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The magic is gone – Aber den Sommer lass’ ich noch nicht los! #ferienende #schulbeginn #wennkindergroßwerden #wib

(Ist ein bisschen düster – so what!) Sonntag vor Schulbeginn. Vor meinen Augen schimmert das Wasser hellblau.

Für ein paar Meter habe ich niemanden vor mir.

Es sieht hübsch aus und fühlt sich friedlich an. Ich lasse mich durch die Wassermassen gleiten – und Sonnenstrahlen tanzen auf den kleinen Wellen.

Ich bin an einem Ort, den ich früher so sehr liebte. Vielleicht tue ich das auch immer noch!

Das Schwimmen im Freibad tut mir gut und ich mag den Sommer so sehr.

1500 Meter nur ich

Aber ich bin hier gerade ganz alleine.

Und statt die große, kleine Freiheit im Wasser zu genießen, fühle ich mich irgendwie traurig.

Jede Faser meines Körpers vermisst gerade.

Und die Stimmen im Kopf werden lauter, statt mir die gewünschte Entspannung zu schenken.

Ein Satz kommt mir dabei ganz besonders in den Sinn. Ein Satz, der genau ausdrückt, was ich gerade in diesen Tagen fühle und empfinde.

The magic is gone”

schießt es mir durch den Kopf.

Beinahe muss ich gequält dabei schmunzeln.

Der Zauber, der jedem Anfang (so vielen Anfängen!) bereits inne wohnte, er ist verblasst.

Vielleicht nicht verschwunden, denn er lebt im Herzen und in Erinnerungen weiter.

Doch gerade scheint die Magie hinter zarten Schleierwolken versteckt.

Weil sich jetzt Neues formt (die magischen und zauberhaften Kinderzeiten sind vorüber) und Altes verschwindet.

Und vielleicht muss alles vor neuen Anfängen und Lebensphasen erst einmal ganz leise und wenig spektakulär sein.

Ich weiß es nicht.

Wo sind die “alten” Sommer-Sonntage hin!?

Wohl aber weiß ich, dass ich in jenen fünfundvierzig Minuten im Wasser unsere alten Sonntage vermisse!

An einem Hochsommer-Sonntag zu früheren Zeiten hätten wir Taschen und den Bollerwagen gepackt und wären mit allen drei Kindern an den See gefahren. Es hätte sich heute angeboten.

Wir wären zur Badeinsel geschwommen und Kinder hätten Kopfsprünge ins Wasser gewagt. Vielleicht hätten wir das SUP dabei gehabt und sicherlich viele kalte Getränke und gefüllte Brotboxen.

Und bis vor Kurzem war das auch noch unsere Realität gewesen.

Hätte uns der Weg nicht zum liebsten Badesee geführt, so wären wir sicherlich heute hier. Im Freibad – zu Fünft.

Wir würden Pommes essen und Kinder den 5-Meter-Sprungturm erobern.

Aber ich schwimme hier alleine.

Niemand wollte oder konnte heute mit – aus verschiedenen Gründen.

Weil Kinder groß und erwachsen werden.

Und auch, weil die Magie des Sommers – am letzten Sonntag der Ferien – irgendwie schon verflogen zu sein scheint.

Vielleicht wisst Ihr was ich meine?

Ich selbst erinnere mich nur zu gut an das wunderschöne Gefühl am Tag der Zeugnisvergabe!

An jene kindliche Gewissheit, dass nunmehr sechs Wochen Freiheit und vielleicht auch Sommer und Sonnenschein bevorstehen.

Die Freude darauf, in den Tag hinein leben zu können und Sorgen beim stundenlangen Tauchgang im Chlorwasser zu vergessen.

Sommerferien bedeute für mich dreckige Füße beim abendlichen Streifzug durch den Garten, bunte Lampions und der Geruch von Grillfleisch und Sonnenöl.

Ich habe den Sommer geliebt – und tue es bis heute.

Aber sechs Wochen sind vorbei.

Der letzte Sonntag vor Schulbeginn

Und am letzten Sonntag liegt eine gewisse Schwere in der Luft.

Ich spüre es auch bei den Kindern.

Aufregung macht sich breit und viele Fragen tun sich auf. Gerade, steht ein Schulwechsel oder Klassenwechsel bevor.

Die Kinder sind mit dem Kopf schon “weg“, die Gedanken zu besetzt, um einen letzten, unbeschwerten Sommertag zu verbringen.

Das tut mir leid.

Überhaupt scheint der Zauber des Sommers jetzt schon vorüber.

Der Sommerurlaub liegt hinter uns.

Und auch, wenn noch die Chance auf viele weitere heiße Tage besteht, so ist bei den Kindern – zumindest aktuell – die heiße August-Luft raus.

Dabei sah vor wenigen Wochen alles noch ganz anders aus!!!

Wie unbeschreiblich toll das Gefühl bei unserer Ankunft auf Kreta war, gleich ganze 19 Tage Auszeit vor sich zu haben.

Wir fühlten uns, als hätten wir alle Möglichkeiten – und so unfassbar viel Zeit!

Bis auch hier ein Abenteuer zu Fünft einem Infekt wich, der ein wenig den Glitzer und die Euphorie für die letzten Tage klaute.

Wo ist die Motivation!? Wo die Euphorie?

“The Magic is gone.”

Dieser Satz trifft irgendwie gerade auf einige Bereiche meines Lebens zu.

Und dennoch möchte ich nicht in Selbstmitleid untergehen und ertrinken.

(Ich muss das so schreiben, des Schwimmens wegen 😉 )

Ich bin nicht mehr jung – und vielleicht auch nicht mehr interessant und anziehend.

Faszinierend und “süß” sind jetzt Andere.

Ich bin eine Frau Ende vierzig. Diversen Studien zufolge “unsichtbar” und am verwelken. (Bullshit!!!!)

Und auch was diese Seite – mein Baby! – hier betrifft:

Sprühte ich vor Stolz und Euphorie zu Anfangszeiten, brennt mein Herz zwar noch immer für das Schreiben – aber der anfängliche Zauber ist gewichen.

Er wich Routine – und dem Druck, ständig leisten und präsent sein zu müssen.

Ich bin müde geworden.

Ich bin es müde, mich verkrampft um neue Projekte bemühen zu müssen.

Und besonders müde bin ich der steten Kooperationsanfragen von Unternehmen, die meine Arbeitsleistung gar nicht entgeltlich honorieren möchten – und vielleicht auch gar nicht zu schätzen wissen.

Alle wollen etwas umsonst.

Nur “umsonst” zahlt nicht mal die laufenden Kosten dieser Seite hier! (Oaaaarrrrr!!!!)

Ich bin das aktuell so leid.

Und wer mir schon immer die Sache nicht gönnen wollte:

(Ich schreibe mich gerade in Rage und werde scharfzüngig.)

Yep! DAS ist der Moment der Schadenfreude! Feuer frei!!!

Mama steht Kopf hat aktuell ihr Selbstwertgefühl und ihren Mut gegen die Wand gefahren!

Aufgeben mag ich aber trotzdem nicht.

Aber es wird mühsam, beides – Business und Selbstwert – wieder von den Fliesen zu kratzen.

“The magic is gerade gone.”

Das Schreiben bleibt dennoch mein Traum und meine Leidenschaft. Hier und auch anderswo. 🙂 

Magische Momente gibt es immer! Und NOCH ist Sommer!

Viele andere “Magien” haben sich mit dem Lauf der Zeit verflüchtigt.

Und noch hat irgendwie niemand für neuen Glitzer-Staub gesorgt und fleißig gepustet.

Aber so genau stimmt das gar nicht!!! Ich liege falsch!!!

Denn genau so wie der Sommer noch lange NICHT zu Ende ist (Message an meine Kinder!), so ergeben sich im Leben immer wieder neue magische Momente und Augenblicke.

Und bei dem Gedanken an ein zauberhaftes Wesen muss ich beim Schwimmen so dolle grinsen, dass ich mich fast an einem Schwall Wasser verschlucke.

Etwas ganz Magisches wohnt seit Februar unter unserem Dach und erfüllt mein Leben mit so viel Liebe (und Dreck, Schlamm und Pfotenabdrücke nach dem wilden Bad im Outdoor-Wäschekorb.)

Es ist auch etwas ganz Magisches, kommen Teenager nach ihrer Umbauphase im Hirn wieder zu uns Eltern zurück.

Wenn sie wieder lieb haben und umarmen und reden (und urplötzlich ihr Zimmer aufräumen und umgestalten!).

Das ist voll schön und so toll zu beobachten! Das schweißt zusammen! 

(Dafür schlittert gerade ein anderes Kind in die etwas kritische Phase. 😉 )

Und irgendwann – irgendwann – erkenne und finde ich die Magie auch wieder in mir selbst!

(Und dann pupse ich als mittelalte Frau Glitzer und Staub und bunte Sternchen! Solange, bis alle in mich verliebt sind und mir hinterher laufen! So nämlich!!!)

Genug geschwommen und philosophiert! 😉

Hier die Bilder vom vergangenen Wochenende!

Kommt gut in die Woche & allen Hessen einen guten Schulstart! 

(Wie immer – mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe)

Eure 

Alex

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