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Wieder zu Hause: Ein Stück Paris hängt schwer im Magen – Ein noch größeres sitzt tief im Herzen!

Croissants, Baguette, Schokoladentörtchen, Erdbeerkuchen, zuckersüße Macarons, Taco to go mit extra-cheese, japanische Fleischspiesschen und Mochi, koreanische Nudeln und Himbeer-Wodka,  Karamell-Kaffee und Lemon-Crepes…

Wir sind wieder zu Hause – und ich habe Bauchschmerzen.

Paris liegt noch schwer im Magen ;)

Sehr, sehr dolle und arge Bauchschmerzen.

Es fing gestern auf der ICE-Fahrt von Paris nach Frankfurt irgendwann zwischen französischen Feldern und Strasbourg an.

Der Magen krampft sich seitdem in regelmäßigen Abständen Faust-hart zusammen und kalte Schauer überlaufen mich.

Mir scheint, als habe mich Paris schlichtweg demonstrativ nach Hause gekickt! ;)

Weil, muss ja mal loslassen können und so.

Mit im Gepäck ist ein Kilo zuviel (ich verweise auf obige Liste), welches offenbar auch durch tägliche Fußmärsche (und jener wunderbar-fantastischen Laufrunde) zwischen 10-15 Kilometern nicht ausgeglichen werden wollte.

Möglicherweise aber auch spielt mir der weibliche Zyklus hier einen Streich.
(Ey! Wie kann Frau eigentlich sooo viel über ein einziges Kilogramm schreiben!? EIN KILO!!!)

Fakt jedoch ist, Fave of the day ist heute „Leber-und Galle-Tee“. ;)

Ich hab‘ zwar keine Ahnung, ob der bei Magenkrämpfen dienlich ist, doch mangels Verfügbarkeit anderer Alternativen aus dem Segment „medizinische Tees“ griff ich halt gestern Abend – und eben auch jetzt – dazu.

Schmeckt außerdem.
Ich-bin-verflucht-nochmal-alt-geworden.

Und mein Fazit über ein Familien-Wochenende in Paris?

Und während der Tee friedlich vor sich hin dampft, alle Kinder wieder ordnungsgemäß in diversen Schulen verstaut sind – und die Wiesen vor der Haustüre allmählich wieder auftauen, komme ich in’s Sinnieren.

Darüber, was auch diese Reise mit mir und auch uns gemacht hat!

Verlief alles durchweg harmonisch und war von vorne bis hinten geil!?
Nope! Blödsinn!

Klar haben die Kinder gemault und gemeckert und wollten nicht laufen, sicher zankten der Gatte und ich – und hielten nicht nur Händchen beim Sonnenuntergangs-Spaziergang entlang der Seine.

Und ganz gewiss zischte ich auch das ein oder andere Schimpfwort gerichtet an den mir Angetrauten zwischen den Zähnen hervor! ;)

Nicht jedes der oben aufgezählten Gerichte glich einer wahrhaftigen Geschmacksexplosion – und ganz gewiss hätten wir noch so viel mehr anschauen und unternehmen können.

Doch ist es nicht unsere Art, das typische Touri-Programm durchzupeitschen!

Das machen wir nie.

Wir wollen in der jeweiligen Stadt einfach sein und leben.

Und wie war die Wohnung nun wirklich?

Und lebte es sich tatsächlich supi-gut in der stylischen Pariser Wohnung?

Mitten in der Metropole, direkt in der Rue Saint-Denise? 

Nun, würde ich die Kinder fragen, sie würden dies nun lautstark bejahen! :)

Ich – gründliche, deutsche Mutti – musste gewiss hier und da über ein paar Dinge hinwegschauen – und den kritischen Blick in die Ecken untersagte ich mir!

Die Wohnung mag den Besitzer ein Vermögen gekostet haben, doch was die Sauberkeit – oder gar reparaturbedürftige Dinge – betrifft, so lebten wir offenbar „Pariser Standard“! ;)

Bad und Dusche waren allerdings tatsächlich mega, Handtücher frisch und sauber, ebenso die Bettwäsche – und das ist doch das Wichtigste!

Und Shopping?

Habe ich Zeit zum Shoppen gehabt?

NEIN! Ich habe mir tatsächlich NULL gekauft!
ZERO!

Doch auch das ist ok, ich bin nicht mit der Intention nach Paris gereist, dort irgendetwas für mich erwerben zu müssen.

Solche Vorhaben interessieren mich schon lange nicht mehr, wo ich doch schlichtweg ALLES auch online beschaffen kann.

Es hat für mich ohnehin den Reiz verloren, „besondere Dinge“ aus Metropolen mit nach Hause zu schleppen, die ich ohnehin per Knopfdruck in mein hessisches Nest ordern kann.

Ich reise die nächsten Tage einfach mal nach „Zalandien“ oder so.

Viele wunderbare Erinnerungen im Gepäck!

Wohl aber im Gepäck sind so viele neue Eindrücke und Erinnerungen.

An eine ganz wunderbare Stadt und auch meine ganz eigene Familie!

Ich bin mir sicher, meine Kinder sind auch in den letzten vier Tagen ein kleines bisschen gewachsen und reich an Erfahrungen geworden.

Das alles wird fürs Leben prägen und ihnen später helfen, davon bin ich überzeugt.

Denn noch heute kann ich mich an JEDE Reise meiner Kindheit erinnern!

Wir waren wieder wir Fünf, hatten uns einen Großteil der Zeit lieb – und selbstverständlich trug dieses Wahnsinns-traumhafte Wetter in der französischen Hauptstadt auch einen ganz großen Teil dazu bei, dass ich hier nun von einer gelungenen Reise berichten kann!

Eine Reise, die definitiv einer Wiederholung wert ist!

Würde man mich heute fragen, ob mich der ICE nach Berlin oder Paris bringen soll, DIE Entscheidung fiele mir leicht!

Städtetouren mit Kindern können funktionieren!

Ich finde Städtetouren mit Kindern ganz, ganz großartig!

Und neben London, Dublin und eben Berlin konnten wir unsere Kinder nunmehr auch mit Paris vertraut machen!

(Und hoffentlich kommen irgendwann vielleicht ja doch Toronto und Montreal dazu – wir würden den Kindern sooo gerne unsere alte „Herzensheimat“ zeigen!)

Sicher, der Nachwuchs ist auch hier im beschaulichen Hessen mehr als glücklich und zufrieden.

Aber ich brauche das ab und zu!

Muss mir ein bisschen Großstadt-Luft ums Näschen wehen lassen und eintauchen in Gewusel, Lärm, Trubel – und eben das, was meiner Vorstellung von „Leben“ gleich kommt.

Schön, dass so etwas dann mit allen Familien-Mitgliedern klappt und umsetzbar ist.

Gut, dass wir nie zögerten, sondern einfach machten – und bislang immer belohnt wurden!

Der Tee ist mittlerweile leer getrunken, der Magen zwickt und zwackt weiterhin – und ein klein wenig blutet mir gerade das Herz.

Lässt das Fernweh tief in mir brennen, wie nach jeder gelungenen Reise – und war sie noch so kurz.

Doch das ist ok.
Das lässt mich die nächsten Tage noch ein Weilchen vor mich hinträumen und zehren.

Es hilft zu regenerieren und Kraft zu schöpfen für alles, was das Leben noch für uns als Familie bereit hält!

(Negative Gedanken und Ängste blende ich an dieser Stelle jetzt einmal bewusst aus – auch das ist essentiell und wichtig!)

Cheers! (hebt die olle Teetasse)

Eure 

Alex

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