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Schiefe Türme, lost places und Schweizer Alpen – Wenn selbst die Heimreise noch Urlaub ist! #Reisetagebuch #wib

Samstag-Nachmittag. Wir sind zu dritt unterwegs, der große Sohn, Gatte und ich.

Knallte am Morgen noch die Sonne in Pisa vom azurblauen, italienischen Himmel, tut sie dies hier auf 1.600 Höhenmeter nicht weniger, doch leicht fröstelnd ziehe ich den Reißverschluss vom Hoodie zu.

Wir sind an unserem Zwischenübernachtungsziel angekommen und erkunden zu Fuß ein wenig die Umgebung.

Atmen frische Luft ein, bestaunen majestätische Berge und gewaltige Gebirgswassermassen.

Idyllisch scheint es hier, fast ein wenig wie in einer Modelleisenbahnwelt.

Genau so hatten wir es uns auch vorgestellt, als wir uns bewusst für DIESES Zwischenübernachtungsziel auf dem Weg von der Toskana in die Heimat entschieden hatten.

Ein Kontrast zum Badeurlaub sollte es sein, ruhig und dennoch ganz nahe an der Autobahn, gut gelegen auf dem Weg – und abseits vom Massentourismus.

Zeit zum ausruhen nach halber Fahrtstrecke und schlafen, Zeit, um mit dem Urlaub abzuschließen und zu Hause anzukommen.

Und JA! Noch kann ich den Kloß im Halse ein wenig verdrängen und Tränchen aufhalten, denn eine Reise mit Zwischen-Übernachtung ist gefühlt noch immer eine Reise!

Der Weg das Ziel.
Bis zum allerletzten, unvermeidbaren Moment!

Das ist schön und lässt ganz nebenbei noch viele hübsche, aller-aller-letzte Urlaubsfotos schießen.

San Bernardino – einst ein Glanz-Ort, jetzt ausgestorben?

Auf dem Rückweg unseres kleinen Spaziergangs passieren wir eine leerstehende Talstation.

Lila Gondeln stehen ausrangiert ohne Scheiben auf der Seite, alles wirkt ein wenig eigenartig, verlassen, irgendwie vergessen und “unfertig“.

Später verrät uns Google, dass wir hier in San Bernardino in einem Örtchen verweilen, welches seine Glanzzeiten längst hinter sich hat.

Früher beliebtes Skigebiet, verpasste man den Anschluss, verbummelte notwendige Investitionen – und eine ganze Tourismus-Region ging letzten Endes zu Grunde.

Wir entdecken noch weitere “lost places“, leerstehende Sportgeschäfte (ist logisch, ne?) und Hotels – und der Sohn trifft es mit seiner Äußerung eigentlich ganz gut auf den Punkt:

Wir befinden uns im “Radiator Springs” der Schweizer Alpen.

Heute lebt man hier offenbar nur noch von Menschen auf der Durchreise, so wie wir es sind.
Der Blick auf den Hotel-Parkplatz verrät auch genau dies.

Schade eigentlich, wenngleich mich solch vergessene Orte gleichermaßen faszinieren!

(Genauso wie mich die Tatsache fasziniert, dass der Sohn freiwillig alleine mit uns beiden durch die Natur marschieren wollte! Voll, voll schön!)

Noch sind wir unterwegs!

Ja, noch habe ich mit diesem Urlaub nicht abgeschlossen, denn wir sind noch unterwegs.

Ein letztes Abendessen gemeinsam als Familie, Frühstück im Hotel – mir schwant, was unweigerlich auf der deutschen Autobahn mit mir passieren wird.
(Ich heule dann immer)

Lasst mich noch ein wenig verdrängen und hinauszögern – nur ein klitzekleines bisschen noch.

Ein ganz klein wenig Zeit möchte ich noch haben, um einem außergewöhnlichen und so, so ereignisreichen Familienurlaub Lebewohl zu sagen!

Kommen wir lieber zu den Bildern – und es sind noch mal ein paar wunderhübsche dabei!

Samstag

Sonntag

Allen Hessen einen guten Schulstart! 

(mehr #wibs wie immer bei grossekoepfe! 🙂 )

Eure 

Alex

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