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Wenn #Winterwonderland auf #müde und #traurig trifft – Unser Wochenende in Bildern 08./09.01.

#Winterwonderland.

Wohl kein anderer Hashtag begegnete mir an diesem Wochenende mehr.

Was ja auch nicht verwunderlich ist, bedeckte doch zumindest am Samstag eine zauberhafte, selten gesehene, weiße Pracht einen Großteil Deutschlands.

Und wenngleich ich es bekanntlich voll doof finde, das zu machen, was ALLE tun, fand sich jener Hashtag auch in meinen Instagram-Stories vor.

Ich bin nicht sonderlich stolz darauf. ;)

Heute – nur einen einzigen Tag später – würde man wohl eher die folgenden Hashtags (ich finde Hashtags prinzipiell saudoof, betrachte sie aber als lästige Notwendigkeit) vorfinden, zwei davon wendete ich auch in der Tat an:

#müde, #traurig, #lustlos,#lethargisch, #pms,#pmds.

Ich schöre! Es hat sich über Nacht nix, aber auch rein gar nix, verändert!

Und doch bin ich heute traurig – und weine grundlos.

Und wenngleich ich mir den Ursprung zwar erklären kann, so komme ich dennoch nicht umhin, müde und mürrisch durch die Gegend zu schlurfen, feinste Schokoladen-Waffelplättchen überzogen mit Salz und Karamell in mich hineinzustopfen – und jeden entnervt anzupflaumen, der mir in die Quere kommt.

Frau-sein sucks manchmal, aber echt jetzt!

Ferienende? Find‘ ich voll doof!

Eine Schippe obendrauf setzt sicherlich auch noch das Ferienende und damit verbunden der morgige Schulstart

Ich gehöre zu den wenigen Müttern, die sich NICHT darüber freuen, dass die Schule wieder losgeht.

Weil das am ersten Montag nach den Ferien für uns alle dem dunkelsten aller Weltuntergänge gleich kommt, weil wir unseren ganz eigenen Rhythmus um vier Stunden nach vorne drücken und mit dem entsprechenden Schlafdefizit klarkommen müssen.

Ach, weil im Winter (und überhaupt!) früh aufstehen einfach kacke ist!

Hashtag #notamorningperson.

Ich fühle mich verloren, sind die Kinder urplötzlich alle vormittags wieder aus dem Haus, ganz gleich wieviel Haus- und Schreibtisch-Arbeit dann auf mich wartet.

Ich kann mich über die Leere und Stille nicht freuen, sie überfordert mich anfangs. 

Und vielleicht sind es auch Gedanken wie diese, die heute zusätzlich runterziehen – und nicht zuletzt der Frust bezüglich Schule und Corona mit all‘ seinen neuen, alten und ganz frisch entdeckten Varianten.

Ich werde ab morgen wieder um sieben Uhr in der Frühe Taxi fahren – Busfahren ist noch immer keine Option für uns und unsere Kinder.

Obwohl mittlerweile alle Drei geimpft sind!

Samstag

Wir sind also seit Donnerstag-Abend wieder aus dem Winter-Kurzurlaub in Österreich zurück!

Und glaubte ich auf der Rückreise noch, mich von dem Anblick von Schnee verabschieden zu müssen, blicke ich aus dem Fenster und erspähe DAS!

Und da ich glücklicherweise (oder war es idiotischerweise?) bereits am Freitag ackerte und schuftete, Weihnachten ausrottete und aus den Wohnbereichen verbannte, Waschmaschinen durchjagte und Koffer nebst drölftausend Baumschmuck-Kartons auf dem Dachboden platzierte, habe ich heute Mittag tatsächlich ein klein wenig Zeit!

 

Und die Zeit will genutzt werden!

Fast drei Stunden sind die Kinder mit Bob-fahren und im-Schnee-spielen beschäftigt, wir Eltern genießen die frische Luft, quatschen, spazieren – oder machen eben dämliche Selfies! ;)

Dann aber habe ich Hunger.

Mördermäßigen Hunger und eiskalte Hände.

Der Großeinkauf wartet ebenso – und an die Wäsche (Ihr glaubt doch nicht allen Ernstes, dass Frau bei einer fünfköpfigen Familie jemals damit „fertig“ ist!!) möchte ich erst gar nicht denken.

Ich kaufe also mit Hunger ein.

Fatal, wie sich im Anschluss herausstellen soll!

Und noch fataler beginne ich gefühlt um 16 Uhr endlich das erste Mal des Tages zu essen – und höre ab dann einfach gar nicht mehr auf!
Hashtag #gesundkannich! ;)

Mit voller Wampe schaffe ich es am späten Abend aber dennoch auf meinen Crosstrainer.

Ich schaue dabei „Frau im Dunkeln (The Lost Daughter)“ in OV.

Irgendwie deprimierend und faszinierend zugleich – hoffentlich aber nicht der Auslöser für meine miesepetrige Stimmung am Folgetag! ;)

Sonntag

Tja. Und dann stehe ich also auf und heule. Einfach so.

Da ist dieser Kloß und dieses schlechte Gewissen – zumindest das was sich so anfühlt.

Ich weiß gar nicht aus welchem Grund ich überhaupt ein schlechtes Gewissen haben müsste, aber mein ganz eigenes Dasein macht mich buchstäblich traurig – und ich fühle mich als schlechten und „nicht ausreichenden“ Menschen.

Ich-hasse-das.

Was stets hilft, ist jene Gefühlslage den anderen Familienmitgliedern (und heute offenbar sogar der ganzen Welt) gegenüber zu kommunizieren – und es einfach nicht ganz so zuzulassen.

Das lässt mich zwar noch immer nicht Luftsprünge machen und grunzend lachen – aber der total breakdown bleibt so zumindest aus! ;)

Nunmehr habe ich vor, noch ein wenig in Selbstmitleid zu versinken und das Ferienende zu betrauern.

Was die nächsten (Schul-) Wochen betrifft, so bleibe ich äußerst skeptisch.

Wir werden sehen, was der Winter noch für uns bereit hält!

Und sollte es uns nicht gelingen, das Beste aus der jeweiligen Situation zu machen, so gibt es ja immer noch „Salted Caramel Waffelplätzchen“!

Ach nee….jetzt nicht mehr….

Kommt gut in die neue Woche – und allen Hessen einen guten (und gesunden!!!) Schulstart!

Eure 

Alex

P.S. Wie immer, mehr Familienwochenenden in Bildern gibt’s bei grossekoepfe

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