Wenn Fünf eine Reise tun: Auf den Spuren des Roten Hahn – Urlaub auf dem Bauernhof fühlen & leben!

(*Pressereise in Zusammenarbeit mit dem Roten Hahn – Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol)

Wie alles begann…

Alles begann mit einem entzückend zurechtgemachten Päckchen, welches mich irgendwann im letzten Frühjahr – nach langen Wochen des Lockdown –  erreichte.

Ich hatte nichts bestellt, nichts erwartet – und wickelte urplötzlich viele kleine Kostbarkeiten aus Südtirol aus dem Papier.

Alles sah so niedlich aus, liebevoll beschriftete Unikate – alle selbst hergestellt.

Niemand wollte in dem Begleitschreiben etwas von mir, ich sollte nicht werben und musste nicht reagieren – eine kleine, nette Aufmerksamkeit erreichte die Bloggerin in mir – und letzten Endes auch mich als Mensch!

Denn das war mir sympathisch! Das gefiel mir! 

Das fühlte sich von Anfang an gut und richtig an! 

Schnell hatte sich auch schon eines meiner Kinder den dazugehörigen Brief geschnappt und wenig später riefen gleich drei Kinder – ganz unverhofft und unerwartet – einen Wunsch aus!

Er schallte einfach so ins Wohnzimmer, so ungeplant und überraschend – und dennoch war er absolut ernst gemeint!

Meine Kinder wünschten sich, einmal einen Urlaub auf einem echten Südtiroler Bauernhof zu erleben!

(dass wir Erwachsenen im Rahmen eines solchen Urlaubes auch würden wandern wollen, raffte der Nachwuchs zu diesem Zeitpunkt allerdings offenbar noch nicht! 😉 ) 

Kurze Zeit später war es für uns bereits klar:

Wir fahren in gemeinsamer Zusammenarbeit mit dem Roten Hahn eine Woche nach Südtirol!

Diese ganz und gar einzigartige Pressereise konnten wir kaum erwarten und packten vollster Vorfreude endlich in den Herbstferien die Koffer! 🙂

Nach vielen, vielen Jahren also würde ich nach Südtirol zurückkehren – dieses Mal mit Mann und drei Kindern im Gepäck!

Mittwoch, 20.10.2021

Und da sitze ich nun in der hölzernen und urigen Stube und habe mir Minzsirup mit Sprudel bestellt.

Denn ich habe Gefallen gefunden an all‘ den einzigartigen Kostbarkeiten – echten Qualitätsprodukten vom Bauern – welche mir hier in den letzten Tagen im wunderschönen (und überaus sonnigen!) Südtirol begegneten!

Und er schmeckt mir hervorragend!

Minuten zuvor fragten meine Kinder nach Limo und Spezi – erfolglos, wie ich leise vor mich hinlächelnd feststellen durfte.

Stattdessen aber wird ihnen vorzüglich-süßer Apfelsaft gereicht, welcher den Nachwuchs sehr schnell versöhnlich stimmt.

Und tut es nicht der Saft, so erledigt dies Minuten später das herrlich duftende Mittagsmahl!

Fast ertappe ich mich dabei, wie ich vor Freude in die Hände klatsche, als mir meine selbstgemachten Teigtaschen gefüllt mit Spinat gereicht werden!

Wie hatte ich mich darauf gefreut!

Mittagsmahl auf dem Fronthof in Völser Aicha

Wir sind zum Mittagessen im schönen Fronthof verabredet, einem Schankbetrieb am Südhang in Völser Aicha.
(Klickt doch gerne einmal hier für mehr Informationen!)

Umgeben von Weinbergen ruht der stattliche Hof, welcher genau genommen ein sogeannter „Buschenschank“ ist.

Hier werden nur und ausschließlich ortsübliche Getränke ausgeschenkt – daher eben der Verzicht auf Erfrischungsgetränke der ganz großen und bekannten Marken.

Eine Tatsache, die ich sehr begrüße und welche einmal mehr die Philosophie des „Roten Hahn“ unterstreicht!

 

Heute darf ich einmal mehr über die Vision und Idee hinter der Marke „Roter Hahn“ (auch hier klickt gerne! 🙂 ) erfahren!

Beim gemeinsamen Mittagessen mit der lieben Sandra vom Südtiroler Bauernbund und damit verbunden der Dachmarke „Roter Hahn“ erfahre ich, was Urlaub auf dem Bauernhof unter der Marke so besonders und einzigartig macht!

Menschen soll während ihres Aufenthaltes ein Stück bäuerliche Südtiroler Lebensart näher gebracht werden und hier kann ich nur bestätigend nicken!

Auf unserem Hof im Sarntal begegnen wir Gastfreundschaft und dem Treiben auf dem Hof hautnah – ich berichtete hier ausführlich davon! (klickt gerne hier, um mehr über unseren Aufenthalt auf dem Botenhof zu erfahren!).

Was „macht“ eigentlich der Rote Hahn?

In erster Linie also ermöglicht der Rote Hahn einen ganz und gar einzigartigen (Familien-) Urlaub auf echten Südtiroler Bauernhöfen!

Doch verbirgt sich hier noch so viel mehr!

Nicht nur werden Bäuerliche Schankbetriebe unterstützt, Qualitätsprodukte vom Bauern und bäuerliches Handwerk dem Urlauber näher gebracht, sondern hier wird noch sehr großen Wert auf Authentizität gelegt!

So unterliegen alle rund 1.600 teilnehmenden Höfe strengen Kriterien – nur „echte“ Bauernhöfe dürfen Urlaub unter der Marke anbieten.

Das bedeutet, dass die Höfe ihre eigenen Produkte anbieten und vor allem die Gäste noch selbst betreuen!

Und das tut beispielsweise unsere Gastgeberin Maria Premstaller mit vollster Liebe und Hingabe! 🙂

Wichtig ist ebenfalls, dass kein Hof mehr als fünf Ferienwohnungen anbietet, denn soll es hier beim Nebenerwerb für die Bauersleute bleiben und der Hofbetrieb mit Vieh & Co. keinen Schaden dadurch nehmen, dass die Bauern zu sehr mit der Gästebetreuung überlastet sind!

Vielmehr möchte man die kleineren Betriebe bei der Vermittlung ihrer Ferienwohnungen unterstützen und mit fachlichem Rat zur Seite stehen.

Etwas, das mir auch Maria in einem unserer Gespräche bestätigte!

Der „Rote Hahn“ – die besondere Bindung zu den Bauersleuten

Sie fühlt sich unter der Marke gut betreut und als Bäuerin nicht allein gelassen.

Regelmäßig werden den Höfen Weiterbildungen angeboten, denn auch wenn Südtirol quasi als die Wiege des echten, richtigen Urlaubes auf dem Bauernhof gilt, so entwickelt sich das Leben auch hier immer weiter!

Und wie so oft in diesem Leben hängt auch hier so vieles zusammen – Höfe, die mit der Vermietung der Ferienwohnungen dazu verdienen, investieren im Umkehrschluss auch mehr, halten die Höfe instand und die Landwirtschaft intakt!

Urlauber hingegen schätzen die Nähe zum Gastgeber und der Natur, das familiäre Flair.

Ich nicke abermals und habe fast ein wenig Tränchen der Rührung in den Augen, denn beinahe scheint es mir, als setze sich hier eine ganz und gar bezaubernde Idee und Philosophie, der rote Faden – der mit dem hübschen Päckchen begann – fort.

Schnell nehme ich einen Schluck aus meiner Minz-Schorle und merke, wie mich eine wohlige Wärme überkommt.

So wie es nun einmal geschieht, spürt man das „Gute“ und „Echte“ hinter einer Sache!

Viel zu schnell geht die gemeinsame Zeit vorüber – und wir machen uns auf den Weg zum Funtnatscher Hof in Völs am Schlern!

Auf dem Funtnatscher Hof in Völs am Schlern

(klickt gerne hier für weitere Infos und Impressionen!)

Am Nachmittag dürfen wir uns nämlich den Funtnatscher Hof in Völs einmal genauer ansehen! 🙂

Jener historische Bauernhof liegt quasi direkt am Fuße des Südtiroler Wahrzeichens im schönen Völs, unweit der berühmten Seiser Alm.

Wir sind ein paar Minuten zu früh dran, doch werden wir bereits freundlich von Thomas Kompatscher draußen vor dem Stall begrüßt!

Babykatzen am Hof und Gastfreundschaft pur!

Lange jedoch bekommt er nicht alle Fünf von uns zu Gesicht, schnell sind die beiden Mädels verschwunden.

Auf der Treppe haben sie viele kleine Katzenbabys entdeckt – und entzückt schmusen, liebkosen und fotografieren meine Töchter die herzallerliebsten Wesen in Miniaturformat! 😉

(Wir werden später große Mühe haben, sie wieder vom Hof wegzulocken, doch wissen wir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht)

Wir Erwachsenen hingegen haben Zeit, miteinander zu plaudern und uns den Hof einmal genauer anzusehen.

Durch die warme Oktobersonne schlendern wir im grünen Garten und treffen ebenfalls die liebe Paula, „Chefin“ von Haus und Hof.
(Und ein bisschen auch des Mannes, wie jener mit einem Augenzwinkern preisgibt! 😉 ) 

Der Funtnatscher Hof bietet Urlaub in insgesamt fünf frisch renovierten und modernen Ferienwohnungen – somit der Obergrenze für einen Bauernhof.

Schließlich muss ja auch genügend Zeit noch für die vielen Kälber, Schweine, Ziegen und sonstiges Getier, welches allesamt die Herzen meiner Kinder höher hüpfen lassen, bleiben!

Und nicht zuletzt auch für die Gäste, denn die Nähe zu diesen ist den Gastgebern sehr wichtig, wie auch Paula Kompatscher betont.

Und das glaube ich ihr!

Mit Staunen erfahre ich später im Stall, dass heutzutage eine ausgewachsene Kuh an die 800 Kilogramm wiegt und muss dabei ein klein wenig schmunzeln.

Meinen Gedanken teile ich mit Thomas, denn fast scheint es mir, die heutigen Kühe stehen einfach genauso gut im Futter, wie wir Menschen. 😉

Hier ein paar Impressionen vom (Stall-)Leben auf dem Funtnatscher-Hof 

Wir lernen, dass im Hochsommer die jungen Kühe (nicht die milchgebenden Kühe) tatsächlich auf den Schlern hinauf gebracht werden und wie gut die imposanten Tiere im Grunde klettern können!

Wie erging/ergeht es wohl den Bauersleuten während der Pandemie?

Bei Apfelsaft und selbst gemachten Krapfen lasse ich mir erzählen, wie auch die Bauernhöfe jene Monate der Pandemie erlebten und freue mich fast mit, als ich vom Boom auf die Höfe höre, als das Reisen letzten Endes wieder möglich wurde!

Klar! Denn WO kann man sicherer, intimer – und wenn gewünscht dann doch wieder authentischer – urlauben als in einer eigenen Wohnung auf dem Bauernhof inmitten der wunderschönen Natur Südtirols!?

Und während wir uns nach einem ganz und gar wunderbaren Nachmittag wieder auf den Rückweg machen, komme ich in’s Sinnieren:

Urlaub auf dem Bauernhof – ein stetig wachsender Trend?

Gerade in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie gut mir genau diese Art zu urlauben tut.

Wie viel warmherziger Gastfreundlichkeit ich begegnete!

Und wie schnell es mir gelang, loszulassen und in eine andere – entschleunigte – Welt einzutauchen.

Wie sehr ich die Farben des Herbstes genoss, wie ich mich dabei ertappte, bewusster zu atmen, die frische und wohltuende Luft nahezu in mich aufsaugte.

Als wolle ich ein Stück Trost und Heile Welt, Natur und diese fantastischen Sonnenstrahlen für den langen Winter zu Hause konservieren.

Wie ich mich über all‘ die selbstgemachten Köstlichkeiten freute und wie gut die Stille in der Nacht – lediglich unterbrochen vom Bimmeln der Schafglocken – tat.

Das „Daheim“ mit all‘ seinen Problemen war in diesen Tagen ganz fern, ich musste noch nicht mal nach mir selbst suchen – sondern konnte einfach sein.

Ohne äußere Reize und der Hektik des Alltags.

(Die Geräuschkulisse der nicht immer heiteren drei eigenen Kinder blende ich hier nun einmal bewusst aus! 😉 )

Eine derartige Erfahrung hätte ich in keinem überfüllten All-Inclusive-Hotel machen können!
Da bin ich mir sicher.

Gerade jetzt zu Corona-Zeiten fanden wir hier Erholung, Distanz von Menschenmassen – und dennoch die Nähe zu den Bauersleuten.

Wir konnten uns in unser eigenes Zuhause zurückziehen, wann immer wir es wollten – und gleichermaßen auch wieder teilhaben am echten Südtiroler Landleben!

In einer Zeit, in welcher wir Menschen uns wieder vermehrt nach Achtsamkeit, Ruhe und auch alten Traditionen sehnen, erfreut sich diese Art zu urlauben immer größerer Beliebtheit.

Das kann ich mit jeder Faser meines ganz eigenen ICHs nachvollziehen!

Mit Wehmut denke ich an den Abreisetag

Uns somit überkommt mich beinahe eine eigenartige Schwermut, denke ich an den nahenden Abreisetag.

So vieles wollte ich hier doch noch sehen!

So manches gilt es noch immer zu entdecken!

Eines ist mir bereits jetzt bewusst:

Ich möchte so, so gerne zurückkehren!

Nicht erst wieder in einigen Jahrzehnten, auch nicht in ein paar Jahren – vielleicht sogar lieber nächstes Jahr schon!

Hier – „nach Hause“ – nach Südtirol!

Eure 

Alex

*Pressereise – Unsere Übernachtungen im wunderschönen Botenhof gehen auf den Deckel des „Roten Hahn“ – ganz lieben Dank dafür!

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