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Fresse, Gedanken! – Jeder Tag ein Neuanfang! #stimmungsschwankungen #gedankenschleifen#selbstzweifel #pms

(Achtung! Trauriger Text. Wer selbst Stimmungsschwankungen und Gedankenschleifen nicht kennt, der lese bitte nicht weiter!)
Hier war es in den letzten Tagen still.

Mir geht es aktuell nicht ganz so gut –  ich stand mir selbst im Weg.

Es kam wie immer über Nacht – teils kann ich mir den Ursprung aber auch ein wenig erschließen.
Nur zu Herzen sollte ich ihn mir wie immer nicht allzu sehr nehmen.

Und ich muss einmal mehr lernen, mich bewusst auf die Dinge zu konzentrieren, die ich tatsächlich ändern kann und in der Hand habe.

Wo ich aktiv da sein und etwas bewirken kann!

Und sind dies noch so kleine Dinge, wie Wäsche-waschen, meinen Kindern zuhören und für eine warme Mahlzeit sorgen.
(Oder Taxi-fahren. So, so unfassbar viel Taxi-fahren! 😉 )

Fokussieren hilft. Immer.

(Schreibt die Frau, die gerade einen Beitrag tippt, während sie eigentlich die Küche aufräumt und das restliche Mittagessen wegräumen möchte.
Oder sollte ich nicht genau jetzt ein Kind zum Bahnhof bringen?
Und hatte die Waschmaschine nicht bereits vor einer halben Stunde gepiept?
Warum habe ich noch nicht die Retouren-Kartons zugeklebt, da war ich doch eben gerade dran!?
Und WIESO steht die Haustüre offen?
Ach ja, das Leergut, welches in’s Auto soll…) 

Fakt jedoch ist, es gibt vieles, das nicht in meiner Macht liegt.
So sehr ich auch rüttele und mich bemühe, irgendwann kommt der Punkt, an dem ich loslassen muss.

Bevor ich alles kaputt mache und mühsam Scherben wieder kitten muss.
(Ich glaube, das ist leider bereits geschehen) 

Das ist mir in den letzten Tagen unter Tränchen erneut bewusst geworden.

Und auch hier – das gilt für große als auch ganz kleine Alltags-Gegebenheiten, für Begegnungen und Zwischenmenschliches gleichermaßen.

Die letzten Tage war ich wie gelähmt.

Unproduktiv, langsam, starr, durchgefroren und müde.

Ich hatte mich zu sehr in meinen – teils sicherlich falschen und verdrehten – Gedanken verloren.

Gefangen in der Schleife, traurig – so sehr – über Gegebenheiten, an denen ich nichts ändern, aktuell nicht rütteln kann.

Doch loslassen wollte ich auch nicht.

Ich krallte fest und griff zu, hielt an einem Strang, mit aller Kraft, der zu nichts führte.

Solange, bis ich aller Energie beraubt wurde – und nur noch müde zurückblieb.

Das spüre ich noch immer, denn ich fühle mich leer, wund und ausgebrannt.

Aber auch sieht man das am eigenen Haushalt, wenn Ihr mich fragt.

Ich habe nicht allzu viel schaffen können, in der mir zur Verfügung stehenden Zeit.

Jene Unproduktivität stört mich jetzt auch, ist aber ebenfalls im Nachhinein nicht zu ändern.

Ich kann jetzt nur noch Gas geben!
(Mach ich nach dem Ruck dann aber in der Regel auch)

Glücklicherweise geht meine ganz eigene liebste Familie da weniger hart mit mir in’s Gericht, als ich es tue. 😉

Die stört das meistens gar nicht, wenngleich ich immer denke, die Kinder müssten doch merken, dass die Mama nicht “leisten” und “liefern” konnte.
(Darum geht es aber auch gar nicht! Es geht darum, auf sich aufzupassen und gesund zu bleiben!) 

Tun sie zum Glück nicht  – oder sie legen keine Gewichtung darauf.

Ich lächelte, selbst wenn ich traurig war und umarmte, hörte zu und sorgte – und das ist alles was zählt. Ich war trotz allem noch da.

Nun könne man glauben selbst hier für diesen Blog war ich mehr als untätig.

Doch stimmt das nicht!

Ich hatte einen ganz wunderbaren Kooperationsartikel fertiggestellt, denn konzentrierte Arbeit erfüllt mich und lenkt ab.

Ein Text, den ich Euch gerne veröffentlicht und damit diese Seite wieder etwas früher mit Leben gefüllt hätte.

Doch auch hier – manchmal spielt das Leben einem winzige, klitze-kleine Streiche.

Zum Wachrütteln, und loslassen. Zum Achselzucken (und das sollte ich jetzt endlich tun!) – und weitermachen.

Was war geschehen?
Nun manchmal ist einfach wohl der Wurm drin.

Und Kommunikationswege funktionieren nicht.

Der Kunde hat mir noch nicht die letzten notwendigen Informationen geschickt, ist nicht erreichbar, es klappt seit Tagen nicht – so kann ich nicht weiterarbeiten.

Auch dies frustrierte mich so sehr, bis hin zu Tränchen – doch jetzt reicht’s und ist halt gut.

Ich kann’s gerade nicht ändern.
(love it, change it, leave it – wie ich diesen Spruch hasse!!!) 

So viele Emotionen wirbelten die letzten Tage durcheinander, so viele Fragen und Selbst-Zweifel, so viele mini-kleine Streiche spielte mir der Alltag.

Als wolle er mir schelmisch zuflüstern doch jetzt endlich, endlich mal locker zu machen – und über all’ den Irrsinn zu lachen!!!

Und während ich das hier schreibe, tue ich es sogar. 🙂

Ich glaube, das ist einfach das Leben eben.

Und das läuft nicht immer in dem Tempo – so wie ich es will!

Manchmal ruft es auch “Ätschi” und “” – und solange es sich um im Grunde Kleinigkeiten handelt, gilt es Frieden mit der Sache oder dem verkorksten Tag zu schließen!
(Jeder Tag ein Neuanfang! )

Dann gilt es zu atmen – und sich stattdessen anderen Dingen zuzuwenden.

Dem Kind, welches da so lieb sitzt, zarte Haut, die so vertraut riecht.
(Ich habe sie heute schon mit Umarmungen und Bussis erdrückt – brauch das gerade!)

Der Familie, diesen drei tollen Kindern, die mir geschenkt wurden und dem Mann, der (entgegen der eigenen Erwartungen 😉 ) noch immer an meiner Seite ist! 

(Und wer weiß, vielleicht sind es andere Menschen auch – und mein Leben ist gar nicht so schwarz-weiß, wie es mir meine derzeit vorherrschende, auch noch zusätzlich PMS-getrübte Stimmungslage einreden möchte.) 

Vielleicht sollte ich einfach stoisch Wäsche waschen!

Denn schon bald wartet ein neues Abenteuer, verbunden mit vielen, vielen Kilometern auf der Autobahn auf uns Fünf.

Eine Kurzreise, die mir gerade jetzt sehr willkommen sein wird, denn sie hilft mir, vor den eigenen Gedanken zu fliehen – und auch ein bisschen auszublenden.

Ich wünschte, dazu müsste ich nicht erst der Heimat den Rücken kehren, doch ich freue mich gleichermaßen über den nötigen Abstand!

Vielleicht gelingt es mir dann wieder, Dinge anders zu sehen.
(Das ist auf Reisen meistens der Fall 🙂 ) 

Und einmal dies erkannt, dann reißen Wolken auch wieder auf – und die Sonne blitzt hervor.

So wie eben gerade, vor wenigen Sekunden, geschehen! 🙂

Bin wieder da – war nur kurz weg! 

Eure 

Alex

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