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Urlaubs-Feeling auf Knopfdruck!? Unser erstes Urlaubs-#wib #Reisetagebuch

Auf dem Tisch in unserem kleinen Häuschen steht ein halbleerer Schokoladen-Pudding als wir vom Pool zurückkommen, der Gatte und ich.

Der Löffel steckt noch, ein hastig aufgerissenes Bonbon-Papier ist daneben offensichtlich zu Boden geflattert.

Geschirr dümpelt ungewaschen in der kleinen Eck-Küche (der Mann möchte später spülen) – die Spülmaschine haben wir erst in unserem zweiten, deutlich größeren Mobilehome in der Toskana. Nächste Woche.

Ein weißes Bettlaken hängt draußen auf dem Wäscheständer – es sei Paulaner Spezi umgekippt berichtet mir ein Kind.

Entspannung auf Knopfdruck!?

Und ich muss mich zwingen.

Denn-ich-habe-jetzt-Urlaub.

Muss mich zwingen wegzuschauen und bewusst nichts hinterer- und wegzuräumen, denn so habe ich es mir ja vorgenommen.

Nur leider merken die Kinder, die uns bereits eine Stunde – der Sonne und des Wassers überdrüssig – in Richtung Mobilehome verlassen haben, mein schweres, bemühtes Atmen.

Und sie haben ja Recht!!!

Ich stelle mich noch immer an, wenngleich ich es doch gar nicht wollte!

Nur lässt sich Entspannung nun einmal nicht auf Knopfdruck herstellen.

Ja, fast scheint es mir, diese Entspannung baut sich immer wieder beflügelt auf – und fast schon meine ich eine Art Urlaubsfeeling verspüren zu können.

Dann, wenn ich versehentlich versonnen grinse und dieses Fleckchen Erde hier doch ganz nett finde!
Dann, wenn ich denke

Jaaa! Wir sind im Sommerurlaub!

Und knicke doch wieder kurz vorm Gipfel ein.

So müssen sich Menschen fühlen, die Probleme mit…

Ok, DAS gehört jetzt nicht hierher.

Aber ich finde die Parallele – (Ent-)Spannungsaufbau und jenes “Versagen” kurz vorm endgültigen Glücksgefühl gerade wo witzig.
(Entschuldigung, die Sonne…)

Nun, ich versage nicht in allen Bereichen (wenn ich weiter so zweideutig schreibe, kommt bald wieder ein böser, anonymer Brief. Ich sollte das unbedingt lassen!!!) – in puncto “chillen” und “den-Urlaub-genießen” aber aktuell schon.

Noch.

Ja, ich muss mich erst wieder eingrooven in jenes Campingplatz-Feeling und in dieses
Die-Dinge-lockerer-nehmen“.

Aber vielleicht ist es heute – am Sonntag – einfach noch zu früh dafür.
Einen Tag nach der kräftezehrenden (Stau! So viel Stau!!!) Anreise.

Wir haben uns noch nicht so recht organisiert und eingelebt an unserem ersten von zwei Feriendomizilen – und aktuell kann ich mir auch noch gar keine Meinung zu diesem Campingplatz hier bilden.

Ich war ein wenig abgeschreckt, von den unterschiedlichsten Bewertungen, die ich mir dummerweise noch kurz vor Abfahrt reinziehen musste.

Vielleicht auch geprägt und vorbelastet.

So kam ich schon heute zu der Erkenntnis, dass ich in künftigen Jahren diese großen Anlagen für viele, viele Familien mit kleinen Kindern nicht mehr ganz so unbedingt brauche und will.

Auch dem sind wir offenbar mit unseren Kindern entwachsen.

Es ist Sommer! Wir sind im Urlaub!

Und dennoch funkte eben auch heute schon das Glück in meinen Augen.

Als wir alle Fünf im Badewannen-warmen See alberten und ausgelassen lachten.

Alle Fünf.

Das kommt nicht mehr allzu oft vor und ist voll schön!

Oder heute am ganz frühen Morgen!

Als ich mir den Wecker absichtlich stellte, um noch vor acht mit meinem Lauf zu starten, denn es sollte sehr heiß werden.

Oder vorhin, als ich eben mit dem Gatten ganz alleine auf zwei Liegen auf der Wiese ruhen durfte und tatsächlich bereits dreißig Seiten Buch hinter mich brachte! 🙂

Ich freute mich über tiefblauen Himmel, italienische Sonne – und auch darüber, dass es mir gelungen ist, das viele, wilde Getümmel vom Pool einfach auszublenden!

Und ganz gewiss blende ich ganz bald noch viel mehr aus, denn ich möchte es genau so haben!

JETZT ist meine Zeit – ich liebe den Hochsommer und Süden und auch die Tatsache, dies alles mit meinen vier Lieblingsmenschen gemeinsam erleben zu dürfen.

Und so will ich mich einlassen 🙂

Welch Abenteuer werden wohl auf uns warten?

Was unternehmen wir hier am Gardasee und wie wird es werden, in die Toskana zurückzukehren?

Ans Meer und zu den urigen Bergdörfern?

Zu den vielen “Tenutas” und Sonnenblumenfeldern, Olivenhainen und verwunschenen Gässchen, von denen ich mir hier am See auch schon einige verspreche!

Ich möchte mich darüber freuen – und das tue ich wirklich! – wie einträchtig hier Geschwister Händchen halten (und das tun sie wirklich!) und vor allem auch zueinander halten!

Wie der Alltag weicht und nur WIR zählen!

Und ich bin mir sicher, dass mir das gelingen wird!

Nur noch schnell den Pudding-Becher wegräumen… 😉 

Hier noch ein paar Bilder von unserem ersten Wochenende im Urlaub! 🙂 

Samstag

Sonntag

 

To be continued…

(mehr #wibs wie immer bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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