„Briefe für dich“: Vom Zauber der allerersten Brieffreundschaft

(*Werbung) An meine erste Brieffreundin kann ich mich noch sehr genau erinnern.

Wir waren damals auf Mallorca, meine Eltern und ich, und tagelang trafen wir uns am Strand, schwammen mit der Luftmatratze weit hinaus oder streiften durch die Gässchen auf der Suche nach streunenden Hunde-Babys und Kätzchen.

Wir spielten verstecken und begleiteten einander auf Ausflügen – viel zu schnell ging die Zeit vorbei und die Urlaubs-Freundschaft sollte enden.

Was blieb war eine Brieffreundschaft – über ein Jahr lang.

Wie aufgeregt ich jedes Mal war, flatterte Post in den Briefasten, wie viel wir uns zu erzählen hatten.
So viel, dass ich mit dem Schreiben kaum hinterher kam und die Aufregung ob der neuesten Neuigkeiten kaum aufzuhalten war.

Eine Aufregung, die es heute in der Form gar nicht mehr gibt!

Denn Geduld?
Benötigt heute…

…niemand mehr, geht es um den Austausch von Informationen und dem kurzen Plausch zwischendurch.

Briefe? Schreibt heute kaum jemand mehr!

Heute „whatsappen“ (als Synonym für alle möglichen Dienste 😉 )  wir beim Spaghetti-kochen, spontane Gedanken sind schnell losgeworden und kurze Fragen im besten Fall innerhalb von Minuten geklärt!

Was sich für mich im Alltag als Segen herausstellt – die schnelle Kommunikation zur Außenwelt über die diversesten Messenger-Dienste – lässt aber auch Eines vergessen:

Den Zauber echter, richtiger Briefe!

Wir kennen keine Vorfreude mehr, denn unser Mitteilungsdrang muss weder gezügelt werden noch warten wir lange auf Reaktion auf all‘ das, was uns nun einmal gerade umtreibt.

Und ich muss hier an dieser Stelle zugeben:

JA, ohne all‘ das – ohne die schnelle Kommunikation zwischendurch – würde ich mich als Mama sehr, sehr einsam und alleingelassen fühlen!

Ich kann mir diese Form der Kommunikation nicht mehr wegdenken, wenngleich ich mein Mobiltelefon an sich des Öfteren verfluche! 😉

Aber WER kennt und besitzt in der heutigen Zeit noch eine Brieffreundschaft?

Wer hat denn die Muse dafür!?

Brieffreundschaft

Fast wurde ich in der Vergangenheit ein wenig melancholisch bei dem Gedanken, meinen Kindern erst erklären zu müssen, WAS das eigentlich genau ist.

Dabei liegt doch gerade mir das Schreiben, das schriftliche Wiedergeben von Erlebtem, Gedanken und Gefühlen so sehr am Herzen!

Fast schon fühlt sich jeder einzelne sehr persönliche Blogbeitrag an, wie ein Telefonat mit der lieben Freundin oder gar ein Brief – an viele, viele „Brieffreunde“ da draußen!

Ich möchte meinen Kindern die Leidenschaft für das Schreiben an sich – und auch die Vorliebe, in die Welt der Bücher und Geschichten einzutauchen, weitergeben!

Ich bin eine Vorlese-Mama

Ja, ich bin eine echte, richtige „Vorlese-Mama“.

Schon immer und durch und durch.

Zugegeben, eine sehr alberne – hin und wieder mit verstellten Stimmen und übertriebener Theatralik.

Doch für mich ist das eine ganz besondere Zeit, abends.

Wenn ich mit der Kleinsten zusammen kuschele und runter komme und sich in vielen, vielen Fällen selbst die große Tochter noch still und leise dazu schmiegt.

Dann tauchen wir gemeinsam in Phantasie-Welten ein und lassen die buntesten Bilder vor den eigenen Augen tanzen.

Und das ist wichtig!

(Vor)lesen ist so wichtig!

Ich finde es unheimlich wichtig, Kindern vorzulesen, denn ich merke, wie sich anhand des Erzählten ganz eigene Visionen in den Köpfen meiner Kinder formen und wie sie die Dinge verarbeiten.

Interessiert stellt die Kleinste Fragen und hat ihre hellste Freude daran, stets zu grübeln, wie die jeweilige Geschichte wohl weiter geht.

Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass Vorlesen eben auch Sprachentwicklung und Leseverständnis fördert – ich glaube fast, das ist sogar nachgewiesen! 😉

Gerade meine kleine Tochter kann sich unglaublich gekonnt ausdrücken und scheint ein wahrer Meister in der Anwendung von Wortwitz oder gar Fremdwörtern – es würde mich nicht wundern, wenn SIE eines Tages an meiner statt einmal ein ganz wunderbares eigenes Buch schreibt! 😉

Sicher, manchmal ist Vorlesen auch anstrengend.

Nach einem langen, harten Tag kämpfe ich hin und wieder mit dem Vorhaben, JEDEN Abend dem Kind vorzulesen.

Dann, wenn meine Stimme mit jedem gelesenen Satz ein klein wenig verwaschener ausfällt und die eigenen Augen nur schwer aufzuhalten sind.

Doch ist es mir das wert, auch wenn ich manchmal kämpfen muss – und im Anschluss selbst (noch vollständig angezogen) neben der Kleinsten einschlummere!
(Wäre nur das wieder-aufstehen dann nicht so unfassbar hart! 😉 )

Was aber wäre, könnte man sowohl das abendliche Vorlesen als auch die Sache mit echten, richtigen Briefen miteinander kombinieren?

Damit unsere Kinder auch in der heutigen Zeit eine wirklichen Brieffreundschaft erleben können?

Und vielleicht ja auch ihren ersten eigenen Brief an den jeweiligen Empfänger verfassen?

Post von „Briefe für dich“

Ein solches Vorhaben scheint tatsächlich möglich!

In den letzten Tagen durfte meine kleinste Tochter regelmäßig Post erhalten.
Von einem „echten“ Brieffreund.

Über „Briefe für dich“ (klickt gerne hier und schaut Euch auf der Seite einmal um) haben wir Post von „Träumer“ erhalten, einem Menschentier!

Und dieser Träumer schreibt von Herzen gerne umfangreiche Briefe.

Darin berichtet er von seinen Erlebnissen mit Samtpfote und weiht uns in die Geheimnisse des tiefen Waldes ein.

Jeden Abend wurden wir entführt in eine ganz und gar magische und zauberhafte Welt!

Wir trafen bislang auf redselige Quasselfeen, alte Wurzelmännchen, wurden Zeuge einer Hochzeit im Unterwasserschloss, lernten rüstige Leuchtturmwärter und schniefnasige Langweilprinzessinnen kennen.
Und wurden letzten Endes selbst zu Helden – doch mehr verrate ich nicht! 😉

Und jeder einzelne Brief brachte uns einen klitzekleinen Schatz mit einer ganz besonderen Bedeutung!

So besitzen wir bereits eine glitzernde Dankesmuschel oder gar eine Seite aus dem „magischen Buch“!

„Briefe für dich“ – Wie funktioniert’s genau?

Briefe für Dich ist eine 6-teilige Fortsetzungsgeschichte für Kinder von 5-10 Jahren.

Die Kinder erhalten also insgesamt sechs „Träumerbriefe“, die wahlweise einzeln alle 14 Tage versandt werden oder aber in Form einer Geschenkbox erhältlich sind.

Dann aber müssen wir Eltern heimlich Postbote spielen und die Briefe zum selbst gewählten Wunschtermin in den Briefkasten schmuggeln! 😉

Jeder Brief ist mit Vor- und Nachname des Kindes sowie der Adresse versehen und auch IM Brief wird das Kind persönlich, handschriftlich angeschrieben.

So, wie es sich eben für einen echten Brief gehört.

Es erklärt sich von selbst, dass aller-allerspätestens am Ende des sechsten Briefes Träumer zu einem richtigen Freund geworden ist – und da sich Freunde nun einmal Briefe schreiben, ist jetzt Eurer Kind dran!

Nun kann das Kind einen richtigen Brief an Träumer schreiben und der schreibt garantiert (!) zurück!

Gibt es ein schöneres Training, um sich im Ausdenken und Ausformulieren eines echten Briefes zu üben?

Es erklärt sich ebenfalls von selbst, dass meine Kleinste ihren Brief voller Eifer an Träumer bemalte und schrieb – und nun seeehr gespannt auf dessen Antwort wartet!

Der Brief Eurer Kinder wird im übrigen aber nirgendwo veröffentlicht, darüber braucht ihr Euch nicht zu sorgen.
Für Euch hat mir die Kleinste aber ihr „ok“ gegeben! 😉

Mein Fazit:

Überhaupt hätte ich so viel Begeisterung von meinen Mädels (die große Tochter war längst mit in das allabendliche Vorlesen eingestiegen und hat auch schon den ein oder anderen Brief der Schwester selbst vorgelesen! 🙂 ) erwartet.

Wie sehr sie sich auf jeden neuen Brief freuten und mit welch aufgeregtem Gefühl sie in den Briefkasten kuckten!

Und ganz sicher ging es ihnen nicht nur um die kleinen Kostbarkeiten, welche jeden Brief begleiteten.

Jeden Abend rätselten wir, wie es denn wohl weiter gehen mag und fast schon fühlte ich mich selbst so, als würde uns hier gerade ein vertrauter (Brief-) Freund schreiben.

Ein ganz klein wenig zu umfangreich und lang erscheinen mir die Briefe, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir abends vorlesen und dann alle schon ein klitzekleines bisschen müde und nicht mehr ganz so konzentriert sind! 😉

Wer aber einmal etwas Abwechslung von den klassischen Vorlese-Büchern braucht, für den können wir „Briefe für dich“ absolut empfehlen!

Zudem ist das wirklich eine ganz besondere – und vor allem zauberhafte! – Geschenkidee!

Und nun muss ich aufhören zu schreiben.
Am Briefkasten hat’s geklappert – und vielleicht hat Träumer ja schon geantwortet! 🙂

Viel Spaß beim Vorlesen und Briefe-schreiben!

Eure 

Alex

(*Werbung, bezahlt und beauftragt – dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Team von „Briefe für dich“!)

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