Acht Tipps gegen den Corona-November-Blues

14+

In meinem letzten Beitrag schrieb ich darüber, für wie wichtig und essentiell ich es halte, sich auch im Jahr 2020 auf die schönen Momente und Erinnerungen zu besinnen!

Denn ich wage zu behaupten, die hatte jeder Einzelne von uns!

Das müssen keine großen Urlaube und prägende Ereignisse sein, aber sicherlich – wenn man nur genau darüber nachdenkt – gab es auch in diesem schrägen Jahr glückliche und ganz und gar einzigartige, wenn nicht sogar lustige Momente.

Das Jahr KANN gar nicht durchweg nur schlecht gewesen sein!

Aber auch mir geht es an einigen Tagen so, dass ich – gelähmt vor lauter Trübseligkeit und dunklen Gedanken – mich einfach nicht in der Lage sehe, auch nur einen einzigen furchtbar witzigen und erheiternden Moment zu finden.

The dark side of motherhood

Ja, gerade ICH bin…

…wahrlich ein Meister darin, immer nur die jeweilige Situation zu sehen, diesen einzigen miesepetrigen Tag – und Vergangenes und Schönes einfach auszublenden.

Als hätte es nie existiert!
Und würde auch nie, nie wieder kommen können!

Dann ist die Welt schlecht, furchtbar schlecht!
Und dunkel, abgrundtief dunkel!
(Dunkler als die eigenen Augenringe und schwärzer als die garstige Seele)

Und JA, ganz sicher trauern und weinen wir an einigen Tagen auch zu Recht!

Dann ist das auch völlig legitim so – und dann brauchen wir das auch!
Weil nur das dann hilft und befreit – und wir uns hin und wieder dann ja doch mit Sorgen, Problemen und Nöten auseinandersetzen müssen.

Doch was ist mit den anderen Tagen?

Tage, an welchen wir nur aus Empfindlichkeiten oder Launen heraus motzig durch die Gegend stapfen -und die dicken, fetten, bösen Ärger-Falten zwischen den Augen einfach nicht glatt zu streiche(l)n sind?

Oder Tage, an denen wir uns einfach alles zu sehr zu Herzen nehmen – und den Kopf wegen Dingen zerbrechen, die wir nun einmal nicht ändern können?

Kann Frau denn nicht wenigstens an diesen Tagen Abhilfe (Nix da Valium, Tavor & Co!!! 😉 ) bekommen?

Eine kleine „Exit-Strategie“ aus der Trübseligkeit und grottentief-beleidigt-schlechten Laune?

Der November kommt – so oder so!

Wir alle wissen nicht, wie der uns bevorstehende November wird.

Auch haben wir alle ein klein wenig Angst davor, fürchten triste, einsame Tage in Isolation ohne soziale Kontakte und Abwechslung.

Wir müssen verzichten, das ist eigentlich nunmehr keine neue Erfahrung für uns.

Und doch fällt dies in einem Monat wie dem ohnehin schon grauen – und meist verregneten – November schwer!

Schwerer als im damals so sonnigen Frühling!
Als die Natur nach draußen lockte und uns die einfachste und beste Abwechslung überhaupt bot!

Auch mir wird angst und bange, denke ich an den kommenden Monat!

Ich werde wieder für einige Zeit alleinerziehend mit unseren drei Kindern sein!

Der Gatte fährt für längere Zeit am Stück auf Dienstreise.

Das war schon letztes Jahr im November so, doch dieses Jahr wird es definitiv eine Spur härter.

Denn ich kann den Kindern nicht die „übliche“ November-Abwechslung bieten.

Dieses Jahr werden wir uns weder in Kino noch Hallenbad oder Pizzeria flüchten können!

Wir können es uns dieses Jahr nicht „schön“ machen, derweil der Papa weg ist.

Uns bleibt nur unser eigenes Zuhause – und keinerlei Verabredungen und Kontakte!

Dies klingt trist und entmutigend – aber es gibt immer einen Ausweg!

Und klitzekleine Kleinigkeiten, die zu besserer Laune beitragen können!

Meine Top Acht, die wirklich jeder einmal ausprobieren und umsetzen sollte, habe ich hier einmal für Euch zusammen getragen!

Beweg Dich Muddi!

Vor ungefähr vier Jahren habe ich das Laufen für mich entdeckt!
Denn immer nur jammern und heulen?
(Oder versehentlich Rigips-Wände eintreten…)
Sind wohl auch keine Option! 😉

Besser, überschüssige Energie und negative Gedanken verfliegen bei einem flotten Lauf durch’s triste November-Grau!

Denn das ist eigentlich das Geile am Laufen!

Es ist egal ob’s draußen nass und eklig ist!
Einmal warm gelaufen merkst Du nichts mehr davon – und je nach Ausdauer und Training (sportliche Menschen schwitzen schneller) wirst Du sowieso nass.

Entscheidungen fallen mir nach dem Laufen leichter – und das stolze Glücksgefühl danach ist unschlagbar!
(Vielleicht sogar ein bisschen besser als S.. 😉 )

 

Nach dem Sport bin ich schlichtweg zu kaputt, um auf die Palme zu gelangen und das nachmittägliche Basteln mit den Kindern (inklusive Gezanke und Gezeter) gestaltet sich auf einmal gar nicht mehr als allzu nervenaufreibend.

Bin ich alleine mit den Kindern und kann einfach nicht mal so eine Stunde zum Laufen verschwinden, dann muss eben der Crosstrainer herhalten.

Doch auch wenn den ja nicht jeder einfach so zu Hause rumstehen hat:
Möglichkeiten zur Bewegung und somit Stressabbau gibt’s immer!
Irgendwie. 😉

Ein Familien-Filme Abend mit Junk-Food und Popcorn!

Der funktioniert auch zu Corona-Zeiten (oder gerade dann?) wunderbar!

Da geht er also wieder dahin, mein sportlicher Erfolg! 😉

Hatte ich einen furchtbar schlechten und traurigen Tag, helfen in meinem Fall nur fettiges Junk-Food und eine Schüssel Popcorn.

Dazu die Kinder eng-kuschelnd im Arm und ein guter Film auf dem Schirm – und der vorher so verkackte Tag kann mich mal!
(Es folgen wahlweise Wein oder Bier NACH zu-Bett-bringen der Kinder! 😉 )

Raschelndes Herbstlaub!

Noch isses da!
Also schnell „Rin in die Kartoffeln!“ – ähm – in den großen Blätterhaufen.
Macht Mamas und Kindern gleichermaßen Spaß und raschelt und duftet so wunderbar!

Gerne darf der Sprung ins bunte Laub auch mit einem ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft vor hübscher Kulisse (so viele Ansprüche auf einmal! 😉 ) kombiniert werden!

Frau blende dabei geschickt das Gemecker und etwaige Boykott-Versuche der Pubertiere aus! 😉

Bekomm den Hintern hoch und zieh Dich nett an!

Kleider machen Leute – und auch gute Laune!

Ganz ehrlich?

Ich kann wichtige Telefonate nicht im Unterhemd ohne BH führen! 😉

Kann ich nicht!
Da komm‘ ich mir bekloppt vor und das Selbstwertgefühl (und die Brust) sinkt ins Bodenlose!
Geht gar nicht!

Ich stehe auf, ziehe mich an, mache mich je nach Tagesverfassung mehr oder weniger hübsch zurecht – und dann wird telefoniert oder am PC gearbeitet!

Weil’s der Seele gut tut, weil ich es für mich mache!
Weil ich das Gefühl BRAUCHE, mich nicht gehen zu lassen!
Auch zu Corona und Lockdown-Zeiten.

Backen, kochen – und essen!

Es ist mir mittlerweile ein willkommenes Hobby geworden, zusammen mit den Kindern zu kochen und zu backen!

Denn wenn schon der Nachwuchs ein gewisses Interesse (und sogar Begeisterung!) dafür entwickelt, dann gilt es auch dies zu fördern und unterstützen!
(Ich schrieb bereits hier davon)

Und ganz davon abgesehen hat die ein oder andere Backaktion uns schon so manch verkorksten Nachmittag gerettet! 🙂

Kuckt Urlaubs-Fotos an!

Das Leben IST schön!

Wir hatten tolle Zeiten und verdammt viel erlebt!

Und vielleicht sollten wir das nicht andauernd trotzig ausblenden, sondern uns immer wieder buchstäblich vor Augen halten!

Wie wär’s also mal mit den alten Fotobüchern oder herzallerliebsten Bildchen aus Baby-Zeiten?

Kuckt Euch jedoch keine Fotos aus der Zeit noch DAVOR an – denn das wird teuer!

Ihr seid jetzt zwanzig Jahre älter und DAS kann keine Augencreme der Welt wieder raus hauen!
(Ja, ich kommuniziere gerade mit mir selbst – sollte die teure Bestellung schnell wieder stornieren!)

Zieht Euch Celeste Barber auf Instagram rein!

(Is wohl jetzt Werbung 😉 )

Ich find Instagram noch immer ein bisschen doof.

Aber:
Ich kann noch so sehr schluchzen, Rotz und Wasser heulen, mir den Schnurz am Ärmel abwischen (ok, DAS macht nur die Kleinste!) – klicke ich auch nur einmal das neueste Foto oder Video von Celeste Barber an, ist’s um mich geschehen!

Ich MUSS einfach lachen und laut los prusten!
Liebe diese Selbstironie!

Nougat Baumstämme!

Keine weiteren Ausführungen hierzu – Foto kann nicht mehr gemacht werden.

Also ICH finde ja, das sind alles ziemlich gute Versuche, dem November doch noch irgendwie eine Chance zu geben.

Damit wir diese Zeit einfach mit allen Mitteln und Möglichkeiten rum bekommen!

Erinnert mich bitte bei meinem nächsten Jammer-Post daran! 😉

Kopf hoch!

Eure 

Alex

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