Wenn Backen und Basteln nicht mehr hilft: „Abenteuer im Schnee mit Yogamöwe Lilly“ – Ein Mitmachbuch!

(*Rezension/Werbung) Ich schrieb‘ es bereits vor ein paar wenigen Tagen, blicke ich aus dem Fenster in all‘ jenes triste Grau, so fühle ich mich ein klein wenig mutlos und deprimiert.

Zu frisch sind noch die Erinnerungen an den vergangenen Winter, zu groß die Ehrfurcht, vor dem, was noch kommen mag und vor uns liegt – die Pandemie ist noch nicht vorbei und überstanden.

Es scheint mir, als wäre es doch buchstäblich erst gestern gewesen, da wir versuchten, dunkle Winter-Tage so abwechslungsreich und bewegungs-intensiv wie nur irgend möglich zu gestalten!

Um den Nachwuchs zu fordern und fehlende soziale Kontakte und Bewegungsmöglichkeiten zu ersetzen.
Um bloß nicht unterzugehen, in jenem Ausnahme-Winter, um uns selbst näher zu kommen und vor allem auch um die eigenen Kinder von Fernseher, Tablet & Co. wegzulocken.

Denn natürlich verbrachten auch unsere Kinder Monate nur in der eigenen Bude, bewegten sich im Pandemie-Winter einmal weniger als in den Jahren zuvor und bekamen – zähneknirschend – mehr Medienzeit zugesprochen und gewährt, als es uns Eltern lieb war!

Um zu kompensieren und Abwechslung zu bieten backten und…

…bastelten wir, spazierten und malten, spielten und lasen vor, suchten immer wieder neue, gemeinsame Projekte – bis wir (bis ich!) alledem ein klein wenig überdrüssig waren.

Aber dafür gab es ja den Sommer!

Der lockte mit wärmenden Strahlen und dem Freibad nach draußen, der sorgte für eine kleine Verschnaufpause und ließ Gedanken an die nächste bevorstehende kalte Jahreszeit im Sande versickern.

Was machen wir bloß den ganzen Winter über?

Und jetzt sitzen wir wieder hier, die letzten Blätter fallen von den Bäumen, das Trampolin steht triefend-nass im Garten und müsste längst einmal abgebaut werden – und pünktlich um 17 Uhr fahren die Jalousien des smarten Smarthomes herunter, weil es draußen duster und dunkel ist.

Einmal mehr müssen wir uns Gedanken machen, wie wir unsere Nachmittage abwechslungsreich gestalten und was wir mit den unseren (zutiefst) gelangweilten Sprösslingen anstellen können!?

Am Besten wäre etwas ohne „technische Geräte“!
(Ich bin mit einem ITler verheiratet – und im Gegensatz zu dem völlig ahnungslos und „lost“ – alles heißt bei mir „technische Geräte“ oder „Kabelgedöns“ 😉 )

Bewegung wäre vielleicht auch ganz gut oder sogar hin und wieder ein klein wenig zur Ruhe kommen und friedlicher werden!
(Notiz an mich: MUSS friedlicher werden 😉 ) 

Sich auf sich selbst besinnen und vielleicht noch ein herzallerliebstes Buch lesen, das wär‘ prima!

Klingt mal wieder nach viel zu hohen Ansprüchen an uns selbst und unsere Mutterrolle?

Nicht, wenn sich all‘ das miteinander kombinieren lässt und die Kleinsten sogar mit vollster Begeisterung dabei sind!

Und genau jenes Erlebnis durfte ich in den vergangenen Tagen erfahren und beobachten!

Yoga? Für Kinder? Und ob!!!

Seit einer Weile wohnt ein ganz und gar wunderbares Projekt in unserem Heim, welches nicht nur meine Achtjährige begeistert, sondern ihre liebste Freundin, welche des Nachmittags öfter bei uns verweilt, gleichermaßen!

Wir lesen nämlich nicht nur gemeinsam, sondern „wir“ machen neuerdings auch Yoga!

Also sogar ICH – die stets rastlose Alte mit den vielen Hummeln im Hintern – musste schon ein paar Übungen mit den Kindern gemeinsam machen! 😉

Und Schuld daran ist einzig und allein „Lilly – die Yogamöwe“!

Denn die erzählt in Form eines zuckersüßen Buches mir und den beiden Mädels von ihrem Besuch bei den Geschwistern Luna und Ben auf einem idyllischen Bauernhof mitten in den verschneiten Bergen.

Die Kinder im Buch sind mit der Möwe bereits vertraut – und auch damit, dass diese bei ihren Zusammenkünften viele interessante Yoga-Übungen für Kinder im Gepäck hat!

„Abenteuer im Schnee mit Yogamöwe Lilly“ – ein Mitmach-Buch!

Spielerisch werden im Buch die verschiedensten Übungen in die laufende Geschichte eingebaut, denn nicht nur gibt es auf einem Bauernhof allerlei Tiere wie Katze, Hund und Kuh zu entdecken, sondern zeigt Lilly auch stets die entsprechende Yoga-Übung!

Und da meine Tochter erst jüngst Urlaub auf einem Bergbauernhof mit vielen herzallerliebsten Katzen verbrachte, rollte sie – ehe ich mich versehen konnte – auch schon begeistert die Yoga-Matte aus, um im Vierfüßlerstand mit rundem Rücken die bucklige Hofkatze nachzustellen. 🙂

Überhaupt zeigten sich beide Mädels so voller Eifer und Begeisterung ob der vielen angebotenen Übungen, dass ich mir teilweise Mühe geben musste, um mit dem Vorlesen hinter her zu kommen! 😉

Sicherlich haben auch die zwei wunderhübschen Plakate dazu beigetragen – und wurde es im Wohnzimmer einmal allzu laut und lebhaft (denn schließlich bedeutet Yoga mit Kindern nicht ernster Miene dazusitzen – wie wurde gekichert und gelacht, missglückte eine Haltung einmal und die Mädels plumpsten und rollten auf die Matte zurück!), so sorgte die Fantasiereise „Lieblingsstern“ für die nötige Entspannung und Ausgleich.

Leider konnte die Erzählung rund um die eingebauten Yoga-Übungen die beiden Mädels nicht allzu sehr in ihren Bann ziehen, was aber vielleicht auch daran liegt, dass die Story eher auf jüngere Kinder ausgelegt ist und in einfacher Erzählweise daher kommt.

Auch hätte ich mir noch eine kurze, kindgerechte Erläuterung gewünscht, was Yoga eigentlich ist und wozu Menschen das überhaupt machen.
(Immerhin eine Frage, die selbst ich mir ab und an noch stelle 😉 )
Das wird im Buch nur recht kurz gestreift.

Mein Fazit zum Buch

Wer ein hübsches Weihnachtsgeschenk und ein tolles Eltern-Kind-Projekt für diesen Winter sucht, der kommt mit  jener winterlichen Geschichte mit ihren zauberhaften Illustrationen durchaus auf seine Kosten!

Es ist definitiv einmal etwas anderes als das übliche Backen, Basteln, Malen und Kochen – und was wir uns sonst noch alles einfallen lassen würden.

Denn auf Kinder-Yoga?
Wäre auch ICH von alleine ganz gewiss nicht gekommen!

Und schon einmal hätte ich gar nicht geahnt, mit welcher Begeisterung das die Kids nach- und mitmachen!

So kann es draußen noch so sehr stürmen und nieseln, der Nachwuchs hängt dennoch nicht nur faul und gelangweilt vor der Glotze, sondern beschäftigt sich aktiv mit seinem Körper, besinnt sich auf sich selbst, geht auf wunderbare Phantasiereise – und hat nicht zuletzt eine neue Freundin gewonnen!

Denn wer weiß?
Vielleicht kommt Yogamöwe Lilly ja auch eines Tages einmal bei unserem beschaulichen Einfamilienhäuschen vorbei geflogen!

Viel Spaß auf der Matte! 🙂

Namaste

Eure 

Alex

(*Rezension/Werbung – bezahlt und beauftragt. Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit der Agentur mainwunder) 

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