Vom Grinch, der Weihnachten verschlief

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Eine seltsame Stille lag über der Höhle des grünen Gesellen hoch oben auf dem Bergesgipfel.
Nicht einmal der sonst so zornige, stürmische Wind toste und wütete und ließ‘ – wie eigentlich üblich – die noch wenigen verbliebenen Bäumchen sich qualvoll hin- und her biegen!

Nein, es war eine nahezu friedliche Ruhe und beinahe könnte man meinen, der dustere Berg würde im Morgenlicht warm und hell erstrahlen.
Nur die hin- und wieder herunterpurzelnden Steinchen und das leichte Beben und Vibrieren des kargen Untergrunds dort droben ließen erahnen, dass da noch etwas Anderes sein musste.

Und wenn man nur mutig genug war sich des Höhlen-Eingangs zu nähern, einmal das Näschen in’s dunkle Kühl herein zu halten und mit einem Ohr aufmerksam lauschte, dann würde man es verstehen.

Was dort gerade vor sich ging. mehr „Vom Grinch, der Weihnachten verschlief“

Plan B in Sachen Nikolaus

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Die Mutter, die „nix macht“ (ja, ich weiß, ich spreche von mir in der dritten Person) darf sich seit einiger Zeit mehr oder weniger zu den „nebenbei arbeitenden“ Müttern zählen.

Anders kann man es nicht bezeichnen, wenn Frau Mutter stundenlang am PC sitzt, um diverse Englisch Kurse für Schul- und Kindergartenkinder vorzubereiten. Wenn Mutti viermal in der Woche wohin fährt, um entweder selbst einen Kurs zu halten oder zumindest zu lernen und zuzusehen. Und auch wenn ich dabei kaum verdiene, so -finde ich- kann man dies schon als „Arbeit“ bezeichnen. Kein Nine till Five Job, aber es ist nicht „nix“! Was selbst eine Hausfrau, dieser Begriff gehört wenn Ihr mich fragt verbannt (!), nicht tut! Auch die arbeitet! Denn sobald wir uns Mutter eines oder mehrer Kinder nennen dürfen, arbeiten wir immer irgendetwas! Wir werden nur nicht so bezahlt, wie es uns eigentlich -bei einem derartigen Knochenjob- zustehen würde!

Was aber mit zunehmenden Aufgaben und Projekten ebenfalls in den letzten Wochen wuchs, ist die Sache mit den ewigen Gewissenskonflikten. Die sicherlich eine Vollzeit-arbeitende Mutter in noch viel größerem Umfang kennt, als ich es tue. Davon bin ich überzeugt!

Doch auch bei uns merkt man(n) die Veränderung. Und wenn’s nur Kleinigkeiten sind!

Die Frage mit dem Ablauf des Nikolaus-Tages beispielsweise. mehr „Plan B in Sachen Nikolaus“

Alle Jahre wieder: Vom Adventskalender-Hype & der Sache mit dem dicken Alten

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Ich hatte  früher die Sparversion. Vermutlich hatte er nur etwas mehr wie eine Deutsche Mark gekostet. Aber für mich war er das Größte. Jeden einzelnen dunklen Dezember-Morgen. Damals, als noch tatsächlich Schnee in der Vorweihnachtszeit fiel und ich einen Großteil meiner Nachmittage dick eingepackt im Schneeanzug im selbstgebauten Iglu kauerte (ja, SO groß war’s nun auch nicht!) und darin das behutsam aufgehobene, kostbare Stückchen Schokolade verspeiste.

Damals, als es noch keine Kindergarten- und Schul-Zahnärzte (oder rede ich jetzt hier gerade wieder die Vergangenheit schön?) gab und als noch keine Muttis vegane Dinkel-Plätzchen ohne Zucker und Ei zauberten.

Da war er für mich das Allertollste! Der Billig-Adventskalender vom Discounter!

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