„Drum Suche wer nicht gleich findet“: absurde Suchbegriffe

Manchmal frage ich in meinem Bekanntenkreis oder engeren Freundeskreis nach einem Feedback bezüglich meines Blogs und natürlich den mittlerweile haufenweise voller Leidenschaft, Eifer und Herzblut geschriebenen Texten.

Und jedes Mal wünschte ich mir im Anschluss, ich hätte mir doch lieber heftigst auf die Zunge gebissen! Und ich schreibe jetzt gerade absichtlich und bewusst nicht, dass ich mich sofort danach hätte in den A…. beißen können!
So etwas macht man in meinem Fall nämlich lieber nicht!
Also nach ehrlichen Meinungen fragen. Das andere schon ab und an.
Wenn Frau Mutter jedenfalls aber nicht beeinflusst, verunsichert oder gar enttäuscht werden will, empfiehlt es sich, einfach NICHT zu fragen und ganz simpel und stur sein eigenes Ding durchzuziehen.

Schließlich habe ich das ja auch genau so bei meiner Blog-Vorstellung angekündigt.
Dies hier ist MEIN Baby. Das bin ich! Durch und durch! Und ich fluche nun einmal auch leidenschaftlich gerne, trage neuerdings mein Herz auf der Zunge und scheue auch keinerlei Schimpf- oder wie mir gesagt wurde „Fäkal-Wörter“.

Denn genau das wurde bemängelt: Ich benütze zu viele Fäkal- und Schimpfwörter.

Ich kann mir vorstellen, dass dies auf einige (meiner Meinung nach zu Unrecht) primitiv wirken könnte, und meinen Blog mehr in eine Nische drängt als dass er etwa unter die Riege der zahlreichen „Puderrosa-Einhorn-Blogs“ gelangen könnte.

Aber eines ist er dadurch sicherlich: Authentisch!

Doch gerade überlege ich, in welchen meiner Texte ich jetzt eigentlich nur so mit derartigen Wörtern um mich schleudere? Ich finde es gar nicht so extrem.
Doch will ich versuchen, mich ein klein wenig zu zügeln 😉

Ich möchte mich allerdings in keinster Weise verstellen und meine Sprache anpassen, so dass sie jedem genehm ist und bei keinem auch nur ansatzweise einen Moment der puren Empörung oder gar des Fremd-Schämens auslöst! Das funktioniert sowieso nicht.
Ferner will ich nicht nur „lieb“ und „sanft“ schreiben. Auch auf die Gefahr hin, dass dieser Blog dann automatisch in gewisse Reihen einfach „nicht passt“ oder dass vielleicht Einige sich mit diesem vorsichtshalber nicht allzu sehr identifizieren wollen.
Es ist einfach unmöglich, es jedem Recht zu machen und jeden glücklich zu machen!
Kurzum: Einigen Menschen ist mein Blog zu offen, wirkt zu primitiv und „ungesittet“.

Ich vermute den Grund dafür zu kennen: Weil ich es tat. Ich habe – aus der Sicht von so Manchem- etwas Unangemessenes getan und einen Artikel über „Elternsex“ geschrieben. Weil ich es aber genau so wollte! Es bis heute in keinster Weise bereue!
Jetzt weiß ich zwar, dass ich lieber nicht um Feedback bitte, welches ich im Nachhinein nicht ganz so gut vertragen kann, aber auch, dass ich mir immer treu bleiben möchte! Auch meinem Stil und der Art und Weise, wie ich schreibe.

Was mir allerdings nicht ganz so bewusst war, ist die Tatsache welche Welle anscheinend dieser- meiner Meinung nach harmlose- Text ausgelöst hat. Eine Welle der absurdesten Suchbegriffe, welche sich mir nun tagtäglich auf meiner Statistik präsentieren! 😉

Ja, die WordPress-Statistik.

Ich wette, es gibt nicht einen Blogger, der es schafft diese zu ignorieren! Ist ja auch interessant, wer von wo bei mir landet, von meiner Seite aus dann weiter klickt und aus welchen Ländern die Aufrufe stammen. Von der täglichen Besucherzahl ganz zu schweigen. Wer will das denn nicht wissen!?

PicsArt_03-19-08.25.35Nur die dort aufgeführten Suchbegriffe: Manchmal wünschte ich, ich wüsste davon einfach lieber nix!

Die haben mittlerweile den „Verwegenheits-Grad“ meines eigenen Textes über eheliche Aktivitäten bei Weitem (!) überschritten! Mein Gott! Leute! Muss das wirklich sein? Wie arm muss Deutschland sein, wenn ein Text zu solch eben armseligen Suchanfragen führt? Oder führten die Suchanfragen nun zu meinem Text? Ich weiß es nicht.

Vielleicht suchte der arme Mensch, der nach einer Oma, die bereitwillig sein Hinterteil von etwaigen Fäkalien (schon wieder dieses Wort) befreit, ja tatsächlich einen derartigen Dienst im Netz!?
Wieso er dann ausgerechnet auf meinem (!) Blog landete, ist mir allerdings äußerst schleierhaft.

Gerne auch immer wieder gesucht wird „S…. mit Mutti“.
Ich muss das jetzt  mal vorsichtshalber so schreiben, denn ich glaube hier und jetzt ist ein wenig Zurückhaltung meinerseits gefragt. Da kann ich es ja schon eher verstehen, dass mein Blog-Post aufpoppt. Nein! Nicht aufpoppt! Das kann ich ja nun auch wieder unmöglich schreiben! Himmel welch komplizierte Tücken, das Schreiben doch manchmal verbirgt 😉

Denn ich wage zu behaupten, wer einen Strick drehen will, und emsig und fleißig schon einmal an der Kordel zwirbelt, der findet immer etwas!

Fakt jedoch ist, alles ist anscheinend miteinander verbunden und nichts bleibt folgenlos. Ich finde diesen einen Artikel noch immer gut und stehe voll und ganz hinter allem, was ich nun mal schrieb! Ich kann ja nix dafür, dass nun das Netz auch arme verirrte Seelen auf meinen Mütter-Blog führt!

Wer aber wirklich diesen Bericht suchte: Er heißt „Elternsex“ und ist oben sogar noch einmal für Euch verlinkt! NICHT „Mama Sex“ und auch nicht „Sex mit Mutti“. Und jetzt schreib ich’s doch aus 😉
Auch schrieb ich nie über „S…. beim Wandern!“ Herrgott!! Wäre aber durchaus überlegenswert, danke lieber Suchender hierfür 😉

Gerne berichte ich auch von der hin und wieder auftretenden Erschöpfung als Mutter.

Auch dazu stehe ich. Denn wir alle (!) gehen und kriechen auch mal völlig erledigt auf dem Zahnfleisch! Wer also nach „Erschöpfung tageweise“ googelt, der sei auf meinem Blog herzlich willkommen!

Nur nach meinem Allerwertesten (auch schon vorgekommen „Muttis A…….“) sucht bitte nicht! Ihr werdet ihn hier nicht finden! 😉

Also ich finde jedenfalls, dafür dass ich angeblich einen Tacken zu frech und unverblümt über das Mutter-Dasein schreibe, habt Ihr, liebe Sucher im Netz, den armen mütterlichen Vogel bereits meilenweit abgeschossen!
Macht gerne weiter so! Ich finde es sehr amüsant und bin schon gespannt, was ich als Nächstes in meiner Statistik entdecken werde! Lasst einfach weiterhin Eurer Kreativität freien Lauf! 😉

Viel Spaß beim Forschen, Googeln und Suchen!

Eure

Alex

P.S. An dieser Stelle jedoch ausdrücklich angemerkt: Dies ist primär ein Erwachsenenblog.
Zielgruppe meiner Vorstellung nach sind Mütter, Eltern und Ehepaare/Paare. Ich bin mir meiner Verantwortung über das, was ich schreibe durchaus bewusst!

Ich weiß allerdings auch, dass in einer Zeit, in der (leider!!!)  fast jedes Grundschulkind über ein Smartphone mit Internetzugang verfügt, ein Verhindern des Lesens meiner Texte oder gar das Eingeben diverser Suchbegriffe nicht immer möglich ist!
So weit es mir möglich ist, versuche ich dies beim Verfassen meiner Texte ein wenig zu berücksichtigen!

 

 


4 Gedanken zu “„Drum Suche wer nicht gleich findet“: absurde Suchbegriffe

  1. Herrlich, was die Leute so suchen! Ich hoffe, dass du darüber lachen kannst und dich davon nicht beeinflussen lässt, sondern weiter in deinen eigenen Worten schreibst. Auch wenn ich die meiste Zeit 😉 nicht fluche, mag ich deinen Blog so wie er ist.
    Liebe Grüße, Simone

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Alex,

    danke für diesen sehr aufschlussreichen und vor allem recht amüsanten Beitrag.

    Ich habe mir tatsächlich noch nie die Suchbegriffe, die zu meinem Blog führen angeschaut. Jetzt habe ich es getan und einmal auch herzlich gelacht. Danke dafür.

    Viele Grüße
    Mama Maus

    Gefällt 1 Person

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