Der Kühlschrank ist immer offen! – Kinderernährung reloaded

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Es läuft gefühlt hoch und runter. Jeden einzelnen Tag.
Und würde ich nicht einen Riegel davor schieben, womöglich stundenlang.
Manchmal setze ich mich daneben, verweile einen Moment auf der Couch und fühle mich in meine eigene Kindheit zurück versetzt.
In’s Wohnzimmer meiner damaligen besten Freundin. Denn die konnte es im Gegensatz zu mir schauen, während ich – noch fern jeglichen Kabel-Fernsehens  – höchstens mit der Uroma den alten Heinz Schenk rauf und runter sah.

Die Kinder schauen „Full House“. Gerne auch die Neuauflage „Fuller House“.
Und was mir wohl in meiner Kindheit entgangen ist und ich schlichtweg überhörte, hat sich schnell zum Lieblings-Spruch meiner Kinder entwickelt:

„Die Tür ist immer offen!“

heißt es dort, klopft jemand an die Haustüre.

Wahrscheinlich mögen die Kinder das so sehr, weil es sie an den eigenen Zugang zum Einfamilien-Häuschen erinnert.
Denn Willkommen ist bei uns auch fast jeder, insbesondere jedes Nachbarskind.
Und da mir das tagsüber auch irgendwann zu stressig war, befindet sich auch unsere eigene Haustüre seit jeher die meiste Zeit auf „Schnapper“.
Dafür schließe ich halt neuerdings ab, muss ich mal schnell dringend auf’s Klo! 😉
Die Tür ist immer offen, könnte also durchaus auch bei uns lautstark gerufen werden!
Und klammheimlich zische ich stattdessen jedes einzelne Mal ein bisschen zynisch vor mich hin

„Der Kühlschrank ist immer offen!“

Denn auch hier würde ich Herzens-gerne ab und an einen Riegel vorschieben! mehr „Der Kühlschrank ist immer offen! – Kinderernährung reloaded“

Von Supermarkt-Phantasien, Dichtungsgummi & verbotenen Köstlichkeiten

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Der meine alltägliche Einkauf im Supermarkt stellt sich für gewöhnlich wie folgt dar: Schlaftrunken schlurfe ich morgens um kurz nach acht noch lange vor dem ersten Kaffee durch die Regale. Noch völlig ahnungslos wer ich überhaupt bin, was ich will und welch wunderbar duftendes nährstoffreiches und insbesondere schnell zuzubereitendes Mahl am Mittag auf dem Tisch stehen soll. Um dann drei hungrige Kinder-Mäuler zu befüllen, um nicht zu sagen zu stopfen.

Ich spreche auch gar nicht von kulinarischen Höchstgenüssen und regelrechten Geschmacks-Explosionen oder gar Ergüssen. Nein, ich meine ein stinknormales, gesundes Mittagessen.

Doch selbst DAS ist für mich gewöhnlich um diese Uhrzeit auf nüchternem Magen mit schlafdefizit-umnebeltem Hirn eine nur griesgrämig zu überwältigende Aufgabe. mehr „Von Supermarkt-Phantasien, Dichtungsgummi & verbotenen Köstlichkeiten“