Wieder zu Hause & kurz vor der Apokalypse – Unser Wochenende in Bildern 11./12.01.

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Beim Blick in den Handy-Kalender muss ich schlucken.
Am Sonntag ist bereits wieder Torwart-Training für den Sohn.
Montag stehen gleich zwei Arzt-Termine an, darunter meine Krebsvorsorge beim Gynäkologen.

Und in Anbetracht der Tatsache, dass Montag eben der allererste Tag nach den Ferien ist, rümpfe ich ob der Erkenntnis nicht allzu begeistert die Nase.
Wie konnte ich eigentlich auf die bekloppte Idee kommen, Arzt-Termine auf den ersten Tag nach den Ferien zu legen?
(Weil’s nicht anders ging 😉 )

Ich rechne mit brechend vollen Wartezimmern und quälend langer Wartezeit. 
Doch es geht ohnehin Schlag auf Schlag weiter:
Dienstag folgen Tanzen und Fussball-Training (von den ganzen anderen Taxi-Fahrten einmal ganz abgesehen),
Donnerstag meine ganz eigene AG in der Schule, welche es ebenfalls noch vorzubereiten gilt, und der Freitag ist komplett geblockt – ein spannendes Projekt steht an!

Mehrere E-Mails werden von mir seit Tagen auf „zurückstellen“ geschoben – ich hätte diese Funktion besser niemals entdecken sollen! 😉
Und langweilige Papiersachen, welche in den Ferien erfolgreich verdrängt wurden, müssten ebenfalls in der kommenden Woche erledigt werden.

Und allein dieser flüchtige Blick lässt schon vermuten, was da auf uns zukommt.
Und zumindest bei einigen Familienmitgliedern am späten Sonntag-Abend Tränchen in die Augen treiben wird.

Und auch dass die drohende Apokalypse wohl kaum aufzuhalten ist.

Wie immer am Ende der Ferien.

Wir sind wieder zu Hause!

Nach knapp vier eindrucksvollen und prägenden Tagen in Dublin sind wir am frühen Freitag Morgen im verregneten Deutschland gelandet. (Ich musste im wunderschönen, grünen Irland nicht ein einziges Mal die teuer erworbenen Regenschirme aufspannen!)

…noch kann ich lachen und von einer tollen Reise zehren!

Und ich muss hier nun an dieser Stelle zugeben:

Ich hasse nach Hause kommen.

Denn meist lande ich nicht nur mit vielen neu gewonnenen Erkenntnissen und Eindrücken – sondern auch mit ganz viel neuem Fernweh im Herzen.

In der Regel googel ich schon auf der Heimfahrt im Zug nach neuen Destinationen und Flügen – auch wenn ich solche Pläne spätestens in der nächsten Woche ernüchtert wieder verwerfen muss.
Is halt so.

Wir wohnen an einem Ort, der meine Kinder mit Glück erfüllt und Wurzeln schlagen ließ, das steht außer Frage!
Doch ich selbst?
Verbinde leider ziemlich viel Tristesse und Mutter-Einsamkeit mit der kleinen hessischen Wahlheimat.

Ist ebenfalls so  – und liegt letztendlich wohl in den ganz eigenen meinen Händen
(I will figure it out!)

Und dennoch – ich habe schlichtweg nie das Gefühl des „Nach-Hause-Kommens“.

Denn in meinen Augen ist zu Hause immer da, wo wir Fünf zusammen sind und uns lieb haben!

Ich sollte im nächsten Leben Nomade werden! 😉

Kein besonders spannendes Wochenende

Auch kann ich Euch diese Woche von keinem allzu erlebnisreichen Wochenende in Bildern berichten.

Was sich ebenfalls von selbst versteht nach einer Reise.

Denn auch hier verhält es sich stets wie folgt:

Noch auf dem Nachhauseweg bin ich höchst motiviert, den ganz gewissen Ferien-Flow noch ein bisschen aufrecht zu erhalten.
Langsam möchte ich machen, die Wäsche Wäsche sein lassen, vielleicht noch einmal einen schönen abschließenden Wochenend-Ausflug mit meinen liebsten Lieblings-Menschen.

Nun, eigenartigerweise habe ich diese Vorsätze ungefähr eine Stunde nach Heimkunft bereits wieder vergessen. 😉
Dann nämlich, wenn der Koffer im Hauswirtschaftsraum (vor der Waschmaschine!) entleert ist und der Kühlschrank ob gähnender Leer glänzt.

Dann, wenn ich realisiere, dass Montag der ganze Scheiß eben wieder losgeht, die Kita-Sachen weder gewaschen – noch zu klein gewordene Kleidungsstücke ausgetauscht sind.
Wenn ich merke, dass aus den Schulranzen lediglich das alte Brot entfernt wurde und Hundertpro (!!!) noch über die Ferien zu erledigende Dinge von den Kindern vergessen wurden!
Ihr kennt das.

Wir entscheiden uns zu Hause zu bleiben!

Und zwar das ganze Wochenende!

Aus den zuvor genannten Gründen. 😉

Samstag

…bei unserem Dublin Städtetrip zu Fünft! 🙂
…der Koffer ist so gut wie ausgeräumt, was bleibt sind viele wunderbare Erinnerungen! 🙂
…ist nicht immer alles schlecht bei der Bahn!

Die Kleinste hat auf der Heimfahrt im ICE eine Spielzeug-Lok geschenkt bekommen und fragt daraufhin nach ihrer alten Holzeisenbahn.
Umgehend muss diese zu Hause aufgebaut und bespielt werden!
Mit mir versteht sich. 🙂

Doch mache ich das in diesem Fall gerne, glaubte ich doch bereits, selbst mein kleinstes „Baby“ interessiere sich nicht mehr für derlei Dinge wie simples Holzspielzeug.

Und fast rührt es mich ein klein wenig, dass es doch noch genügend Reize und Impulse gibt, die mein Kind wieder zum selbstvergessenen Spiel anregen!

Ich hoffe, dass dies noch ganz lange Zeit so sein wird!

Die Bahn – nicht immer schlecht!

Hier muss ich im übrigen auch einmal etwas äußerst Positives über die Deutsche Bahn berichten!

Kurz nach der Landung in Köln verkündete die Kleinste Unwohlsein, verbunden mit Bauchschmerzen und Übelkeit.
Da wir jedoch einen viel späteren Zug nach Hause im Voraus gebucht hatten, standen uns noch eine sehr lange Wartezeit und ein Aufenthalt in Köln bevor.
Nicht lustig mit kränkelndem Kind!

Auf unsere Nachfrage beim Schaffner, ob wir nicht einen früheren Zug nutzen dürfen, wurde sofort freundlichst eingegangen!
Man suchte für uns freie Plätze in der ersten Klasse, versorgte umgehend die Kleinste mit Spielsachen – und bot selbst die Blutdruckmessung an!
(Dieses Angebot lehnten wir allerdings freundlich ab – die Kleinste fand’s ober-geil und ist jetzt in den Schaffner mit dem lustig gekringelten Schnurrbart verliebt!).

Und dennoch:
Daumen hoch für den Service.

 

…ein Souvenir früherer Zugfahrten – hier war wohl eines meiner Kinder besonders kreativ! 😉
…und beinahe hätte ich die Holz-Eisenbahn auf den Dachboden geräumt!!

Das Experiment „Erdbeer-Frappuccino“

Während ich mit der Sechsjährigen spiele, möchten die beiden Pubertiere „Erdbeer-Frappuccino“ in der Küche selbst herstellen.
Ja, Experimente in der Küche (in MEINER Küche!!!) sind aktuell schwer angesagt – und ich lasse die beiden Großen machen!
(Merke! Niemals zwei Halbstarke mit dem Stab-Mixer alleine lassen!!!!)

Das Ergebnis kann sich sehen lassen – ich durfte nur nippen und fürs Foto halten, nicht aber leer trinken! 😉

Eine halbe Stunde später bin ich damit beschäftigt, den Küchen-Glasschrank in fünf Durchgängen von einem „Sahne-Lappen-Gewisch“ zu befreien und die Decke nach Erdbeer-Spuren abzusuchen! 😉

Wir gehen einkaufen

Die fünf Maschinen Wäsche möchten zusammengelegt werden und der Großeinkauf steht ebenfalls noch an.

…ich komme gut voran…

Außerdem möchten wir im Baumarkt nach Ersatzteilen für den Roller der Mittleren suchen – und unseren Pflanzen-Vorrat aufstocken
(ich habe sie erneut alle umgebracht! 😉 ).

Ich habe in Dublin gefühlt nur Junk Food gegessen (habe ich nicht, fühlt sich nur so an!), denn eigenartigerweise verleiten mich Städtetouren immer zum hemmungslosen Futtern. (gibt ja überall was!) 😉

Das schlechte Gewissen (und der Blick auf die Waage) treiben mich nun dazu, gezielt nach „gesunden Snacks“ im Supermarkt zu suchen
(hält ungefähr so lange wie Neujahres-Vorsätze!) und später endlich wieder auf dem Crosstrainer zu trainieren.
(Die 10.000er Schrittzahl knackten wir in Dublin allerdings täglich locker! ;))

…zwischendurch gibt’s „Kakerlaken“

Sonntag

Die Wäsche möchte weiter versorgt werden und der liebe Saugi (ja, es gibt ihn noch immer und ich bin mindestens so verliebt wie am ersten Tag!) hatte sich in der Nacht im Wäscheständer verheddert.
Er darf nun eine extra-Runde drehen.

Nach dem Mittagessen bequemen sich die beiden großen Kinder dann doch endlich dazu, einmal die Schulranzen für den Folgetag durchzuschauen.

Der Sohn steigt wieder in’s Torwart-Training ein und ich wurschtel vor mich hin, spiele mit der Kleinsten und mache Dinge, die Frau eben am letzten Sonntag der Winterferien so macht.

Nachher möchten die Kinder noch mit dem Papa Oma und Opa in der Nachbarstadt besuchen – und sofern ich mich nicht allzu sehr in Bügelwäsche und Weltuntergangs-Stimmung verliere, stoße ich auch noch dazu! 😉

Kommt gut in die Woche!

Eure 

Alex

P.S. Wie immer – mehr Wochenenden in Bildern gibt’s bei grossekoepfe! (Werbung durch Verlinkung)

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