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Wenn Fünf eine Reise tun – gehe ICH (zuvor) auf dem Zahnfleisch!

Sonntag-Vormittag. Ich bin genervt! Aber so richtig!

Es sticht und brennt und tut weh – und ich muss atmen. Viel atmen.

Müde fühle ich mich zudem, denn die Nacht war kurz – noch kürzer soll die folgende werden.

Im Hintergrund rattert der Trockner – in der Waschmaschine befindet sich mittlerweile das dritte ungeplante Schnellprogramm.
Wieder Teenie-Jeans, die unbedingt – ganz dringend – noch mit in den Urlaub sollen und für die nur noch das Kurz-Programm reichen soll.

Ich stehe am Bügelbrett, rolle weiße Tennissocken – und kann keine Wäsche mehr sehen!

So unfassbar viel habe ich in den vergangenen vierundzwanzig Stunden davon gewaschen – Maschine nach Maschine, so viel gefaltet, gebügelt und verräumt.

Wie es eben so ist, möchten fünf Menschen über mehrere Tage zusammen fortfahren.

Und sind es im Grunde nur fünf Tage, so wie im jetzigen Fall!

Ein jeder, der Kinder hat – ganz gleich wie alt die sind – wird verstehen:

Zwischen fünf und vierzehn Tagen ist kaum ein Unterschied!

Waschen bleibt waschen und packen ebenso.

Und ich habe gerade keinen Bock mehr!

I mog net mehr!

Dabei habe ich noch nicht mal richtig losgelegt!

Auf mich warten noch Schuhtüte und Jackentasche, Schwimmbadtasche für Eventualitäten an ganz miesen Tagen, Wanderschuhe – zumindest meine – gilt es zu suchen, Kosmetika zusammenzusuchen und Koffer zu bestücken.

Und drölftausend Sachen für ebenfalls fünf Menschen, die ich hier gerade vergesse (Malsachen, Bücher, Technikbeutel), gilt es ebenfalls zusammenzusuchen und irgendwann am späten Abend ins Familienauto zu laden.

Ich aber gehe gerade auf dem Zahnfleisch und habe – wie so oft kurz vor der Reise – einfach so absolut keinen Bock mehr! Auf alles!

Als mich das jüngste Kind an meiner Seite nun schon zum dritten Mal nach der Adresse der zweiten Unterkunft für diese Woche fragt (wohin wir fahren verrate ich hier jetzt noch nicht! 😉 ), damit sie nach geeigneten Skaterparks in der Nähe suchen kann (in dem Moment end-ober-wichtig!) platzt mir der Kragen – und ich fauche das wilde Mädel entnervt an.

Fünf Menschen – fünf verschiedene (Urlaubs-) Vorstellungen!

Dabei ist auch einfach nur das, was es eben ist:

Bei Fünfen hat eben jeder andere und ganz eigene Vorstellungen, was einen schönen und gelungenen Urlaub betrifft.

Und bei diesem Kind ist es nun einmal der Besuch eines Skaterparks, ohne überhaupt wirklich Skateboard fahren zu können.

Es soll und muss in den nächsten Tagen mindestens einmal sein.
Ihre Vorstellung.

“Schau mal die Restaurants hier an”

bittet mich der Mann und ich stöhne erneut!

Ich-will-packen, nicht Restaurants aussuchen!

Lecker und gepflegt, gut zu anständigen Preisen zu Fünft essen gehen.
Seine Vorstellung.

Genervt bin ich ebenfalls ob der Wettervorhersage!

Morgen – ausgerechnet- soll ein wunderschöner Herbsttag werden.
Für Dienstag ist Dauerregen vorausgesagt.

Sonne – ausgerechnet am Anreisetag.

Denn das bedeutet nunmehr, dass wir noch in der Nacht aufbrechen werden, um “noch das schöne Wetter und die Sonne mitnehmen” zu können.

Denn ich sehne mich nach frischer Bergluft und einer atemberaubenden Aussicht – nach neuen Sinneseindrücken und der Schönheit unserer Erde.
Meine Vorstellung.

Und dann gibt es eben noch zwei Familienmitglieder, deren Vorstellung sicherlich darin liegt, gut versorgt mit flutschigem WLAN in weichen Federn zu lümmeln – und einfach die jeweilige Unterkunft ausgiebig zu nutzen und zu genießen.

Nervt mich zwar, dieses Gegammel – aber immerhin lassen die mich mit solch Vorhaben eben in Ruhe! 😉

Und vor allem:

Ihre Vorstellung.

Aber fünf verschiedene Vorstellungen zu vereinen und im Endergebnis einen gelungenen und netten Familienurlaub zu verbringen, an den sich jeder gerne zurück erinnert?

Das ist verdammt nochmal schon eine gewaltige Herausforderung! 😉

Ich bin sehr gespannt – und Ihr dürft es auch sein!

Atmen!

Und jetzt versuche ich zu atmen, hin und wieder die Augen zu schließen und mich zu freuen.

Und genau das tue ich ja still und heimlich auch. Schon jetzt! Inmitten in all’ dem Chaos!

Dann freue ich mich auf die Rückkehr an einen vertrauten Ort, denn unser erstes Reiseziel ist fast schon Heimat, eine Sieben-Auto-Stunden-entfernte Heimat.

Ich freue mich auf Luft, Berge, Abstand von zu Hause und einem weiteren Abenteuer zu Fünft.

Auf eine besondere Aufgabe, die auf mich wartet – und ebenfalls auf eine Metropole, die ich bisher noch nie besuchen durfte, von deren Charme und Schmäh man mir aber schon oft liebevoll zuflüsterte.

Und ich freue mich auf ein Wiedersehen! Auch darauf ganz, ganz arg!

Und auf den Moment, endlich im Auto zu sitzen und einfach ab dieser Minute alles hinter mir zu lassen! (Magisch! 😉 )

Und jetzt?

Müsst Ihr einfach Reisetagebuch lesen um mehr zu erfahren! 😉 #tobecontinued

Kommen wir zu den Bildern des Wochenendes! 🙂

Samstag

Sonntag

 

Habt einen guten Start in die neue Woche!

(wie immer – mehr #wibs gibt’s drüben bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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