Welcome – im Hier und Jetzt: Selbstfindung #23

„Welcome“ steht über der prunkvollen Eingangstür unserer Unterkunft für die nächsten vier Tage. Unsere Ferienwohnung in Rheinland-Pfalz, keine zwei Auto-Stunden vom Wohnort entfernt. Wir sind also angekommen im ersten von zwei Urlauben in diesem Sommer. Der „Kompromiss-Urlaub“ wie ich ihn nenne. Das Kontrast-Programm zu 13 Tagen Pauschal-Urlaub in der schwül-heißen Türkei. 

Und was soll ich sagen? Ja, ich bin angekommen! Fühle mich Willkommen!

PicsArt_07-03-12.52.01Die Wohnung ist wunderschön, groß und gleichermaßen rustikal und beeindruckend. Heute fühle ich mich tatsächlich mir selbst wieder ein Stückchen näher. Einem entspannten, ausgeglichenem ICH, das so ganz langsam wieder lernt einfach zu sein.
Ein ICH, das durch die Sonne schlendert, ein und aus atmet und dabei lebt und versehentlich sogar ein klitzekleines bisschen summt und grinst!

Und tatsächlich ist es jedes einzelne Mal so, PicsArt_07-03-12.49.32dass ich mich dazu erst in ein Auto oder Flugzeug setzen muss und einfach diesen Ortswechsel brauche! Ich kann zu Hause nicht Urlaub machen! Spätestens wenn ich Abends die Haustüre aufschließe, holt mich alles wieder ein.

Dass man aber nicht unbedingt bis nach Malle oder in die Türkei fliegen muss (freu mich aber trotzdem drauf!) hat mir dieser Tag einmal mehr bewiesen!
Urlaubs-Feeling geht auch im verschlafenen aber sehr idyllisch gelegenen Bad Kreuznach! Zwischen Kurpark und Salinen lässt’s sich’s ebenfalls unter tiefblauem Himmel im Freibad plantschen und sich ein klein wenig die Schultern verbrennen!

IMG-20180702-WA0013~2Und beim Outdoor-Speisen am malerischen Kanal vergisst Mutti fast, nur wenige Kilometer vom eigenen Bundesland entfernt zu sein!

Durch eine Fügung verschiedener Umstände sind wir ausgerechnet in diesem beschaulichen Städtchen (*Ich muss das jetzt nicht wirklich als „Werbung“ kennzeichnen, da ich einen Ort nenne !?) zum Deutschland-Urlauben gelandet.
Aber heute, bereue ich es in keinster Weise!

Denn ich kann wieder ICH sein!
Die Frau, die gelöst mit der Kleinsten im Wasser albert und fast ein ganz kleines bisschen zu viel „Woohoo“ schreit vor lauter Ausgelassenheit.
Die Frau, die ihr Glück diese Familie (und JA auch diesen Mann ;)) zu haben, kaum fassen kann! Die sich gerade jetzt nur wünschte, dazu nicht immer erst eine „Luftveränderung“ zu benötigen! 😉

IMG_20180701_190216944Und endlich lerne ich wieder, das (Wasser-) Rad langsamer drehen zu lassen! Und mit dieser wieder entdeckten Ausgeglichenheit widme ich mich nun der nächsten Fragen auf der Suche nach dem Selbst! Nicht jede Einzelne werde ich beantworten, die Anderen dafür aber umso ehrlicher! 😉

Viel Spaß mit den Antworten 441 bis 460! 

441. Wie persönlich ist Deine Einrichtung?
Seeehr persönlich! Eine Freundin meinte vor vielen Jahren einmal zu mir, bei uns sähe es aus wie in einer Kneipe! Ich habe überall Bilder! Die ganzen Wände sind vollgestopft mit unserem Leben! Ich kann diese wundervollen Erinnerungen einfach nicht bloß nur in einem Fotobuch verstecken! Die Schönsten gehören hübsch eingerahmt an die Wand! 😉

443: Würdest du gerne viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
JA, denn das ist das Leben! Das besteht aus einem steten Auf und Ab! Das Krone-richten und Wieder-Aufstehen ist mir schon ein paar Mal gelungen! 😉

445: Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?
Viel zu wenig!

446: Welches Lied hast du zuletzt gesungen?
Ich habe tatsächlich gerade der Kleinsten ein Nachtlied gesungen. Kein Klassiker, sondern eher ein recht Seltenes. Das haben wir mal bei einer Kika-Serie aufgeschnappt und ich fand es so schön, dass ich den Text unbedingt googeln und lernen musste!

„Abend wird es wieder, die Nacht ist schon ganz nah. Und der Mond schaut rüber, die Sterne leuchten klar! Mann im Mond entzündet ein leuchtend helles Licht. Sandmännchen das findet ein Träumelein für Dich…..“

Hach! So süß und herzallerliebst! 😉

447: Kannst du über Dich selbst lachen?
Ich wäre schon längst von der nächstbesten Brücke gehüppt, hätte ich mir dies nicht zwingend angeeignet! 😉

450:  Machst Du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang?
Nein, wenn ich die Zeit für mich mal habe, dann laufe (der Spaziergänger nennt es „joggen“) ich um den See! 

451: Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?
Die letzten zehn Jahre gar nicht mehr! Dafür mache ich jedes Jahr ein Fotobuch von all unseren Erlebnissen. Oder pappe die schönsten Erinnerungen einfach an die Wand. (siehe Frage 441)

452: Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert?
Das klingt jetzt blöd, aber ich dachte immer eine gute Menschenkenntnis zu besitzen. Offensichtlich habe ich mich da aber manchmal leider sehr geirrt.

454: Glaubst du an eine offene Beziehung?
Nein!!! Früher oder später wird ein Part immer leiden und sich sehr verletzt fühlen!
Die Gefühle würden der ganzen Kiste immer einen Strich durch die Rechnung machen! Dennoch glaube ich aber daran, dass man Liebe und Sex voneinander trennen kann! Beides funktioniert auch ohne das jeweils Andere. Ich glaube an so etwas wie die rein platonische Liebe ebenso wie daran, dass Bekanntschaften auch nur auf sexueller Ebene basieren können. Nur müsste beides von Anfang an so sein und auch genau in der Form bestehen bleiben. Ach was für’n komplizierter Scheiß…nächste Frage bitte 😉

457: Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?
Ich hatte keins. Nur eine allerliebste Puppe. Die heißt Nicole (fragt mich nicht, was mich geritten hat! 😉 ) und wohnt noch immer bei mir. Ganz oben im Schrank versteckt. Hab ich nicht mal meinen Töchtern zum Spielen gegeben! 😉

458: Was war deine weiteste Reise?
Das war der Hochzeits-Urlaub 2004 nach Mauritius.

459: In welcher Haltung schläfst du am liebsten?
Ich bin Seitenschläfer. Und das gezwungenermaßen nur links! Auf der rechten Schulter kann ich leider nicht dauerhaft liegen, weil mir dann mein „Problem“ zu schaffen macht.

460: Zu wem gehst du mit deinen Problemen?
Och, ich hab einen ganz treuen Zuhörer! Dunkle, wunderschöne Knopfaugen, widerspricht mir nie, blickt mir direkt in die Augen und lauscht all meinen Sorgen! Schon ganz nett so’n Hamster! 😉

Nur zu gut, dass ich gerade keine Probleme habe, die ich dem Nager schildern müsste! Er wäre sowieso nicht hier, sondern ist zu Hause in guten Händen 😉
Und somit beende ich diesen herrlichen Sommertag in Deutschland und freue mich darauf morgen wieder ein kleines Stückchen zu mir selbst zu finden. Vielleicht gelingt mir dies ja während einer netten Schifffahrt auf dem Rhein!
Wir werden sehen! 😉

Liebe Grüße!

Eure

Alex

 


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