Mutti lernt Mathe: Wir testen die Lernwelt von scoyo

*Werbung. Ich habe Euch vor Kurzem darüber berichtet, wie schwer es mir im Alltag fällt, alle Bedürfnisse dreier Kinder unter einen Hut zu bringen. Insbesondere geht es darum, gleichzeitig mit zwei Kindern Hausaufgaben zu machen und für die Schule zu lernen, während ein weiteres Kind auf irgendeine Art und Weise beschäftigt werden muss.

Auch berichtete ich darüber, dass gerade jetzt in der Anfangszeit auf dem Gymnasium der Sohn meine Unterstützung beim Lernen braucht, ebenso wie das verlässliche Gefühl, nicht alleine da zu sitzen und herauszufinden, wie es sich am Besten für Klassenarbeiten lernen lässt.

Vergangene Woche stand die erste Klassenarbeit im Fach Mathematik an.
Was bei mir als Kind stets zu Magendrücken und schlaflosen Nächten führte, nahm der Sohn zwar relativ gelassen hin, doch wenngleich eher ER derjenige ist, der MIR die Gesetze der Mathematik näher bringt, Lernen muss einfach sein!
Denn ich möchte, dass von Anfang an, das stete Lernen vor Klassenarbeiten zur Routine wird!

Wie es der Zufall will, durften wir zeitgleich mit der anstehenden Mathearbeit die Online-Lernwelt von scoyo testen!

„Das kenn‘ ich aus der Werbung!“

stieß der Sohn empor, als ich ihm die Neuigkeiten überbringen wollte.  Und sofort war er Feuer und Flamme, das Lernprogramm, welches für die Grundschulklassen 1-4 als auch für die weiterführenden Schulen bis zur 7. Klasse angeboten wird, auszuprobieren.

Da er noch nicht über einen eigenen Rechner verfügt und wir es uns gleichzeitig auf seinem Bett bequem machen wollten (wisst schon, angenehme Atmosphäre und so 😉 ) schnappten wir uns meinen Laptop und riefen – nicht ohne Vorfreude und große Neugierde – die Homepage von scoyo auf.

Wie meldet man sich an?

Die Anmeldung zur sogenannten Lernwelt, welche im übrigen vollkommen werbefrei und somit frei jeglicher Ablenkung auskommt, gestaltete sich als sehr einfach, einmalig gilt es Benutzername, Passwort und E-Mail-Adresse anzulegen.

Wichtig, um später das geeignete Lernmaterial vorgegeben zu bekommen ist es, sowohl Geschlecht des Kindes, Bundesland, Schultyp und Klassenstufe bei der Erstanmeldung anzugeben! Macht Sinn! 😉

Eine Bestätigungsmail wurde uns umgehend geschickt und ich registrierte mich im Elternbereich der Lernwelt.

Was genau ist der Elternbereich?

IMG_20180909_182620505_HDRÜber einen separaten Zugang ist es Eltern möglich, jederzeit den Lernfortschritt des Kindes nachzuverfolgen. Schummeln gilt also hier nicht! 😉
Noch viel mehr als das, erhalten Eltern auch konkrete Lernempfehlungen per E-Mail zugesandt.

 

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Bei der Anmeldung kann es jedoch vorkommen, dass zuerst der sogenannte Flash aktiviert werden muss. Dies ist ganz einfach und wird in einzelnen Schritten genaustens erklärt!

Und schon war sie für uns gestartet: Eine völlig neue Welt des Lernens!

PicsArt_09-24-11.58.40Wir tauchten ein in die Abenteuer der scoyo-Lernwelt!
Denn genau darum geht’s hier!
Kinder sollen immer wieder für das Lernen begeistert werden. scoyo zeigt auf, dass Lernen eben auch anders geht und nicht immer etwas mit alten, staubigen Büchern zu tun hat! Jedes einzelne Lern-Thema ist ein Abenteuer, eine Story für sich. Doch dazu komme ich gleich. 😉

Auf den ersten Blick war hier erkennbar, dass der Umgang mit scoyo prinzipiell wirklich selbsterklärend ist. Und so hatte mein Sohn schon ruck zuck den Bereich Mathe angeklickt und ausgewählt. Er hätte ansonsten noch die Auswahl zwischen den Fächern Deutsch, Englisch, Biologie, Physik, Chemie und Kunst gehabt.

Da ein Themenschwerpunkt der Arbeit die römischen Zahlen sein sollten, wählte der Sohn auch dies als Erstes aus.

Und zwar fast ein wenig schneller, als mir lieb war und vor allem als ich mir Notizen zu diesem Text hier machen konnte! Alte Muttis halt! 😉
Und so war ich geradezu überrascht, wie selbstverständlich ihm also schon nach nur wenigen Minuten die Arbeit mit dem Programm von der Hand ging! Genau so sollte ein Lernprogramm für Schüler ja auch sein, wenn Ihr mich fragt! 😉

Kaum hatte der Sohn ausgewählt begann auch schon die „Story“. 

Story? Ja, jeder Themenbereich beginnt, wie zuvor bereits erwähnt, mit einer eigenen fiktiven Geschichte. Und zwar angepasst an das Alter des lernenden Schülers! Es sei also nicht zu befürchten, dass ein Elfjähriger nun mit herzallerliebsten Knuddel-Bärchen vorlieb nehmen muss! 😉

Vielmehr begibt sich der Schüler stets in neue Abenteuer und soll meistens als Verbündeter der unterschiedlichen Charaktere Aufgaben lösen und Geheimnisse lüften! Wenn das nicht zum Lernen animiert! Der Lernende bekommt also umgehend das Gefühl vermittelt, wichtig und unverzichtbar bei Missionen unterschiedlichster Art zu sein! Und schon sah ich aus meinem Augenwinkel die Funken in den Augen des Sohnes!

In unserem Fall waren wir nun unter die Archäologen gegangen.

Ein Kollege von uns fand alte Postkarten, die dummerweise nur römische Zahlen aufweisen. So sagte es uns die „Einleitungs-Szene“.
Und schon jetzt erkannten wir bei den Aufgaben ein gewisses Muster:
Sie starten alle erst relativ einfach, verbunden mit interessant gestalteten Regeln und Erklärungen zum jeweiligen Thema, um sich dann selbstverständlich zu steigern!
So musste der Sohn zuerst per Mausklick die Postkarten auswählen, die tatsächlich römische Zahlen aufweisen.

IMG_20180909_183930414Um die Spannung zu erhalten, wurden die römischen Zahlen nun als „Geheimschrift“ unter Steinen erklärt, ebenso wie die eigentliche Bildung jener Zahlen.
Im anschließenden Quiz war es Aufgabe des Sohnes, unter einer Anzahl von römischen Zahlen diejenigen zu finden, die falsch gebildet wurden! Nicht ohne dabei jedoch die Regel (I,X,C und M dürfen höchstens dreimal direkt nacheinander stehen) zu vergessen.

Und weiter ging’s!

Aus Streichhölzern musste er nun römische Zahlen legen. Er tat sich recht leicht dabei, und fast meinte ich, ein leicht erfreutes Zucken um die Mundwinkel wahrnehmen zu können!
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Jede erklärte Regel wird übrigens in einem anschließenden Quiz überprüft, dies sei an dieser Stelle ebenfalls zu erwähnen.

 

 

 

 

IMG_20180909_184652973_HDRWährend eines darauffolgenden Domino-Spieles war es nun Herausforderung, die richtigen Zahlen hintereinander zu legen und ich ertappte mich dabei, wie ICH höchst angestrengt mit rätselte! 😉

 

 

Wir „entdeckten“ kurze Zeit später einen geheimnisvollen Koffer, dessen Zahl es nun galt zu entziffern.
Als es dann darum ging, falsche Regeln zu erkennen,  war mein Sohn definitiv schneller als ich!

Nun musste er wieder helfen.

Dieses Mal ein Floß zu bauen. Denn dummerweise hat jemand die Bretter falsch beschriftet, die Regeln bei der Bildung römischer Zahlen nicht ganz korrekt beachtet. Abermals „musste“ also mein Sohn einspringen und helfen! 😉

IMG_20180909_183935403Nur ab und an zeigte sich der Sprössling leicht genervt von den Charakteren der jeweiligen Story.
„Boah bist du aber cool“
veräppelte er die weibliche Rolle in der Geschichte!
Nun, ich tue es als vorpubertäres Gehabe ab. 😉

 

Ganz zum Abschluss folgte noch einmal ein Test zum Thema römische Zahlen, der das Ganze abrundet und abschließt.

Aufgabe hier ist es beispielsweise, römische Zahlen ins Zehnersystem umzuwandeln oder aus einer Auswahl an römischen Zahlen die Zahl 900 zu erkennen. Ebenfalls ordneten wir nun Zahlen der Größe nach und beantworten teilweise Multiple-Choice-Fragen.

IMG_20180909_191755792Leider konnten wir während des abschließenden Tests nicht feststellen, wie weit wir eigentlich waren und wie viele Fragen noch folgen würden. Das haben wir ein klein wenig vermisst, zumindest war es bei der Arbeit mit dem Laptop so der Fall. Dies führte nach einiger Zeit dazu, dass der Sohn den Test einfach abgebrochen hatte, nicht ohne aber alles einwandfrei verstanden zu haben!

Denn jetzt wollte er lieber seinen Avatar erstellen.

Dieser kommt erst einmal in einfacher Ausfertigung, Extras können aber durch Fleiß und Lernen dazu verdient werden! Und ohne dass ich es will, sehe ich hier nun leichte Parallelen zum allseits zelebrierten Fortnite-Hype! 😉

Einen Tag später möchten wir einen weiteren Themen-Schwerpunkt der anstehenden Mathe-Arbeit unter die Lupe nehmen:

Dezimalzahlen und Dualzahlen

Nun haben wir es mit Aliens und Raumschiffen zu tun, müssen uns um das Computernetz kümmern.
IMG_20180910_182051288Es folgt zu erst die Erklärung, was Dualzahlen eigentlich sind. Da der Sohn diese jedoch bereits locker beherrscht, springt er jetzt schnell in’s zweite Kapitel.
Schließlich kennt er sich ja nun schon ein bisschen mit scoyo aus! 😉
Hier gilt es nun vom Dualsystem in’s Dezimalsystem umzuwandeln!

Auch an diesem Tag lernen wir wieder mit meinem Laptop.
Denn über das Tablet oder gar Handy funktioniert scoyo nicht!
Zu Recht! Hintergedanke hierbei ist, dass die Kinder NICHT während des Lernens durch eingehende WhatsApp oder Push-Nachrichten abgelenkt werden sollen!

Wir lernen den Zahlenstrahl bis 1 Million und müssen Lampions beim Straßenfest an Markierungen ziehen oder im zweiten Fall Kinder eines Wettkampfes in Ergebnis-Listen eintragen.

Beim Thema „Raumschiff“ allerdings drifte ich leicht gedanklich ab. Komme nicht umhin, so als Mutti, und habe kurz nicht zugehört! 😉
Dem Sohn allerdings gefällt’s, er arbeitet nun mit den natürlichen Zahlen, sortiert Beträge und hilft der Weltraum-Polizei Schmuggler zu jagen!

Zum Fach Mathe kann ich nun Folgendes berichten:

Wir haben alles an Stoff gefunden, was in der Arbeit vorkommen sollte! Großer Pluspunkt schon einmal hierfür, das Lernsystem scheint wirklich genaustens auf Bundesland, Fach, Schulform etc. abgepasst zu sein!

Nun, ihr wisst, dass Mütter immer Bedenken und Zweifel haben. Und so muss ich ganz kleinlaut an dieser Stelle beichten:
Ich habe den Sohn parallel auch ganz klassisch mit Buch und kariertem Blatt lernen lassen! Einfach aus dem Grund, dass er beide Lernmethoden vor der anstehenden Arbeit „durchgemacht“ haben sollte.

Mein abschließendes Fazit:

In Kombination zu den üblichen Schulbüchern und zum Lernstoff in der Schule ist dies noch einmal eine prima zusätzliche Sache!
Eine spannende Lernmethode, die sich gar nicht so richtig wie lernen anfühlt und vor allem den Kindern ein gewisses Gefühl des selbständigen Lernens vermittelt.
Denn bereits nach dem zweiten Versuch startete der Sohn selbständig das Programm.

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…geht auch mit Gaming-Tastatur und Maus 😉

Das Programm lernt schnell seinen Nutzer kennen und erlaubt somit ein Lernen im ganz eigenen, individuellen Tempo.
Da das Ganze eben auf dem sogenannten „Gamificationsansatz“ beruht, mangelt es nicht an Motivation das Programm auch zu nutzen. Allein Schlagwörter wie Avatar, Level und Punkte überzeugen hier die junge Person vorm Rechner! 😉

Gut finde ich, dass die Eltern mit eingebunden werden und eben über den Elternbereich stets up to date sind, was den Lernerfolg des eigenen Sprößlings betrifft!

Zweimal hatte sich jedoch bei uns das Programm auf dem Laptop aufgehängt. Ich vermute, am Rechner würde es noch ein wenig besser „flutschen“! 😉

Wieder ein paar Tage später stand übrigens ein Englisch-Vokabel-Test an.

Doch möchte ich dieses Thema hier nur kurz ankratzen.
Auch hier, erkennt das Programm nach nur kurzer Zeit mögliche Schwächen des Schülers. Die entsprechenden Vokabeln werden einfach öfter wiederholt und abgefragt!
Und auch hier werden nicht stoisch einfach irgendwelche Vokabeln abgefragt. Nein!
Wir spielen stattdessen Memory, suchen und finden zu deutschen Kärtchen den englischen Gegenpart und verdienen uns dabei mega-coole Sticker!
Wir suchen bei vorbeifliegenden Raketen das entsprechende englische Wort auf Zeit und noch Vieles mehr.

Hier fanden der Sohn und ich es allerdings etwas schwieriger, exakt die Vokabeln zu finden, welche die Lehrerin auch am nächsten Tag abfragen wollte. Aber das kann glaube ich auch das beste Lernprogramm der Welt nicht gewährleisten! 😉

Machen wir weiter?

Nun, ich befürchte, die scoyo-Lernwelt wird uns noch eine Weile erhalten bleiben. Wenn es nach dem Sohn geht auf jeden Fall! Und ich? Höre bei Aliens einfach nicht hin, habe bei allen anderen Dingen aber auch ganz viel Spaß bei der Sache!
So viel, dass der Sohn bereits genervt mit den Augen rollt, nehme ich mal wieder mit ’ner heißen Tasse Kaffee gemütlich neben ihm auf dem Bett Platz! 😉

Viel Spaß beim Lernen!

Eure

Alex

*Werbung (beauftragt) Wir durften die scoyo Lernwelt über einen gewissen Zeitraum kostenfrei testen. Allerdings sehe ich schon jetzt eine Verlängerung des Abos in greifbarer Nähe, dem Sohn gefällt’s und Nutzen bringt’s offensichtlich auch:
Aus der Mathearbeit wurde eine stolze 2 🙂 

Neugierig geworden? Unter dem folgenden Link dürft auch Ihr scoyo 14 Tage lang kostenfrei testen! Einfach hier klicken! 🙂


Ein Gedanke zu “Mutti lernt Mathe: Wir testen die Lernwelt von scoyo

  1. Hi Alex, sehr interessanter Beitrag. Die Lernwelt hört sich sehr gut an. Ich bin Deiner Meinung, dass es mehr bedarf, als die staubigen Lehrbücher & die Art & Weise, wie Schulunterricht gestaltet wird. Lernen bedeutet auch Wissenstransfer. Dies muss erlebbar & greifbar für die Kinder sein.
    LG, Richard (vom vatersohn.blog).

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