Spätsommer im Freibad, besinnungslose Gartenarbeit & Geburtstags-Vorbereitungen – unser Wochenende in Bildern 04./05.09.

Ich halte mich beschäftigt in diesen Tagen. Sehr.

Einerseits, weil einfach seit unserer Rückkehr aus Kroatien und dem unmittelbar folgenden Schulstart verdammt viel zu tun ist – andererseits, weil es hilft und mir gut tut!

Denn die vergangene Woche war hart.

Und fast schien es so, als hätte mich alles, wovor ich mich im Sommerurlaub verstecken wollte – alle größeren und kleineren Sorgen und Probleme – , mit voller Breitseite eingeholt.
BÄM!

Der finale Schlag ins Gesicht kam dann auch tatsächlich und wenngleich ich ihn im Grunde bereits kommen sah, so hatte es mich kurz umgehauen.

Warum nämlich auch das Schreiben auf einem Familien-Blog durchaus seine Schattenseiten hat, was ein anonymer Brief damit zu tun hat – und weshalb ich letzten Endes einen Herzensjob aufgeben musste, könnt Ihr gerne hier (einfach klicken!) noch einmal nachlesen!

Mittlerweile bin ich zwar wieder aufgestanden, habe ich mir den Staub von den Hosenbeinen geklopft, Tränchen getrocknet und blicke stoisch und tapfer nach vorne – aber dennoch ist aktuell einfach keine leichte Zeit.

Der Spätsommer versöhnt

Was mich versöhnt ist…

…dieser wunderbare Spätsommer, der nochmal die Seele streichelt und alles in besänftigendes warmes Licht hüllt.

Die letzten Tage im Freibad haben immer etwas ganz besonders zauberhaftes!

Es ist leise und ruhig geworden, der große Run auf die Liegewiese und Bänke rund ums Schwimmerbecken bleibt aus.

Ich mag das.

Dieses Bewusstsein dafür, dass jeder nun folgende warme Sommertag noch einmal ein Geschenk ist, an welchem alles geht – aber nix mehr ganz so eilig und dringend muss.

Ich habe gelernt, mich wieder in einem guten Buch zu verlieren!

Das erste Mal seit vielen, vielen Jahren.

Fast hatte ich vergessen, wie gut das tut!
Wie sehr es hilft und von den eigenen Sorgen und Gedanken ablenkt.

Und tut es nicht das Buch, so finde ich im Sport dieser Tage meine Ruhe und meinen Ausgleich.

Oder in Gartenarbeit und Kindergeburtstags-Vorbereitungen, so wie heute! 😉

Doch fangen wir von vorne an, mit einem Spätsommer-Wochenende, das durchaus ein klein wenig über eine doofe Woche hinwegtröstet!

Samstag

Die Mädels dürfen künftig immer Samstags zum Reiten kommen und stehen dafür sogar extra früh und voller Eifer auf!

Ich hingegen bin ein wenig erleichtert, dass der Papa Reiterhof-Taxi fährt, denn dieses „6-Uhr-Aufsteh-Dingens“ von Montag bis Freitag fällt mir noch extrem schwer und die Müdigkeit steckt tief in den Knochen! (Wann sind Herbstferien!? 😉 )

Ich bin heute um 09.30 Uhr noch in Shirt und Unterhose (…und nun weiß die ganze Welt, wie ich schlafe! 😉 ).

Obwohl wir erst am vergangenen Samstag-Abend aus Kroatien zurückgekehrt sind, haben wir bereits zwei erst-geimpfte Kinder zu Hause!

Die großen Kinder sind geimpft

Auf Instagram und Facebook poste ich die folgenden (mir wichtigen!) Gedanken hierzu:

Unsere beiden großen Kinder sind mittlerweile beide ein erstes Mal geimpft!
Große Worte möchte ich hier im Grunde auch gar nicht verlieren, denn für uns war es selbstverständlich (!), dass wir unsere Kinder impfen lassen, sobald die STIKO grünes Licht gibt.
Allerdings sei hier versichert, dass wir nicht einfach die Kinder impfen „ließen“, sondern das auf ausdrücklichen Wunsch beider getan haben!
Der Sohn hätte sich eine Erstimpfung bereits vor den Sommerferien gewünscht, zeigte aber Verständnis dafür, dass wir erst das Feedback der Impfkommission abwarten wollten.
Die Tochter musste in den Sommerferien erst noch ihren zwölften Geburtstag feiern! ??
Während unserer Zeit in Kroatien dann kam das „go“ und wir setzten uns natürlich mit den großen Kindern zusammen, um unser aller Beweggründe zu sammeln als auch etwaige Risiken zu besprechen.
Schnell war für uns alle aber klar, dass wir das Risiko einer Erkrankung mit allen etwaigen Folgeschäden als deutlich größer einschätzen und eine Durchseuchung der Kinder, die billigend in kauf genommen wird, nicht akzeptabel ist!
Gleich nach der Rückkehr wurde die Tochter im Impfzentrum geimpft, der Sohn folgte zwei Tage später.
Ziel ist es, dass beide noch vor den Herbstferien vollständig geimpft sind!
Nebenwirkungen haben wir übrigens weder bei der Tochter noch beim Sohn feststellen können!

Geburtstagsvorbereitungen

Dienstag hat mein kleinstes Kind Geburtstag und einige Besorgungen hierfür trudeln noch per Post ein.

Leider muss ich feststellen, dass das bestellte Armband nicht passen wird! (Abmessen wäre eine gute Idee gewesen 😉 ) 

Ich werde es zurückschicken müssen und hoffe nun inbrünstig, beim heimischen Juwelier fündig zu werden!

Nichts fühlt sich blöder an, als kurz vor knapp als Mama kein Geschenk zu haben – ich werde gleich Montag alle Hebel in Bewegung setzen.

Gerne wollte ich dem Mädchen mit dem seltenen Vornamen nebst Spielzeug ein ganz persönliches Silber-Armbändchen mit ihrem Namen darauf gravieren lassen – nachdem im Urlaub die Enttäuschung an den vielen bunten Namens-Gedöns-Ständern groß war.

(Verblüfft allerdings durften wir feststellen, dass der Name der Schwester zwar nicht in Deutschland aufzufinden ist – in Kroatien und Italien aber schon geläufiger zu sein scheint!
Sie fand Armband und Schlüsselanhänger!)

Ein Spät-Nachmittag im Freibad!

Ich muss mich am Mittag zwingen, angefangene Dinge (es gibt IMMER angefangene Dinge und Aufgaben!) liegen zu lassen, um nochmal die letzten Tage im Freibad mitzunehmen – bereue es später aber in keinster Weise!

Selbst meine 30 Bahnen schaffe ich – und das obwohl alle drei Kinder parallel auch im Becken planschen und toben – eine Premiere!
(Ein Hoch auf größere Kinder!)

Gegen Abend aber holt mich dann doch wieder meine Wäsche ein, derweil der große Sohn zusammen mit dem Papa Hähnchen-Burger zaubert!

Die schmecken hervorragend und ich bin stolz auf meinen Vierzehnjährigen, dass er mit solcher Begeisterung in der Küche kocht und experimentiert!  (Und es gelingt auch noch alles!!!)

Wenig später allerdings zeige ich mich höchst trotzig und genervt.

Die Sache mit der Kürbis-Suppe…

Die mittlere Tochter wünscht sich für Sonntag Kürbissuppe.

Die mache ich ja auch von Herzen gerne!

Da der Gatte aber der absolut-überzeugten Meinung ist, die müsse noch ziehen und würde erst am Folgetag so richtig-richtig gut schmecken (ich hatte vorübergehend dezent Mordgedanken) – fange ich mit demonstrativ lautem Geklapper und entnervten Gestöhne halt am Samstag-Abend mit dem Kochen an.

Um 22.30 Uhr. Partylöwe ich.

(Nebenbei bemerkt, MIR und der Tochter schmeckte die Suppe auf Anhieb super!)

Sonntag

Mein kleinstes Kind hat bald Geburtstag!!!

Als wüsste ich das nicht schon eine ganze Weile, lässt jene Erkenntnis mich heute, am Sonntag, panisch aufschrecken.

Es gibt noch so viel zu tun!

Noch bevor ich überhaupt ins Badezimmer gehe, fange ich an die Küche aufzuräumen (der Kürbissuppen-Aktion wegen) und einen Marmorkuchen zu backen.

Und weil ich mich ja so gerne in Kettenreaktionen verliere, fällt mir dabei auf, dass noch Geschirrhandtücher zu waschen wären und die vom Bad sowieso.

Schnell sauge ich noch die Teppiche ab, bis mein Blick nach draußen ins Blumenbeet wandert!

Besinnungslose Gartenarbeit

Nun komme ich doch nicht umhin, mich endlich anzuziehen, denn bis Dienstag MUSS noch der ganze Lavendel abgeschnitten werden und die Rosen sowieso!

(Es gibt kein geschriebenes Gesetz, dass das vor einem Spätsommer-Geburtstag noch verlangt – aber…ach lasst mich doch einfach! 😉 )

Nach so viel Gartenarbeit schmeckt die Kürbissuppe aber tatsächlich besonders gut! 😉

Der Nachmittag verfliegt und während die anderen Vier noch einmal ein Stündchen schwimmen gehen, bleibe ich besser daheim.

Noch immer ist die To-Do-Liste unfassbar lang und – selbstverständlich ganz uneigennützig – ist’s mal für eine kurze Weile so fantastisch ruhig und friedlich im Haus!

Kommt gut in die neue Woche!

Eure 

Alex

P.S. Mehr Familienwochenenden in Bildern gibt’s bei grossekoepfe

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