A Mom’s Nightmare: Selbstfindung #21

Kennt Ihr diese Art Träume, die Euch mit Herz-Rasen, unendlich dickem Kloß im Hals und schweißgebadet aufwachen lassen? Um Euch im Anschluss verwirrt, entsetzt, nahezu hilflos und insbesondere unfähig erneut in den Schlaf zu finden zurückzulassen? Weil dieser eine Traum Dir bewusst macht, was wirklich zählt im Leben?
Weil dieser Traum im wahrsten Sinne des Wortes ein klitzekleiner Weckruf war, der Dir vor Augen führen möchte wer Du aus tiefstem Herzen bist!

Ich bin eine Mutter!
Eine Mama, die ihre Kinder so sehr liebt, dass es manchmal weh tut! Die ihre Kinder mehr als alles Andere auf der Welt liebt und es vermutlich sich niemals selbst verzeihen und verkraften könnte, sollte jenen etwas zustoßen!

So wie in meinem Traum.

Ich möchte Euch hier mit Details verschonen, doch Inhalt des Traumes war die Tatsache, dass meiner kleinsten Tochter in einem Anflug von größtem Übermut etwas zugestoßen war. Denn sie ist wild, schnell und furchtlos! Immer! Was einerseits ganz wunderbar ist und von viel Mut und einer sehr starken Persönlichkeit zeugt, bringt mich manchmal an meine Grenzen. Ein unendlich dankbares, glückliches und lebensfrohes Kind. Aber gleichermaßen auch quirlig und kaum zu bändigen! Und so schwebt im Unterbewusstsein immer die Angst mit, diesem kleinsten, wundervollen Kind könnte einmal im Eifer des Gefechts etwas passieren! Ich konnte nix mehr tun, aufhalten und umkehren in diesem furchtbaren Traum. Und fange nun gleich wieder an zu flennen, während ich das hier schreibe.
Das Schlimmste ist: Ich „war“ meterweit entfernt von ihr, als „es passierte“.
Wer weiß, vielleicht hatte ich im Traum sogar geistesabwesend in’s Handy gestarrt. Ich weiß es nicht mehr, aber wie furchtbar und unverzeihlich wäre das gewesen!?
Und so lag ich noch lange wach und sinnierte über das, was mir mein Unterbewusstsein da gerade vermitteln wollte:

PicsArt_06-19-09.56.14Wir Mütter wollen uns selbst finden, wollen uns mehr der Selbstfürsorge widmen, das eigene ICH suchen und verwirklichen. Wir nennen uns stolz „working mum“, „Blogger“, „Influencer“, „Insta-Mom“ oder weiß Gott was! Das ist alles toll, haben wir genau so verdient und bringt so viel Freude! Das ist wichtig und kostbar! Für uns, für die Seele. Aber sind wir das alles wirklich? Das ist doch nur ein Teil unserer vielen Facetten und des Gerüsts, aus welchem das ICH besteht. Das ICH, welches sich ständig neu erfindet und definiert! Aber ganz tief im Kern -das weiß ich für mich- bin ich einfach nur eine Mama. Eine Mama die zwar auch unbedingt an sich denken sollte und möchte aber aus tiefster Seele für ihre Kinder lebt! Und kein Handy, Instagram-Account der Welt sollte uns das vergessen lassen!
Nicht für eine unachtsame Sekunde!

Zugegeben, das sind ziemlich schwere Gedanken für einen Dienstagmorgen.

Aber genau das bin ich heute. Das nachdenkliche ICH.
Mal sehen, vielleicht wird mein ICH auch gleich wieder ganz lustig und unbeschwert. Vielleicht sollte ich mir vorsorglich schon mal die Tränchen, die nun doch wieder kullern von der Wange wischen.
Versuche ich also weitere Seiten meiner selbst zu finden, ohne dabei den eigentlichen Kern zu vergessen!

Hier kommen meinen Antworten 401 bis 420:

401. Was isst Du am liebsten, wenn Du frustriert bist?
Bier und Pizza! Hilft immer! Auch bei Kopfschmerzen – also zumindest die große, kalorienreiche Pizza! 😉
Gerne auch Eis mit Eierlikör.

402. Hast Du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt?
Der Traum vorhin war schon recht spooky und nicht nett!  Aber ich befürchte das war nur mein von den üblichen Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geplagtes Hirn.

Aber ich kann diese Frage dennoch mit Ja beantworten:
Ich bin mal eine Weile Nachts immer zu Schnapszahl-Uhrzeiten aufgewacht! 3.33 Uhr, 4.44 Uhr etc. Klingt furchtbar komisch, ist aber so! Nun, wäre ich allerdings um 6.66 Uhr aufgewacht, hätte ich mir allerdings ernsthafte Gedanken gemacht! 😉

403. Welche Herausforderungen musst Du noch bestehen?
Ich muss noch dreimal Pubertät ertragen! Hilfe!!

404. Wer hat Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?
Meine Uroma. Sie hat mich durch meine Kindheit begleitet, war immer da, sei es mit tröstenden Worten, einem offenen Ohr, ausgebreiteten Armen oder warmen Reisbrei! Diese Umarmungen vermisse ich noch heute!

405. Was ist kleines Glück für Dich?
Ganz viele Dinge! Der Alltag mit meinen Kindern schenkt mir eigentlich jeden Tag kleine versteckte Momente des Glücks! Muss nur genau hinschauen! Glück besteht aus winzig kleinen Dingen, wer diese nicht schätzen lernt, wird auch niemals „großes“ Glück erfahren dürfen!

406. Tust Du manchmal etwas aus Mitleid?
Klaro! Was hätte ich für ein Herz, würde ich es nicht tun! Aber es fühlt sich natürlich nicht gut an. Dinge aus Mitleid zu tun, hinterlässt immer einen fahlen, nicht wirklich zufriedenstellenden Nachgeschmack!

407. Wann hast Du zuletzt einen Abend nur gespielt?
Mit den Kindern? Mit dem Mann? Brett-Spiele? Kapier ich nicht die Frage 😉

408. Bist Du gut in Deinem Beruf?
Ich versuche es einmal so zu formulieren: In allem was ich wirklich möchte, was ich wirklich will, bin ich auch gut! Und dann aber so richtig! 😉

409. Wen bewunderst Du?
All diese tiefenentspannten Muttis mit der flötenzarten Stimme. Die stundenlang basteln, kochen und Brett-Spiele spielen und dabei niemals die Geduld verlieren oder gelangweilt mit dem Handy auf’m Klo verschwinden! Conni-Mütter dieser Welt: Kommt schon! Lasst endlich die Sau raus, haut ordentlich auf die Kacke und flippt mal so richtig aus! Dann könnte ich mich endlich besser fühlen!

410. Hast Du eine Gewohnheit, die Du jedem empfehlen würdest?
Langes, intensives Duschen! Riecht man besser 😉

Aber auch, dass ich mir mittlerweile nicht Worte zurechtlege, sondern einfach drauf los plappere. So lebt es sich einfach leichter, man wirkt weniger verklemmt und hochnäsig und fällt Frau dabei auch mal auf die Schnauze, ist’s auch nicht schlimm!

411. Was überspingst Du in der Zeitung?
Den Wirtschaftsteil. Wie gut, dass ich gelernte Bankkauffrau bin! 😉

412. Was machst Du, wenn Du graue Haare bekommst?
Dringend aufhören mich ständig zu ärgern! Dicht gefolgt von viel zu viel Geld beim Frisör ausgeben! 😉

413. Was war auf Deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?
Na ich! Darum -und nur darum- geht’s doch bei Instagram, oder? Scherz!
Aber ich war wirklich auf dem Bild, zusammen mit dem Gatten. Manchmal überkommt’s mich nach all den Jahren halt doch noch und ich guck den Kerl heimlich verstohlen und verliebt an. Solche kurzen Anflüge mitten im Alltag müssen einfach auf einem Paar-Selfie festgehalten werden! 😉

414. Stehtst Du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?
Das bestimmen einzig und allein die Hormone und die damit verbundene Tagesverfassung! 😉

415. Wie oft lackierst Du Dir die Nägel?
Früher täglich (Jaaa, das war bescheuert), heute wenn’s halt nicht mehr schön aussieht.

416. Bei welchen Nachrichten hörst Du weg?
Bei allen! Weil mir meine Kinder keine Change geben auch nur ansatzweise die News des Tages verfolgen zu können!

417. Bei welcher TV-Sendung würdest Du gern mitwirken?
Ich wäre diesen Frühling beinahe um ein Haar in die Gelegenheit gekommen bei einer TV Sendung mitzuwirken. Ich kam in die engere Auswahl, dann hat es sich allerdings doch zerschlagen. Bin ich nun enttäuscht? Nah! Nicht wirklich 😉

418. Womit belegst Du Dein Brot am liebsten?
Mit dicker, fetter, ungesunder Butter! Und Salz 😉
Allerdings merke ich auch, dass ich mit zunehmenden Alter (wie das klingt!) immer weniger vertage! Ich würde gerne essen worauf ich Lust und Laune habe, muss aber aktuell realisieren, dass ich längst nicht mehr alles so gut wegstecke, wie früher!
Ich seh’s schon kommen: Bald gibt’s doch die urgesunde Dinkel-Stulle mit veganem Brotaufstrich, garniert mit Radieschen und serviert mit Kräutertee. Mist! Das klingt ja tatsächlich gut! 😉

419. Was ist Deine größte Schwäche?
Schuhe! Ich besitze mehr als ich die nächsten Jahre auftragen kann!
Dicht gefolgt von der Tatsache, dass ich einfach nicht NEIN sagen kann! Und das ist wirklich eine Schwäche, weil Gutmütigkeit schnell ausgenutzt wird, mir aber das Leben erschwert und dazu führt, dass sich das Hamster-Rad noch schneller dreht!
Daran muss ich arbeiten! Sorry, Leute! 😉

420. Wie kumpelhaft bist Du?
Zu sehr befürchte ich manchmal. Ich habe sehr gerne Männerfreunde. Bin aber -und jetzt wird’s kompliziert- davon überzeugt, dass das nie so richtig funktioniert. Einer will immer mehr…Und manchmal geb auch ich den Kumpel, will aber eigentlich insgeheim mehr…und lande schließlich vorm Traualtar 😉

Ich hätte über den Traum gesondert posten müssen, befürchte ich. So ist dieser Betrag echt lang geworden. Aber dazu bin eben ich ich!

Ich habe keine Lust diese Fragen ganz mechanisch zu beantworten. Wenn ich schon diese Kiste weitermache, dann auf meine ganz eigene Art und Weise! Dann wird jeder Teil des Selbstfindungs-Experiments mein ganz eigenes Ding und dazu gehört auch eine ganz individuelle Einleitung!

Doch jetzt reicht’s! Der wirre Traum ist geistig verbannt. Für heute Nacht nehm‘ ich mir mal wieder den Klassiker vor. Wisst schon, die Träume mit diesem netten, unbekannten, gesichtslosen Typen. Oder kenne etwa nur ICH die!?  😉

Träumt auschliesslich gut!

Eure

Alex


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