Drei Beine

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Samstag-Nachmittag. Draußen hat es gerade begonnen zu regnen.
Doch kommt mir der Regen gerade recht. Ja, ich will jetzt raus! Will laufen. Ganz alleine die Runde um den Lieblings-See drehen. Denn fast muss ich ein ganz kleines bisschen zugeben: Leichtes Regenwetter ist mir manchmal sogar ganz lieb zum Laufen.

Denn dann bin ich wirklich alleine!
Kann Gedanken schweifen lassen, die feuchte Luft in mich aufsaugen und den nassen Asphalt und Waldboden unter den Füßen spüren. Ohne Ablenkung oder gar wertende Blicke der üblichen Wochenend-Spaziergänger.

Denn wer Gedanken ordnen muss, Lösungen und Ziele sucht, für den sei ein solches Lauf-Wetter genau das Richtige, wage ich zu behaupten.

Und so schnüre ich die Schuhe und renne los. Atme und konzentriere mich auf meine zwei realen Beine, die mich nun hoffentlich zuverlässig führen werden. Und beginne über diese anderen „Beine“ zu sinnieren. Die, die da auch noch sind.

Ich stehe aktuell nämlich auf drei Beinen! mehr „Drei Beine“

Sinnkrise

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Ich stecke mitten in einer kleinen Sinn-Krise! Oder Enddreißiger-Krise? Weibliche Midlife-Crisis in Schleifchen-Chucks und Jeans-Mini? Ich weiß es nicht. Fakt ist: Ich bin durch den Wind. Seit einigen Tagen schon.

Entscheidungen liegen vor mir, die es zu treffen gilt und mit dem Anpacken will es gerade nicht so ganz klappen. Ja, ich tue mir ehrlich gesagt gerade sehr schwer überhaupt etwas zu entscheiden! Und genau das hasse ich manchmal am Erwachsenensein! Noch immer! Dabei sollte ich ich mich wohl längst an die Tatsache, nunmehr zu den entscheidungsbefugten Menschen zu zählen, gewöhnt haben.
Treffe ich doch seit geraumer Zeit auch für Andere die Entscheidungen.
Sprich für drei wahnsinnig tolle Kinder. Von denen ich manchmal immer noch nicht glauben kann, dass sie von mir sind! Und dafür danke ich dem Leben schon einmal, so viel sei gewiss!

Aber für mich selbst Entscheidungen treffen? mehr „Sinnkrise“