Reise-Tagebuch zu “Wenn fünf eine Reise tun“ Tag 1

Tag 1 (29. Juli 2017)

Abfahrt geplant 06.30h.

Eigentliches Ziel: Legoland Günzburg. Ein Tag voller Spaß, Action und auf der Suche nach dem Thrill in einem der schönsten Freizeitparks Deutschlands.

Unser Weihnachtsgeschenk an die Kinder. Und an uns. Eigentlich…

Am Vorabend schon sollte sich andeuten wohin unsere Reise tatsächlich gehen wird.
Urplötzlich steht meine Achtjährige vor mir und klagt über Kopf- und Halsschmerzen sowie Schluckbeschwerden.

Ich mache, was Mütter eben so tun, beruhige sie, nehme sie in den Arm und…spiels erstmal runter. Zu meiner eigenen Beruhigung.

Schließlich steht draußen im Hof, abfahrbereit für unser neuestes Familien Abenteuer, der vollgepackte Van. Gefüllt mit unserem gesamten Hab und Gut. Zu Hause bleiben? Keine Option. Sind ja gar keine Klamotten mehr da!
Ebenfalls weit weg gepackt: das Fieber Thermometer.
Doch als nicht wie sonst nach dem Abendessen wie wild auf dem Wohnzimmer Fußboden herumgetollt wird und keine Wildkatzen, Babytiger oder entführte Hundebabies ums Überleben kämpfen müssen, ist’s klar. Das Kind ist krank. Ziemlich. Liegt auf der Couch und macht keinen Mucks. Gefühlte Temperatur per Handauflegen (Mütter Hände können das gut!): deutlich über 38,5.

Nun, am frühen Morgen, kurz vor der geplanten Abfahrt sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten. Neben mir im Bett liegt ein glühender Vulkan.

Mittlerweile haben wir das Fieber Thermometer wieder aus dem Auto gefischt. Mutters Hand sagt 39,4. Die Technik bei einem Ohr 39,7, beim anderen 39,4. Volltreffer!
Es gilt kurzen Prozess zu machen. Die Tochter muss zu einem Arzt, VOR der Abreise.
Selbstverständlich befindet sich in meiner umfangreichen Reise Apotheke auch ein Antibiotikum, doch ich bin kein Arzt, habe nicht das entsprechende Werkzeug um in den Hals zu leuchten und entscheide bei Kindern nicht leichtfertig. Außerdem keine Lust in Slowenien oder Kroatien einen Doc aufsuchen zu müssen.

Eins ist eh schon mal klar. Heute Nixos Legolandos.

Voraussichtliches einziges Tages Ziel: die Zwischenübernachtung in Bayern…

Ich muss zugeben, früh morgens um 05.30 bin ich nicht die Schnellste. Daher bin ich heilfroh und dankbar dass der Papa mit unserer Mittleren zum Arzt in die Kinderklinik fährt.
Gut, das Ergebnis war absehbar. Bakterielle Halsinfektion mit Antibiotikum Einnahme. Das, was ich ohnehin schon im Koffer habe. Dennoch. Ich bleibe dabei, alles richtig gemacht.

 

Das arme Kind “vollgepumpt“ mit Ibuprofen und Cefaclor (dosiert natürlich wie vorgeschrieben), beginnt mit dreistündiger Verzögerung unsere Abreise gen Süden. Heute nur ein klitzekleines bisschen…Reicht auch. Muss ja Zeit zum Gesundwerden bleiben.

Und die Fahrt hat’s in sich! Ich sitze am Steuer, neben mir schläft der erschöpfte Mann und…das Kind kotzt. Daneben das kleinste Kind ganz knapp kurz davor. Der Große vom Ekel gepackt. Ab auf den Parkplatz und raus mit dem Vomex für alle! Cheers!

Soll noch mal jemand über meine Urlaubs Apotheke lachen!!!

 
Mittags kommen wir dann in dem wohl verschlafendsten bayerischen Örtchen jenseits von München an. War ja auch nur zum Pennen gedacht. Und im Hotel öffnet uns…Niemand. Mittagszeit! Aaaargh! Mein Kind MUSS ins Bett ruft das Grüffeltier in mir!
Der Nachmittag, wir haben mittlerweile endlich unser Zimmer bezogen, beschreibt sich für alle Nichtkranken wie folgt: laaaangweilig!!
Außer für mich. Muss ja den Entertainment Kasper und Krankenschwester spielen!


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