Wien

Später lassen wir uns harschen Wind ums Näschen wehen, als wir über den Dächern Wiens auf das Geschehen unter uns blicken und das imposante Dach des Stephansdoms bestaunen.

Die Fahrt mit dem Aufzug zur Pummerin hat sich definitiv gelohnt, auch wenn uns Wien heute leider nicht mit Kaiserwetter beglückt.

Wir speisen bei der amerikanischen Fast-Food-Kette Five Guys, denn auch das muss sein – und ich möchte dass nun einmal jeder von uns beiden, der Sohn als auch ich, auf seine Kosten kommt.

Hier möchte ich die richtige Mischung finden – und muss im übrigen zugeben, dass mir die Pommes dort tatsächlich sehr, sehr gut schmecken!

Als der Regen nicht nachlassen möchte, entschließen wir uns kurzerhand zu einem vermeintlichen Touri-Programm, der “Time Travel“-Tour, eine Führung durch Wien’s Geschichte der etwas anderen Art.

Doch gerade reist man mit Teenagern, kann ich diese Tour nur empfehlen!!!

Macht Spaß und auch wenn Informationen und Geschichte lediglich in Häppchen und Fetzen vermittelt werden, es bleibt definitiv etwas hängen und beeindruckt zugleich!

Wir setzen VR-Brillen auf und lassen uns im 3-D-Kino durchrütteln, lauschen sprechenden Figuren und befinden uns in einem Luftschutzbunker!

Ehrfürchtig bestaunen wir im Anschluss die beleuchtete Fassade von Schloss Belvedere – und als Füße brennen und Näschen ob der frischen Luft laufen, machen wir uns am frühen Abend auf den Weg zurück in unser Hotel.

 

Echtes Wiener Schnitzel!

Noch ein weiteres Mal fahren wir an diesem Abend U-Bahn und sammeln Schritte, denn ein echtes, berühmtes Wiener Schnitzel steht noch auf der Liste! 

Und auch wenn mein Herzerl ein bisschen blutet ob der gepfefferten Preise, so haben wir in der Tat selten so gut gespeist und ein solch hervorragendes Schnitzel gegessen!

Solche gemeinsamen Aktionen mit dem Sohn wird es vielleicht nicht für immer geben und so soll mir auch dieser Restaurantbesuch jeden Cent wert gewesen sein!

Schon in wenigen Stunden werden wir wieder Abschied nehmen müssen und kehren nach Hause zurück.

Doch mit im Gepäck  sind viele neue und wertvolle Erinnerungen (ich werde gerade sentimental, also verzeiht mir gefälligst bitte jene schwülstigen Worte), neue Erkenntnisse, unfassbar viele Eindrücke – und ein weiteres Erlebnis von dem wir noch lange, lange erzählen werden!

Danke, Wien. 

(wie immer – mehr #wibs gibt es bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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