Land unter? Oder doch auf der Sonnenseite? Unser Wochenende in Bildern 30./31.01.

Samstag

Noch immer habe ich das Gefühl, in all‘ dem Grau und der Tristesse zu ertrinken.

Wie ich mich überhaupt in jenem Winter fühle und wieso die simple Frage „Wie geht es Dir?“ genau genommen gar nicht so einfach zu beantworten ist, habe ich hier verbloggt (klickt gerne und lest nochmal nach).

Denn hin und wieder mache ich mir schon ein wenig Sorgen um mich.

Wenngleich es mir bislang immer gelang, mich mittels Tricks, Kniffen, klitzekleinen schönen Dingen und Hilfen  –  und der ganz eigenen mentalen Räuberleiter – wieder aus dem Loch zu katapultieren.

Und dennoch wage ich zu behaupten, in keinem Winter droht der Übergang zwischen vorübergehenden Empfindlichkeiten und einer echten Depression fließender zu werden, als in jenen dunklen Corona-Monaten!

„Ertrinken, fließend“ – treffender könnte ich auch diesen Samstag nicht beschreiben.

Beim Blick aus dem Fenster schaue ich noch immer auf durchtränkte – vom Hochwasser des Vortages gezeichnete – Wiesen und strömenden Regen. Grmpf.

Draußen stürmt und regnet es also und drinnen nervt’s nur noch.

Alles doof!

Die Unendlichkeit des Wäscheberges, jenes ewige Kochen, Backen wieder-aufräumen-müssen – und all‘ die ganzen großen und kleinen Gammler auf der Couch.
(So lieb ich die auch alle hab!! 😉 ) 

Wo ich hingucke fühle ich mich bäh – erst Recht beim Blick in den Spiegel! 😉

Dass an solchen Tagen nicht wirklich Kreativität im Überfluss vorhanden ist, erklärt sich wohl von selbst!
(Doch! Ihr ahnt ja nicht, welch‘ schaurige, dustere Gedanken mich umtrieben!)

Mangels Einfallsreichtum und Bereitschaft, jetzt noch in den Supermarkt zu fahren (das mache ich aber später dann tatsächlich noch) gibt’s heute Würstchen-Gulasch mit allem, was ich noch so in Vorratsschränken auftreiben kann.

(Wofür gibt es schließlich Quarantäne-Vorräte – hat ja mittlerweile JEDER von uns angeschafft! 😉 )

Ich muss an die Luft!

Später halte ich es wirklich nicht mehr aus – und wir gehen mit einer lieben Freundin spazieren!

Noch immer ist die Kraft der Wassermassen erkennbar, als wir von der erlaubten und nicht abgesperrten Seite aus den sonst so beschaulichen kleinen Fluss beobachten!

 

Mein Sohn kocht! 🙂

Es ist Wochenende.

Und das bedeutet neuerdings, der Sohn kocht uns was!

Wie geil bitte sind größere Kinder!?
(Trotz akutem Kinderwagen-Mangels und Säuglings-Vermissung! 😉 )

 

Sonntag

Sonne!

Sie kitzelt mir bereits beim Aufwachen sanft das Näschen und lockt und strahlt durch die Jalousien als wolle sie mir zeigen, dass mein schönes Leben noch immer da ist!
Dass ICH noch immer da bin.
Ich blicke auf’s Handy und weiß „Heute ist ein guter Tag!“ 🙂

Gut, vorübergehend entfällt mir das mit dem „tollen Tag“ ein wenig.

Warum ist es immer so schwer Fünf aus dem Haus zu bekommen!?

Dann nämlich, als die Kleinste sich mit Händen (und mittlerweile riiiiesen Füßen!!!) gegen die enge, kratzige Strumpfhose sträubt – und überhaupt keiner bereitwillig JETZT mit uns raus in die Sonne und spazieren gehen will.

Als ich diskutiere und versuche, dem Gekreische und Gemecker die Stirn zu bieten – auch da vergesse ich diesen wunderhübschen Tag.

Als meine Stirn jedoch selbst immer mehr in Falten liegt und letzten Endes (es musste ja so kommen) auch ich zetere, motze, meckere und das Projekt Sonntags-Ausflug (wie schon so oft zuvor) als gescheitert erklären will – auch dann verfluche ich kurzzeitig diesen Tag.

Doch soll sich jener Zustand glücklicherweise schnell wieder verflüchtigen, als wir endlich (!) alle Fünf angezogen und einigermaßen wieder bei Laune im Auto sitzen!

Auf der Sonnenseite!

Wie schön es doch an unserem Zielort, dem alten, verwunschenen Schlosspark, ist!

Die Frische Luft tut gut und die Sonne trägt ihr übriges dazu bei.
Lange sind wir draußen, zu lange hatten wir in den vergangenen Tagen nicht die Möglichkeit dazu!

Viel gibt es unterwegs zu entdecken – und viele neue Bilder und Eindrücke können für die kommende Woche zu Hause gesammelt und gespeichert werden! 🙂

Erst gegen Nachmittag merken wir, wie hungrig wir eigentlich sind und wie frisch es um’s eigene Popöchen doch geworden ist.
(Musste ja unbedingt einen Rock anziehen, die Mutti! 😉 )

Wieder aufgewärmt verblogge ich zu Hause dann noch schnell ein Wochenende, welches so bescheiden und niedergeschlagen startete – und doch noch in die sonnige, rechte Spur flutschte!
(Oder war das etwa ICH!? 😉 )

Die Arbeitsmappe für die Kleinste – und somit Homeschooling-Woche Nummer vier – liegt bereit, in den nächsten Tagen können die großen Kinder ihre Zeugnisse im Gymi abholen!

Läuft wieder. 😉

Startet gut in die neue Woche! 

Eure 

Alex

P.S. Wie immer – noch mehr Familienwochenenden in Bildern gibt’s drüben bei grossekoepfe! (Werbung durch Verlinkung) 

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