Zoo Leipzig: Die Welt an einem Tag

13+

Er kann einfach nicht von ihr lassen.
Wild rollen sich beide im Eifer des Gefechts hin und her, nähern sich gefährlich nah der steilen Felskante.
Blind, die Welt um sich herum wahrzunehmen.
Es ist ein kurzes Intermezzo und scheint die anderen Mitbewohner nicht im Geringsten zu stören.

Denn die sind zu beschäftigt.
Mit Popeln, Papier-zerknüllen und Zanken.
(Man könne an dieser Stelle meinen, ich berichte hier von der ganz eigenen Brut 😉 )

Nach vollendetem Akt nimmt er sie noch einmal kurz liebevoll in die Arme, drückt ihr einen herzhaften Schmatzer auf die Wange – dann trennen sich ihre Wege. Vorerst.
Denn nur Minuten später starten erneut zarte Annäherungsversuche.

Doch jetzt hat sie zu tun.
Hängt chillend am Ast, kaut entspannt auf einem Stückchen Holz herum und würdigt ihn keines Blickes mehr.
Als er erneut die Hand zaghaft auf ihren Arm legt, wird diese festen Griffes entschlossen zur Seite geschubst.
Nein, SIE möchte heute keinen weiteren Akt der Fortpflanzung.

Wir sind im Zoo

Gerüchten zu Folge dem Schönsten in Deutschland.
Und da ich bereits weit mehr als Orang Utan Pärchen beim Liebesspiel beobachten durfte, kann ich dem anerkennend nickend nur zustimmen!

Es ist wunderschön schön hier!
Zu Fünft bestaunten wir die einzigartigsten Reptilien, fuhren im Regenwald durch Mangroven und bewanderten selbst den Himalaya.
Ja, man könne fast behaupten, wir bereisten die ganze Welt an nur einem einzigen Tag!
Wir erblickten ehrfürchtig majestätische Elefanten und die Kinder erklommen schwindelerregende Höhen auf einem der vielen schönen Spielplätze.

Und jetzt hocken wir hier.
Im Affenhaus.
Entdecken amüsiert bei den Menschenaffen Parallelen zu den eigenen Familienmitgliedern – und gerührt blicke ich in begeisterte Kindergesichter.
Selbst das Größte von allen Dreien lacht wahlweise amüsiert oder gar erstaunt auf –  und als es draußen anfängt Bindfäden zu regnen, stört uns das nicht im Geringsten.

Denn hier lässt sich’s auch wunderbar bei Regenwetter aushalten! Bewaffnet mit Kapuze und Regenschirm grüßen wir andächtig die Bewohner Afrikas und stellen bedauernd fest, dass die Zeit viel zu schnell verflog und wir uns in Richtung Ausgang begeben müssen.

Auf dem Heimweg passieren wir den Bäcker, bei welchem wir am Morgen hervorragend und vorzüglich frühstückten und knapp dreißig Gehminuten später befinden wir uns wieder in unserem Apartment.
Durchnässt und mittlerweile durchgefroren – aber gleichermaßen glücklich.

Heißer Tee und warmes Essen von einem der unzähligen Restaurants und Bistros entschädigen jedoch schnell für den feuchten Fußmarsch und ein weiterer Tag in der Metropole Sachsens neigt sich nach viel Familienzeit und einer heißen Dusche bei einem Gläschen Wein dem Ende!

To be continued

Eure 

Alex

P.S. Werbung für kostbare Familienzeit und eindrucksvolle Erlebnisse – alles selbst bezahlt! 😉 

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