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Welcome to my (crazy little) world!!! Wenn Hunde sprechen & erzählen könnten… ;) #aussie #aussieupdate #junghund #20Wochen #welpe

Viel zu früh wurde ich wieder aus meinen schönsten Hunde-Träumen gerissen und sollte mich um 06.20 Uhr morgens (geht’s noch!?)  im feuchten und arschkalten Morgentau (welches mich immer leicht verstört, überreizt und aggro zurücklässt) lösen!

Alles nur, um im Anschluss meinem Frauchchen Nummer 1 dabei zuzusehen, wie sie an ihrem Schreibtisch – der ursprünglich für Schulsachen gedacht war – sitzt und sich vor dem glänzenden Ding und unter der hellen Leuchte eigenartig im Gesicht herumbastelt.

Das macht sie immer, bevor sie mit den anderen jungen Leuten aus meiner Familie Jacke und Schuhe anzieht – und mit schweren Taschen das Haus verlässt.

Zurück mit mir bleibt meist diese Andere da, die ich zwar auch dolle lieb habe, deren Funktion ich aber noch nicht so richtig gerafft habe.

Sie scheint irgendwie das Sagen zu haben.

Zumindest kommt jeder, der was will, braucht und sucht zu ihr. Und dann hat sie es doch wieder nicht.

Und viel zu viele Stunden des Tages verbringt sie in dem schmalen Schlauch, in dem es irgendwie immer nach Essen riecht – ich aber nichts sehen darf und abbekomme.

Selbst wenn ich noch so lieb und rührend gucke!

Oder aber sie klappt das helle Ding auf und klimpert monotonen Geräusches da hinein.

Füttere mich! Spiel mit mir!

Heute aber war mir das alles irgendwie zu blöd und langweilig!

Und weil ich nicht kapierte, wie müde ich eigentlich noch bin, gab ich einfach mal Alles, von dem ich mir Reaktion und Entertainment versprach!

Ich hüpfte verbotenerweise auf die Couch und spielte mit dem Wassernapf, schüttete den um und griff die Fussmatte an.

Denn ich wusste, das bringt Aufmerksamkeit!

Die Olle, die heute so komisch heulend auf dem Fussboden saß, tat mir aber stattdessen aber irgendwie auch leid.

Sie schien so traurig heute.

Ich entschloss, dass Schlecken und Trösten doch eine gute Option seien . Und vollster Überzeugung leckte ich Tränchen von den Wangen und nuschelte mit meiner Zunge wohlwollende Worte ins Ohr (Iiih!!!!).

Danach musste die wieder lachen und mich dolle streicheln. Es hat also funktioniert!!! 🙂

Weil ich jetzt im Spiel- und Beschäftigungsmodus war, legte die mir irgend so ein Ding hin, welches mit Leckerlis vollgestopft war.

Keine Ahnung, was die da von mir wollte!?

Ich fands auch irgendwie blöd und gemein. Und wer hat überhaupt behauptet, dass ich in diesem Moment ausgerechnet Kopfarbeit und ein Intelligenzspiel bräuchte!?

Nachdem ich vor lauter Anstrengung ob dieser bekloppten Aufgabe aber tatsächlich schlummerte, konnte die Olle ein paar E-Mails beantworten und sich um “ihr Business“, welches ich so ganz und gar nicht verstehe, kümmern. 😉

Eine schöne Gassi-Runde! 🙂

Später dann hat sich Frauchen Nummer 2 – oder “die Oma” – dann doch zu einer angemessenen Gassi-Runde mit mir entschieden.

Dabei konnte ich aber nicht ahnen, dass sie dabei auch ein Stückchen sich selbst heilt – und wusste, dass der Ausbruch genau jetzt richtig ist und gut tut.

Und zwar uns beiden!

Während ich an Löwenzahn und Mäuselöchern schnupperte, blickte die Alte mit den heute so traurigen Augen in den tiefblauen Himmel, atmete einmal richtig durch – und besann sich darauf, wie nett das Leben doch sein kann, betrachtet man es aus dem rechten Blickwinkel.

Dass sie mich dabei dämlich-verliebt aus dem feuchten Augenwinkel betrachtete, ignorierte ich natürlich gekonnt.

Denn Tränchen habe ich bei der sentimentalen Ollen ja schon vorhin abgeschleckt und getrocknet. Und ich habe alles gegeben, damit es einem meiner Lieblingsmenschen wieder besser geht.

Auf dem Ackerweg allerdings gingen ein bisschen die Gäule mit mir durch. Zumindest sah es für Frauchen Nummer 2 wohl so aus – als ich mich wie eine wilde Stute im Dreck wälzte.

Ich tat dies selbstverständlich nicht ganz uneigennützig und mit einem gewissen Kalkül. Glaubte ich doch, im Anschluss endlich mal wieder in den Genuss einer ausgedehnten Hunde-Dusche zu gelangen!

Demonstrativ legte ich mich nach der abenteuerlichen Gassi-Runde davor! Doch war die Olle wohl zu faul – oder heute bedrückt – dazu.

Weil ich mich aber leicht ablenken und locken lasse, nahm ich das Käse-Leckerli dankend entgegen – und entschied mich für ein Bad mit der Pfote im Wassernapf.

Bis sie mir auch dieses lustige Spielzeug entfernte.

Kaum hatte ich mich – endlich einsichtig und müde geworden – auf dem kühlen Boden mit einem Plumpser und Seufzer niedergelassen, witterte ich schon die nächste Aufregung!

Alarm!!! Es klingelt!!!

Schließlich hörte ich Autotüren knallen und witterte die Ankunft des Paketzustellers.

Und weil ich ein so schlaues Mädchen bin, klingelte es tatsächlich an der Türe!

Nur um sicher zu gehen, dass die betrübte Alte das heute auch WIRKLICH mitbekommt, schlug ich aus Leibeskräften Alarm!

Und ich rannte zur Türe, knurrte und bellte lautstark!
(Meine Frauchchens meinen, das wäre noch eine Baustelle, die angegangen werden muss!)

Doch die blieb einfach hocken!?! (Hömma Alte, hier ist doch was im Busch!

Selbst als ich sie auffordernd anbellte, weil – I mean, da war doch jemand an der Türe (!!!) – hat die blöde Kuh einfach (absichtlich) NICHTS gemacht und nicht die Türe geöffnet! 😉

Schmollend hab’ ich mich halt wieder plumpsen lassen.

Soll sie halt der Teufel (oder Einbrecher oder Paketzusteller) holen, wenn sie nicht reagieren will.

Irgendwann hörte ich abermals Bewegungen an der Haustüre.

Und der gelockte junge Hüne, der mich immer so schön am Bäuchlein krault, kam rein.

Ich bezirzte ihn selbstverständlich sofort mit meinem Charme und unwiderstehlichen Augen-Aufschlag und legte bereitwillig meine Unterseite brach.

An diesem Tag sollte ich alle meine Lieblingsmenschen noch oft entzücken, verzaubern – oder gar dezent fluchend in den Wahnsinn treiben!

Und doch bleibt Eines gewiss:

Ich gehöre hier dazu (bilde mir hin und wieder ein, der eigentliche Boss im Haus zu sein) und bin auch nicht mehr wegzudenken. 🙂 

Eure Hazel & 

Eure 

Alex

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