Zweitimpfung fürs Kind, Abschied vom Freibad & hundemüde in Wanderschuhen – Unser Wochenende in Bildern 18./19.09.

Samstag

Startete das Wochenende noch voller Energie und Übereifer Freitag-Nachmittag mit einer kleinen Party für mein zwölfjähriges Mädel, fühle ich mich heute, am Samstag-Morgen, wie gerädert.

Als wolle sich der Aktionismus vom Vortag rächen, brennen Augen und der Kreislauf spinnt.

(Ich habe gewiss nix auf der Pubertier-Party getrunken!!! Schwöre! 😉 )

Ich kann es nicht leiden, wenn ich nicht „funktioniere“!

So etwas hasse ich immer, ich mag das nicht.

Möchte nicht akzeptieren, versagt der eigene Körper und macht nicht so wie ich will.

Es hat meiner verqueren Ansicht nach ein wenig etwas von Versagen, als hätte ich als Mama keine Legitimation zum Ruhen und kein Recht auf Erschöpfung nach einer anstrengenden Zeit.
(Ist blöd, I know)

Dass ich an diesem Samstag sogar…

…länger ruhen soll als geplant, davon weiß ich am Morgen allerdings noch ganz und gar nichts, doch dazu später.

Zunächst müssen (dürfen!!!) die Mädels zum Reiten.

Heute wollen der Gatte und ich sie gemeinsam zum Stall in die Nachbarstadt bringen, um währenddessen zusammen frühstücken zu gehen.

Den Kaffee sehne ich dabei heute besonders herbei, wenngleich ich an diesem Wochenende eine regelrechte Koffein-Resistenz an den Tag zu legen scheine.

Damned!

Selbst das Spazieren-gehen fällt mir heute schwer.

Ich kann es mir selbst nicht erklären und nehme mir vor, mich zu Hause zu einem kurzen Powernap hinzulegen.

Ein ziiiiemlich langer Powernap

Für gewöhnlich reichen mir hier 10-15 Minuten Augen schließen – und der Tag ist gerettet.

Heute allerdings nicht.

Ich tue das, was man bei einem Power-Nap tunlichst unterlassen sollte:

Ich drücke beim Handy-Wecker auf „snooze“.

Solange, bis ich es lasse – und gänzlich tief und fest einschlafe.

Tiefer vermutlich als in all‘ den Nächten zuvor!

Drei Stunden später erst komme ich wieder zu mir und fühle mich grottenelend.

Nicht nur körperlich, sondern ob der Tatsache, „versagt“ und in jenem geräderten Zustand nichts mit der Familie unternommen zu haben.

Ohne schlechtes Gewissen auch mal ausfallen und wahrhaftig im Nirvana und Off verschwinden?
Kann ich nicht!

Auferstanden von den Toten – Wir gehen in’s Freibad

Ich zwinge mich zum Aufstehen, versuche den verflixten Kreislauf in Schwung zu bekommen und löse wenigstens ein Versprechen des Tages ein.

In’s Freibad wollen wir noch einmal gehen.

Ein letztes oder vorletztes Mal in diesem Jahr.

Zügig schwimmen, letzte Spätsommer-Strahlen genießen und uns zu Hause beim Tee wieder aufwärmen.

Das kühle Nass tut mir in der Tat gut – und ich schaffe es sogar, vierzig Minuten zu schwimmen, wenn auch nicht in gewohnter Form.

Während die Mädels springen und rutschen  – und erstaunlicherweise gar nicht mal so sehr frieren – besucht der Sohn einen Freund, später sitzen wir alle wieder vereint am Abendbrottisch.

Und ich?
Bin wieder müde!

Solche Tage kann ich mir einfach nicht erklären, kann sie nicht verstehen.

Dementsprechend miesepetrig schaffe ich es zwar noch die Basics zu erledigen, befülle Waschmaschine und Trockner, doch – naja – war halt irgendwie alles nix…

Sonntag

Unsere Tochter soll heute ein zweites Mal geimpft werden!

Eigentlich wollten wir nichts überstürzen und ganz entspannt „irgendwann“ während der empfohlenen drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung unsere Kinder ein zweites Mal impfen lassen, doch haben sich die Dinge ja nun wieder (erneut) geändert.

Eine Aussetzung der Maskenpflicht im Schulunterricht – ausgerechnet jetzt – können wir weder befürworten noch nachvollziehen!

Für uns ist dies Anlass genug, die beiden großen Kinder ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt ein zweites Mal impfen zu lassen.

Bei der Tochter ist das genau heute der Fall, der Sohn wird in ein paar Tagen soweit sein.

Da der liebe Opa bereits seine dritte Booster-Impfung bekommen darf, begleitet er den Gatten und die Tochter zum Impfzentrum.

Kaffee und Kuchen gab’s trotz Sonntags-Ausflug aber offenbar dort nicht! 😉

Ein Ausflug in die Rhön!

Wir möchten heute mit meinem Bruder einen Ausflug in die Rhön machen.

Und wenngleich ich noch immer eine latente Erschöpfung verspüre, freue ich mich auf viel Frischluftzufuhr, Natur und Familienzeit!

Klar, meine Kinder hassen mich zwischenzeitlich ob des Vorschlages, wandern zu gehen – und Eines von Dreien kann ich leider gar nicht zum mitfahren bewegen.

Doch soll mir DAS die Vorfreude in keinster Weise trüben!

(Glaubt mir kein Wort – Ich lüge mir hier an dieser Stelle selbst in die Tasche.
Klar motze und fluche ich, zeige mich äußerst beleidigt und fühle mich zudem als absoluter Versager – doch bereits als wenigstens vier Familienmitglieder im Auto sitzen, verfliegt die miese Stimmung!
Ist zum Glück immer so.
Vergesse ich nur hin und wieder 😉 )

 

Wieder zu Hause springt mein kleinstes Mädel (hier sind es immerhin 16 Grad) allen Ernstes noch ein letztes Mal vom Fünf-Meter-Turm ins Springerbecken und sagt dem heißgeliebten Freibad lebe wohl.

Die Saison ist nun endgültig beendet – ich sollte dringendst diesen Text hier beenden und für die Kinder Herbstklamotten und Funktionskleidung bestellen.

Wenn ich nur nicht schon wieder so unfassbar müde wäre….

Kommt gut – und hoffentlich fit & ausgeschlafen – in die neue Woche!

Eure 

Alex

P.S. Mehr Familienwochenenden gibt’s bei grossekoepfe!

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