(*Werbung von Herzen, für schlaue Köpfe! :) ) Es ist Februar. Der Februar ist nicht…
Wer steckt hinter dem Erfolgskonzept von Knowunity? Was treibt ein junges und innovatives Team an? Interview mit Benedict Kurz – CEO und Mitgründer der App!
(*Interview) Was sind das für Menschen, denen es gelingt, noch während ihrer eigenen Schulzeit eine ganz besondere Idee und Vision zu haben?
Eine Vision, aus der schnell ein Erfolgskonzept wird, das quasi über Nacht durch die Decke schießt. Ein Start-up, welches heute in aller Schüler*innen Munde ist und längst erfolgreich über Deutschlands Grenzen hinaus gewachsen ist.
Mittlerweile begeistert die App Knowunity (klickt gerne hier!) Millionen Schüler und Schülerinnen weltweit – in 28 Ländern wird diese Bildungsplattform genutzt!
Viele Informationen zur App – und auch wie wir das Lernen damit empfunden haben – und was diese App meiner Meinung nach so besonders macht, habe ich Euch im vorherigen Blog-Beitrag bereits geben können.
Doch ich wollte noch mehr wissen!
Ich wollte die Menschen und schlauen Köpfe hinter der Erfolgs-App kennenlernen!
Was treibt sie an, wo soll der Weg noch hingehen?
Inzwischen arbeiten 70 junge und ambitionierte Mitarbeiter im Berliner Büro des Start-up rund um die Uhr an der App. Dabei wird sie fortlaufend aktualisiert und verbessert!
Dabei beträgt das Durchschnittsalter des innovativen Teams gerade einmal 26 Jahre!
Was aus einer Idee unter Schulfreunden entstand, hat somit längst eine enorme Eigendynamik entwickelt.
Und das Erfolgs-Unternehmen wächst weiter!
Dabei funktioniert die App quasi wie ein soziales Netzwerk für die Schule.
Der Fokus liegt auf dem Austausch von Lernmaterialien und einem gewissen Gemeinschaftsgefühl.
Niemand blickt “von oben herab” und Schüler befinden sich quasi in einem Safe Space mit Gleichgesinnten!
Ich durfte dem lieben Benedict Kurz, CEO und Mitgründer von Knowunity die mir wichtigsten Fragen stellen!
Und von Herzen gerne teile ich hier seine Antworten mit Euch. 🙂
Interview mit Benedict – CEO und Mitgründer von Knowunity
1) Wer steckt hinter Knowunity? Wer sind die Founder? Stellt Euch kurz vor!
Ich bin Benedict Kurz, CEO und Mitgründer von Knowunity. Bei uns kümmere ich mich vor allem um Strategie, Marketing und Finanzen.Knowunity gegründet haben Lucas Hild (CTO), Gregor Weber (CPO), Yannik Prigl (Backend) und ich vor fünf Jahren, direkt während dem Abi – aus einem ganz einfachen Grund:
Wir haben den Schulalltag selbst erlebt, uns aus der Schulzeit gekannt und immer wieder gemerkt, wie wenig Spaß es macht zu Lernen & wie schwer es sein kann, schnell gute Erklärungen und Lernmaterial zu finden. Wir haben häufig mehr Zeit auf Instagram oder Tiktok verbracht.
Also haben wir beschlossen, das Problem nicht nur zu diskutieren, sondern gemeinsam zu lösen.
2) Was habt ihr studiert bzw. welche Jobs hattet ihr?
Wir haben uns relativ früh bewusst dafür entschieden uns voll auf Knowunity zu konzentrieren, nachdem wir bereits kurz nach dem Launch die ersten tausend Nutzer hatten und gemerkt haben, wie viel Potential da möglicherweise entsteht.
Vieles haben wir dabei nicht aus Lehrbüchern gelernt, sondern vor allem durchs Machen: ein Produkt entwickeln, testen, verbessern, eng an den Bedürfnissen der Schüler:innen arbeiten und das Team Schritt für Schritt dabei mitwachsen lassen.
3) Wie kam es zur Idee – und wann genau war das?
Die Idee ist noch während der Schulzeit und direkt aus unseren eigenen Erfahrungen entstanden.
Uns ist damals aufgefallen: Für fast alles gibt es längst eine App, aber für die Schule gab es nichts, das wirklich schulnah, personalisiert und für alle zugänglich, wie ein cooler Lernbegleiter, ist.
Wir haben selbst gemerkt, dass wir oft am besten mit den Materialien unserer Freund:innen lernen und durch den Austausch, wenn jemand es nochmal „in seinen/ihren Worten“ erklärt.
Und wir wussten: Damit sind wir nicht allein. Gleichzeitig waren die meisten Lernmethoden ziemlich altmodisch und nicht wirklich motivierend, oder angepasst an den jeweiligen Schüler.
Genau da wollten wir ansetzen.
Erste Reaktionen auf Knowunity
4) Wie waren die ersten Reaktionen von Schülern/Mitschülern?
Am Anfang war das sehr „hands-on“:
Wir haben uns im Keller meines Großvaters getroffen und einfach gebaut, was wir selbst gebraucht hätten.
Nach dem offiziellen Launch im September 2020 kam dann über Social Media richtig Dynamik rein – innerhalb weniger Tage kamen wir auf Zehntausende Nutzer, und nach zwei Monaten 100.000 Downloads.
Mittlerweile sind es über 30 Millionen Schüler:innen weltweit mit mehr als 3 Millionen Schülern in Deutschland und wir sind dankbar, dass die Plattform für so viele ein echter Begleiter im Schulalltag geworden ist.
5) Was hebt euch von anderen KI-gestützten Lern-Apps ab?
Wir verbinden Community-Lernen und KI so, dass beides sich gegenseitig verstärkt.
Der große Unterschied: Unsere KI ist extrem schulnah, weil sie auf dem aufbaut, was Schüler:innen bei uns jeden Tag erstellen und nutzen – vor allem Lernzettel, Zusammenfassungen und Erklärungen aus der Community. Dadurch wirkt Lernen nicht abstrakt, sondern orientiert sich an dem, was in der Schule wirklich gefragt ist.
Und weil Inhalte von Schüler:innen kommen, sind auch Ton und Beispiele auf Augenhöhe – so erklärt, wie andere Schüler:innen es tatsächlich verstehen.
Unser Anspruch geht dabei über „Antworten ausspucken“ hinaus:
Wir wollen ein täglicher Lernbegleiter sein, der sich an Stärken, Schwächen und den Lernstil anpasst und Schüler:innen langfristig unterstützt – vom ersten Verständnis, zur pro aktiven Übung bis hin zur Prüfungsvorbereitung.
Diese Kombination aus geprüfter Community-Qualität und pro aktiver KI-Personalisierung in einer Plattform gibt es so sonst nicht.
Knowunity – Eine Herzenssache?
6) Was liegt euch am Herzen – und wo seht ihr Knowunity in wenigen Jahren?
Uns liegt am Herzen, dass Lernen sich endlich persönlicher anfühlt und dass gute Unterstützung nicht davon abhängt, ob man sich teure Nachhilfe leisten kann.
Genau daraus kommt auch die Idee vom „Lernbegleiter in der Hosentasche“.
Unsere Vision ist dabei ganz klar global:
Wir wollen, dass alle Schüler:innen auf der Welt die Möglichkeit haben, sich auf ihrem Niveau, in ihrem Tempo und in ihrem Stil unterstützen zu lassen – unabhängig von äußeren Faktoren & damit wirklich Bildungsgleicheit auf globaler Ebene schaffen.
Wir denken bewusst langfristig:
Bildung hört nicht nach der nächsten Klassenarbeit auf. Wir wollen Schüler:innen über die Schuljahre begleiten, nicht nur kurzfristig „retten“, das mit immer besser personalisierter Unterstützung, die wirklich versteht, wie der oder die Einzelne am besten lernt.
Schule sollte nicht bedeuten, nur für die nächste Note zu lernen. Sie ist auch dafür da, zu lernen, wie man lernt und Wissen so zu verstehen, dass man es mitnehmen und später in der Praxis anwenden kann.
Genau dabei wollen wir unterstützen: weg vom reinen Auswendiglernen, hin zu echtem Verständnis.
An dieser Stelle ganz lieben Dank für die tollen Antworten & die Zusammenarbeit!
Und jetzt alles Gute und viel Erfolg für das zweite Schulhalbjahr – und vor allem viel Spaß beim Lernen (hier geht’s direkt zu Knowunity)!
(*Interview & Werbung wegen Verlinkung)
Eure

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