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Manchmal muss ich ganz laut STOPP schreien! Raus aus der Gedankenspirale & warum meine Kinder MEIN HALT sind! #wib

 (Achtung. Text ist dunkel. Und könnte triggern. Brotdosen-Tutorials und Spielplatz-Checks gibt’s woanders.)

“Du hast Deinen Mann und Deine Kinder. Die werden Dich immer lieb haben und brauchen!
Und Du würdest so sehr fehlen, wenn Du nicht mehr da wärst.
Ich habe niemanden. Es ist so.”

Was ich hier wiedergebe, sind Worte einer lieben Bekannten unserer Familie.

Worte, welche wiederzugeben es mir gerade schwer fällt, denn diese liebe Bekannte ist nicht mehr da.

Sie waren leider nicht einfach so daher gesagt, nicht einfach nur unüberlegt, sondern ausgesprochene Gedanken, die tief saßen – und wohl schon eine sehr lange Zeit quälten.

Ich hatte es damals nicht verstanden, welch Ernsthaftigkeit da gerade in der Luft liegt, das tun Menschen selten.

Wir Menschen sollten hinsehen und zuhören!

Vermutlich habe ich sogar so etwas Dummes gesagt wie

Ach! komm!” oder “Das ist doch Quatsch!”

Ich weiß es nicht mehr so genau.

Denn wir Menschen sehen weg, hören nur halb hin und spielen Dinge herunter.
Weil es einfacher ist, Tatsachen zu belächeln und als Nichtigkeit abzutun.

Das sollen wir nicht tun – das möchte ich nicht mehr tun!
Ich möchte da sein und zuhören, wann immer lieben Mitmenschen die Seele drückt!
Denn meine tut dies hin und wieder auch.

Es sind daher auch Worte, die ICH nicht vergesse!

Die mir in dunkleren Tagen, mitten im nächsten, kleinen Tief – im “Turn” – sogar helfen!

Immer wieder!

Denn sie sind so wahr!

Unsere Bekannte konnte nicht gerettet werden, sie nahm sich in der Corona-Anfangszeit, als eben jene Schippe auch noch oben drauf kam, das Leben.
Während einer Zeit, in der es ganz still um sie wurde.

Denn Leute, DAS ist ein alarmierendes Zeichen!

Nicht, wenn jemand das Herz ausschüttet und damit vielleicht Euch auf den Sack geht!

Das mag zwar belastend sein und ihr rafft nicht, was da gerade vor sich geht!
Aber hört verdammt nochmal zu und seid da!

Nehmt Euch Zeit für Eure Mitmenschen!

Ja, ich muss oft an diese Worte denken in den letzten Tagen.
Denn mir ging’s nicht ganz so gut.

Doch habe ICH immer meine Rettung genau unter meinem Dach!

Meinen Antrieb, mein Leben, das im Grunde ein sehr Schönes ist!

Ich kann meine “Turns” aktuell nicht aufhalten und Trigger leider noch immer nicht an mir abprallen lassen.

Es gibt Dinge und Gedanken, die hier nichts zu suchen haben und vielleicht sogar einzig und allein nur in mir alleine wohnen, die mich aber immer wieder hart treffen.

Kleinste Ereignisse, Erinnerungen – es brauchen nur die “richtigen”  zu sein – und ich stolpere wieder in das nächste Loch.

Ohne es zuvor erkannt und gesehen zu haben.

Ich muss mit meinen Stimmungsschwankungen leben und nehme sie an!

Stimmungsschwankungen. Chemische Vorgänge. Hormone. Trigger. Schlafmangel.

Auf einmal ist “es” wieder da.

Das nächste Tief, der gefürchtete Turn – und hat mich wieder voll im Griff.

Ich kann’s nicht steuern, selbst wenn ich den Auslöser definieren kann.

Muss Ängste und Gedanken annehmen und hoffen, dabei nicht allzu viel “kaputt” zu machen. Menschen nicht für immer zu vergraulen.

Ich fühle mich dann wackelig und ängstlich, fragil, irgendetwas innen tut weh.
Nervenschmerzen, Seelenschmerzen – es kommt meist über Nacht und verändert mich.
Immer wieder auf’s Neue.

Fort sind dann Selbstsicherheit und Stärke – und ich beginne zu grübeln.

Teils über Dinge und Nichtigkeiten, die mich an guten Tagen nicht aus den Latschen werfen würden.

Doch auf einmal ist alles groß.

Große” Probleme, große Ängste, ein großes Verlust- und Kummergefühl, Angst um die Kinder, Gewissensbisse, Wehmut, Tränchen.

All’ das tobt und wirbelt in mir, lässt Gedanken kreisen und schmerzende Verwüstung zurück.

Bis ich nicht mehr kann, bis ich nicht mehr will!

Bis ich Wege suche, jene Stimmungsschwankungen zu durchbrechen.

Um den Tag zu überstehen und das fahrige, unsichere Gefühl im Inneren zu schwächen.

Schwimmen, Laufen, Crosstrainer, viel Zeit mit den Kindern – irgendetwas, das hilft.

Ja, ich bin sei ein paar Tagen wieder ein wenig duster unterwegs, wollte nicht auf den sozialen Medien präsent sein (das mag ich aktuell auch immer noch nicht!) –  und Gedanken quälten und nervten mich selbst so unfassbar arg!

Bis ich selbst STOPP schreie!

So dolle, dass ich gestern einfach innerlich STOPP schreien MUSSTE!

Und mich wieder darauf besinnen WOLLTE, was zählt und mir eine große Stütze ist!

Meine Kinder!

Denn ich habe Menschen um mich herum, denen ich etwas wert bin und bedeute!

Ich schrieb es schon so oft, an trüben Tagen sind meine Kinder meine “Rettung“!

Das mag schmalzig und lächerlich finden wer mag, aber es ist so!

Merke ich, dass ich mit meinen eigenen Gedanken nicht weiter komme und die Spirale sich fies und garstig ‘gen Grundwasser frisst, so finde ich immerhin irgendwann den blöden Schalter, um wieder nach vorne schauen zu können – und diesen Mist zu durchbrechen.

Meistens müssen zuvor Tränchen fließen – ich wünschte, ich könnte früher lahmlegen und mich zusammenreißen.

Kann ich aber (noch) nicht.

JA! Ich habe meine Kinder! (und der Mann geht auch 😉 )

Drei wundervolle Menschen, die immer mehr auf eigenen Füßen stehen, ihre Wege selbst bestimmt gehen – und mir in so vielen Dingen ein Vorbild, eine so viel bessere Version sind!

Und diese Kinder sind auch meine Chance!

Meine Ablenkung und mein Weg zu erkennen, wie schön das Leben doch im Grunde ist!

Und dafür bin ich verflucht nochmal dankbar!

Und verweise auf obige Zeilen.

Denn sie hatte Recht!

Ich habe meine Familie und somit geht es mir gut.

Ich bin NIE allein und ich selbst kann Gedanken lenken und Triggern die Spitze nehmen – auch wenn es bis dahin wohl noch ein Stückchen Weg ist.

Und ich kann den Rucksack schultern und Helm aufsetzen und meine Kinder schnappen! 🙂

Kann mit denen durch Felder und Wiesen radeln, Sonnenstrahlen einfangen und fettes Eis essen.

Und dabei dick und breit grinsen und lachen, wo zuvor noch heimliche Tränchen rieselten.

ICH bin Mama – für immer! 🙂

Ich bin Mama und das habe ich mir immer aus tiefstem Herzen gewünscht.

Und meine Kinder sind mein Halt und meine Stütze, meine Motivation immer weiter zu gehen und das Leben zu lieben.

Dieses Wochenende hat mir einmal mehr gezeigt, dass es gilt, erst im eigenen Inneren etwas zu ändern, damit es “im Außen” genauso gut funktioniert.

Und wenn das bedeutet, einfach auch mal gedanklich STOPP zu schreien. Ganz laut!!! 🙂

Zur Erläuterung:

Ich zeige mich hier bewusst schwach und angreifbar, gebe Gefühlslagen preis, die Menschen gerne verdecken.

Das finde ich aber nicht richtig!

Ich denke, wir Menschen sollten öfter einfach ehrlich sein und darüber sprechen, wie es uns gerade geht, was in uns vorgeht und aktuell quält.

Denn nur so kann auch das Umfeld verstehen!

Warum wir gerade so miesepetrig drein schauen oder ganz leise sind, uns nicht melden – oder ein Lachen gerade so gequält scheint.

Sich klein zu zeigen kann im übrigen auch ein Stärke sein – zumindest sehe ich das so!

Und es befreit verdammt nochmal!!!

Es zeigt, dass wir Menschen alle einfach nur Eines sind:

Echt. Menschlich!

Ich bitte allerdings hier von etwaigen Diagnosen in Kommentaren oder Direkt-Nachrichten an mich abzusehen!
Das kann niemand, das steht niemandem zu!
Nicht-einmal-mir-selbst.

Ich kenne meine Trigger und die gehen niemanden etwas an.

Ebenfalls ist dies keine Einladung dazu, mir “ans Bein zu pinkeln“!

Auch das ist bereits geschehen.

Zeige ich hier Schwäche und Menschlichkeit, dann ist das KEINE Einladung dazu, einen Teil meines Lebens mutmaßlich zerstören zu wollen und anonyme Briefe gegen meine Person irgendwohin zu schicken!

To whom it may concern – das war scheiße!!!

Und hängt mir bis heute bitter nach! Herzlichen Glückwunsch.

Kommen wir zu Bildern vom Wochenende.

Es sind heute nicht viele, denn noch immer fällt mir die banale “Alltagsdokumentation” aktuell schwer.

Gerade Instagram mag ich in diesen Tagen nicht. 

Samstag

Sonntag

Kommt gut in die neue Woche! 

(mehr #wibs wie immer bei grossekoepfe!)

Eure 

Alex

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