Der Weg zum ICH Teil 3 – & was „Salted Caramel“ damit zu tun hat

Und wieder geht’s ein Stückchen weiter auf dem Weg zum eigenen ICH. Und fast befürchte ich schon, beim Erreichen des „Ziels“, welches es bei der Suche nach dem Selbst ja gar niemals geben mag, schreibt hier schon wieder ein anderes ICH. Denn bis zur Frage 1000 wird’s wohl noch eine Weile dauern und Mutti sich bis dahin wieder ein wenig neu entdeckt und transformiert haben. Also sind hier erst einmal die Fragen 40-60. In gewohnt ausschweifender Weise, denn:

Ich finde es öde und langweilig Fragen mit so knappen und kurzen Antworten wie nur möglich zu beantworten. Das würde ja gegen meine Blogger-Ehre verstoßen und kurzfassen konnte ich mich sowieso noch nie. Von daher werde ich auch hier vermutlich wieder mehr verraten und berichten als eigentlich notwendig ist. Aber genau darum geht es ja auch: Um’s Zeitnehmen, in Erinnerungen schwelgen, sinnieren und sich mit sich selbst beschäftigen. Und sich dabei wieder ein Stück näher zu kommen und zu finden. Ich werde sicherlich wieder viel zu weit ausholen, aber genau das macht mir bei dieser Blogparade von Johanna von Pinkepank besonders Spaß! Wenn schon mitmachen, dann mache ich auch „was Ordentliches“ draus ;). Ich hoffe Euch gefällt’s, unterhält ein wenig und deckt die verschiedensten Seiten und Facetten der Alex L. auf.

Viel Spaß beim Lesen des heiteren Frage- und Antwortspiels! 

41. Trennst Du Deinen Müll?
IMG_20180129_111243434Ganz üble Frage! Und das gleich am Anfang. Denn es trug sich in der Tat erst neulich zu, dass ich mich in der Rolle der gerügten Umweltsünderin wiederfinden musste! Auf der Mülltonne klebte der folgende Aufkleber und ich fasse es nicht, dass ich diesen jetzt hier für Euch fotografiere. Ich musste ihn aufheben und auf den Küchen-Mülleimer kleben. Als Mahnmal. Was genau geschah? Nun, die Müllabfuhr weigerte sich offensichtlich die Grüne-Punkt-Tonne des Fünf-Personen-Haushaltes (!) zu leeren. Mit der Aufforderung, neu zu sortieren. Was ich pflichtbewusst auch umgehend erledigte. Denn eigentlich JA, ich trenne meinen Müll. Nach Altpapier, Bio-Müll, Restmüll und Grüner Punkt. Nur mit den Glasbehältern ohne grünen Punkt, da bin ich etwas nachlässig. Und so war auch eine schlichte Glasflasche hier der Übeltäter, welche ich achtlos und gedankenverloren im Trubel des Alltags einfach doch mit in den Grüne-Punkt-Müll packte. Tja, Mutti. Erwischt! Ihr könnt Euch vorstellen, wie gewissenhaft ich nun meinen Müll sortiere!
Vielleicht sollte ich es aber auch einfach mal wieder mit der Packung merci, hübsch auf die Tonne geklebt, zur Bestechung probieren 😉

42. Warst Du gut in der Schule?
In Deutsch und im Aufsatz-Schreiben war ich ein Streber 😉 Und ja, eigentlich war ich auch in allen anderen Fächern gut. Gehasst hatte ich allerdings Physik, Mathe und Chemie. Als Streber „gehänselt“ wurde ich dennoch. Und als „graue Maus“. Schätze, diese Tage sind endgültig vorbei!

43. Wie lange stehst Du normalerweise unter der Dusche?
IMG_20171208_211923649Ich bin für meinen Dusch-Tick bekannt! Bin ich irgendwo fremd muss ich immer erst ausgiebig duschen, um mich zu Hause zu fühlen! Und keine Uhrzeit ist mir zu spät, um mich nicht noch laaange unter die heiße Dusche zu stellen. Fragt nicht nach den Wasserkosten. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, drohte mir mein Vater stets mit einem Münzeinwurf-Automaten am Eingang zur Dusche. Jeder muss auf mich warten bis ich fertig geduscht habe! Daran haben auch drei Kinder nicht viel geändert 😉

44. Glaubst Du dass es außerirdisches Leben gibt?
Als Kind war ich mit meinen Eltern einmal in Süd-Bayern im Urlaub. Dort war es im Gästehaus ziemlich langweilig und so geschah es, dass ich an einem Schlechtwetter-Nachmittag die dort im Flur ausgelegten Zeitschriften durchblätterte. In einer von ihnen war ein großer Bericht von Erich von Däniken. Ihr wisst schon, der Alien-Heini. Es war mal wieder ein vermeintlicher Nachweis über die Existenz außerirdischen Lebens in Textform. Dummerweise konnte ich bereits lesen. Ich konnte bestimmt monatelang des nächtens nicht mehr schlafen. Und bis heute fürchte ich weder Untote noch Vampire oder gar Poltergeister. Nein, es sind die Außerirdischen, die mich selbst als erwachsene Frau noch die Decke über den Kopf ziehen lassen. Es muss definitiv irgendwo da draußen noch außerirdisches Leben geben. Nur Bekanntschaft muss ich mit denen nicht unbedingt machen, glaube ich.

45. Um wieviel Uhr stehst Du in der Regel auf?
Unter der Woche? Immer zu früh und zu einer Uhrzeit zu der ich mich ganz und gar nicht lebendig fühle.

IMG_20170805_152138032 (3)46. Feierst Du immer Deinen Geburtstag?
Da verhält es sich so ähnlich wie an Weihnachten. Ich grummele fleißig vor mich hin und tue so, als sei mir das Ganze nicht so wichtig. Wenn dann aber wirklich gar nix läuft, dann wächst die trotzige Enttäuschung in’s Unermessliche 😉
Also feier ich vorsorglich lieber mal. Denn insgeheim steh‘ ich drauf all meine Lieblingsmenschen an meinem Geburtstag bei mir zu haben!

47. Wie oft am Tag bist Du auf Facebook?
Seitdem ich schreibe erstaunlicherweise viel seltener! Obwohl, so verwunderlich ist dies nun auch nicht. Da habe ich einfach kaum noch Zeitfenster zu. All die klugen Lebensweisheiten verbreite ich jetzt einfach lieber selbst 😉

48. Welchen Raum in Deiner Wohnung machst Du am liebsten?
Nun, ich bin ein armes Schwein. Denn, wie die meisten Mehrfachmütter, habe ich keinen eigenen Raum mehr! Ich habe noch nicht einmal ein eigenes Bett oder Ehebett!
Doch heißt die Frage nun welchen Raum ich gerne „mache“ oder „mag“? Hat sich hier ein Schreibfehler eingeschlichen? Ich „mache“ gerne das Wohnzimmer und streiche heimlich irgendwelche Wände. Ich „mag“ eben auch genau dieses, ebenso wie die offene Küche und den Essbereich. Ist nämlich alles eins im Untergeschoss 😉

49. Wann hast Du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Gerade eben unseren Hamster! Der im Umkehrschluss noch lebt! Stolz bin. Denn so wie es aussieht, kann ich nicht nur für Kinder, sondern auch für Haustiere sorgen. Wenngleich das eigentlich die Aufgabe der mittleren Tochter ist. Ich schreibe hier zuviel und sollte einfach mal einen extra Hamster-Haustier-Post veröffentlichen. Wird alsbald in Angriff genommen 😉

50. Was kannst Du richtig gut?
Fluchen! Und vor Zorn Rigips-Wände eintreten! 😉

51. Wen hast Du zum ersten Mal geküsst?
Er stank nach Knoblauch. Das weiß ich noch! Der Name ist weg. Es war also fürchterlich unromantisch und nicht sonderlich einer Erinnerung wert! 😉

52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei Dir hinterlassen?
Als Kind: Definitiv die Ronja Räubertochter! Genau so wollte ich immer sein!

53. Wie sieht für Dich das ideale Brautkleid aus?
SANYO DIGITAL CAMERADas durfte ich bereits vor fast vierzehn (ICH BIN ALT!!!) Jahren tragen. Schaut’s Euch selbst an. Mir gefällt es noch immer und ich bin tatsächlich auch noch in Besitz des guten Stückes. Selbst zum Reinigen konnte ich es nie geben, weil ich den Gedanken, es aus den Händen geben zu müssen, nicht ertragen konnte. Da bin ich wohl ein wenig speziell…

54. Fürchtest Du Dich im Dunkeln?
Nun, ich bin eine erwachsene Mutter, oder? Ich DARF mich nicht im Dunkeln fürchten. Und tue es doch. Wenn ich mit den Kindern unter der Woche alleine bin und der Dachboden knarzt. Oder ich kurzzeitig die Existenz des Nagers vergessen habe, der am Gitter rüttelt. Dann hoffe ich meistens, dass ganz bald eine der drei Kinderzimmer-Türen aufgeht und ein warmes, weiches Etwas zu mir ins Bett krabbelt und Mami beschützt!

55. Welchen Schmuck trägst Du täglich?
Ich habe nicht immer Lust alle von sechs Ohrsteckern zu entfernen. Also trage ich diese immer! Werden nur ab und an gereinigt und dann sofort wieder eingesetzt. Meinen Ehering natürlich und das Armband mit den Anfangsbuchstaben meiner drei Kinder und des Patenkindes.

56. Mögen Kinder Dich?
Früher, noch kinderlos im Büro sitzend, glaubte ich immer mit diesen kleinen komischen Wesen nichts anfangen zu können. Diese nicht zu verstehen. Doch der Mensch wandelt und ändert sich und entdeckt verborgene Lieben und Talente. Jetzt als Dreifachmutter liebe ich nicht nur meine eigenen Kinder, sonder auch fast alle anderen. Ohne Kinder wäre die Welt nutzlos und Ja, ich glaube ich komme bei Kindern ganz gut an und versteht mittlerweile deren Sprache 😉

57. Welche Filme schaust Du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Horrorfilme und Thriller. Da kann ich mich zu Hause unter der Decke verkriechen oder meinen Kopf irgendwo beim Gatten verstecken. Das alles noch auf großer Leinwand und mit entsprechender Akustik? Too much für die Mami und zu peinlich!

58. Wie mild bist Du in Deinem Urteil?
Ich bin hart und nachtragend! 😉

59. Schläfst Du in der Regel gut?
Ich habe Kinder. Das dürfte als Antwort allein schon genügen. Wem diese Antwort jetzt ungewöhnlich kurz erscheint, hier gibt’s noch viel mehr zu diesem Thema zu lesen.

60. Was ist Deine neueste Entdeckung?
IMG_20180131_194846629„Salted Caramel“-Eis von Möwenpick! Ohne Scheiß! Da steh ich total drauf!
Sorry, dass jetzt an dieser Stelle keine poetische Erkenntnis steht. Aber ich muss einfach genau in diesem Moment daran denken.  Ich glaube, das hole ich mir jetzt auch gleich nochmal aus dem Gefrierschrank. Nachts um 0.30 Uhr. Während ich schon wieder an meinem Blog bastele. Und weil’s jetzt keiner merkt und sieht! 😉

So. Fertig! Ich muss zugeben, diese Aktion ist ziemlich zeitaufwendig und bedeutet eine ordentliche Portion Mehrarbeit.

Doch stellt sich jedes Mal nach den beantworteten zwanzig Fragen ein sonderbares Gefühl der Zufriedenheit bei mir ein. Ganz seltsam. Kann das schon eine Form der Selbstfindung und der Achtung vor dem eigenen ICH sein? Oder ist’s schlichtweg die Erleichterung endlich mit allen Fragen durch zu sein? Schätze um das herauszufinden, muss ich weiter machen. Mit den nächsten zwanzig Fragen. Und den Übernächsten.

Fortsetzung folgt!

Liebe Grüße, 

Eure

Alex


2 Gedanken zu “Der Weg zum ICH Teil 3 – & was „Salted Caramel“ damit zu tun hat

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