"Du könntest jetzt Deine Laune auch mal wieder bessern", meint der Mann am Abendbrottisch. Und…
Zwischen den Zeilen findet das (Familien-) Leben statt! Und bald sind wir sechs! ;) #wib 07./08.02.
Zwischen den Zeilen hier auf diesem Blog findet oftmals Eines in geballter Ladung statt:
Das Leben.
Dieses Leben lässt mich – so wie Freitag-Nachmittag – manchmal Haare-raufen und kopflos fluchen, aber es füllt und erfüllt auch.
Es füllt Minuten und Stunden und lässt Zeit nicht nur verstreichen, sondern regelrecht durch die Finger rieseln.
Und es erfüllt Herz und Seele!
Wohlige Momente umhüllen und lassen Tränchen der Rührung und des Entzücken sickern.
Und zwischen so viel geballtem Leben und durcheinander wirbelnden Aufgaben, Stimmen (nicht nur im Kopf, Fünf Menschen unter einem Dach können ganz schön laut werden 😉 ) und Emotionen bleibt hin und wieder nur wenig Zeit zum Schreiben.
Und ein solches Wochenende kann einfach erst am Montag-Nachmittag verbloggt werden.
Das wird noch öfter vorkommen, denn gerade die Sonntage sind bei uns aktuell gut gefüllt.
Ob es bald ruhiger wird? Oder doch so viel turbulenter? 😉
Wenngleich ich auf eine ruhige Kuschelzeit hoffe, ist erst einmal unser flauschiger, vierbeiniger Nachwuchs eingezogen und zwingt zum Ruhe halten (und beibringen!) und Kennenlernen und zum Zu-Hause-bleiben.
(Träum weiter, Muddi. Du wirst das Chaos nicht aufhalten und bremsen können! Diese Hündin wird schneller genauso verrückt und “lotzimilliert”, als es Dir lieb und Recht sein wird! 😉 )
Und hin und wieder kommt es auch vor, dass ein Wochenende zu Fünft einfach zu kostbar ist, um in die Tastatur zu hauen und in den Screen zu starren.
Irgendwie war all’ das an diesem Wochenende der Fall.
Zwischen Abschied, Erinnerung und Neubeginn
Es war das Wochenende vor der Abfahrt der großen Tochter in die Skifreizeit.
Bereits Sonntag früh rollte der Bus mit allen Zehntklässlern des Gymnasiums in Richtung Saalbach-Hinterglemm.
Und es war auch das Wochenende, bevor aus Fünfen Sechs werden – und unsere kleine Hazel einziehen wird.
Und noch immer habe ich zwar mittlerweile eine ziemlich gute Erstausstattung mit der großen Tochter zusammengestellt, aber noch so absolut keinen Dunst, welches Kapitel da auf uns wartet!
Ich werde wohl einfach umschlagen und gucken müssen.
(Es ist vielleicht ganz gut, dass man im Leben nicht heimlich auf die letzte Seite lunsen kann…)
Es war aber auch ein Wochenende, an dem das FAMILIE unter dem Dach ganz groß geschrieben wurde.
Das mag sicherlich auch ein wenig am Abschiedsschmerz der Schwestern gelegen haben.
Geht ein Kind, ist es immer und sofort spürbar anders im Haus!
Ruhiger (warum ist das so? Nur weil ein Bindeglied fehlt!?) und irgendwie geordneter, gleichzeitig aber natürlich viel langweiliger und irgendwie trist.
Und so ertappte ich Samstag-Abend, als der Fernseher im Untergeschoss vorübergehend nicht ging (des Großprojektes vom Mann wegen – einer der Gründe, die mich Freitag-Abend in den Wahnsinn trieben und verzweifeln ließen), alle Kinder bei uns im Elternbett.
Alle drei lagen da zusammen (ob ich das hier wohl erzählen darf?) und kuschelten – und hatten die hellste Freude daran, alte Videos von sich anzugucken, die sie in Kindertagen mit dem Tablet aufgenommen hatten.
Videos aus längst vergangenen Tagen
Ich gesellte mich dazu, nur um mir Minuten später verstohlen Tränen aus den Augenwinkeln zu wischen.
Wo nur sind diese alten Kindheits-Tage geblieben?
Ich sah selbst gedrehte Lego-Star-Wars Filmchen vom Sohn und die kleine Schwester, hellblond und lispelnd, meist auch irgendwo hüpfend und tanzend in der bunt-geringelten Strumpfhose.
Ich hörte das Weinen eines Babys im Hintergrund und meine Stimme.
Und fast sogar hörte ich im Video die schmatzenden Geräusche beim Stillen, sofern ich mich nicht täuschen sollte.
Derweil sich die Geschwister gegenseitig beim Purzelbaum-schlagen im Wohnzimmer filmten.
Und plötzlich war all’ dies wieder zum Greifen nahe. Wie schön, dass es diese alten Videos gibt!
Ich verbrachte Zeit mit den Töchtern an diesem Wochenende!
Und wir wurden zusammen beim Kerzen-gestalten kreativ!
Und auch hatten mein Mann (ich sollte nicht immer “der Mann” schreiben 😉 ) und ich Gelegenheit, mit lieben Freunden auszugehen!
So, wie man es eben hin und wieder ungezwungen kann, sind Kinder schon so groß.
Freiheit am Horizont! 😉
Und – das muss ich auch noch hierhin packen – ich habe eine klitzekleine Reise gebucht!
Nur für mich und meine liebste Freundin!
Denn trotz Welpen-Nachwuchs im Haus möchte diese Frühjahrs-Tradition gewahrt bleiben!
Und vor allem darf und muss (es ist wirklich essentiell – liebe Mamas, vergesst Euch selbst nicht!) ich auch einmal im Jahr eine Auszeit nur für mich haben.
Wir verreisen nur drei Nächte, meine Freundin und ich.
Und da zu diesem Zeitpunkt bereits Osterferien sind, ist für das Wohl unseres vierbeinigen Nachwuchses am Vormittag auch gesorgt!
Mehr verrate ich zu einer anderen Gelegenheit.
Und das alles zusammengefasst, in den Zeilen, die ich heute endlich tippen kann und möchte:
JA, das war ein schönes Wochenende!
Hier die Bilder von Samstag und Sonntag! 🙂
Kommt gut in die neue Woche!
(wie immer – mehr #wibs gib’s bei grossekoepfe)
Eure
Der Text gefällt? Dann Daumen hoch für die Alex!

Comments (0)