Seit zehn Wochen ist unser Familienleben ganz schön durcheinander gewirbelt. Und es ist ein anderes,…
Denn sie waren länger nicht mehr zusammen gesehen – unser #wib 02./03.05.
Ich bin an diesem Wochenende wieder vielen “Dingen” (und eigenen Gedanken) begegnet.
Gleichzeitig begegnete ich der eigenen Bedeutungslosigkeit und der Erkenntnis, wie wichtig und bedeutsam meine Rolle innerhalb der eigenen Kernfamilie doch ist.
(Bedeutsam und bedeutungslos zugleich – das muss man erstmal hinbekommen und spiegelt wohl treffend mein tiefstes Innere wieder. 😉 )
Ich erkannte, dass manche Dinge wohl Geduld und Zuversicht verlangen – im besten Fall ohne voreilig zu handeln oder urteilen.
Doch auch musste ich abermals realisieren, dass ich nicht immer eine Rolle in den Gedanken und im Leben Anderer spiele.
Das kann einerseits befreien, denn es nimmt den Druck, immer alles richtig zu machen und gefallen zu müssen.
(Diesen Druck sollte Frau sich ohnehin nie machen müssen!)
Andererseits aber kann der Kloß im Halse ganz schön drücken – und lässt Enttäuschung fest sitzen.
Es liegt dann wohl an uns, die eigene Sichtweise in Richtung Wohlbefinden und inneren Frieden zu lenken – und uns selbst einfach nicht allzu wichtig zu nehmen. 🙂
(Ein bisschen mehr Leichtigkeit, “so what” und “I don’t give a shit” würde mir ohnehin gut tun und wünsche ich mir für mich selbst so sehr! Ich übe noch… 😉 )
Fremdbestimmt oder erfüllt?
Ich konnte auch an diesem Wochenende erkennen, dass ich sehr wohl noch gebraucht werde!
Und dass ich als Mama öfter eingespannt bin, als mir lieb und recht ist.
Und ich verfluchte gewiss in heimlichen Momenten jenes Gefühl der Fremdbestimmung. 😉
Abermals nahm ich mir an diesem Wochenende vor, auch bereits jetzt schon – während ich noch voll im Familienleben stecke (dies vielleicht in den letzten Zügen) – vermehrt um MEINE Zeit zu kämpfen.
Denn ich merke, wie sehr mich die Aufopferung und teils auch Aufgabe der eigenen Interessen erschöpft.
Natürlich tut es gut und erfüllt, noch immer gebraucht zu werden und beschäftigt zu sein! Sehr sogar!
Doch darf ich mich dabei nicht selbst vergessen.
Sonst falle ich eines Tages tief.
(Und apropos tief: So deep sollte dieses Wochenende in Bildern jetzt gar nicht werden!)
Ich kann es gar nicht allen recht machen!
Es gab an diesem (verlängerten) Wochenende auch wieder oft Momente, in welchen ich realisierte, dass ich ohnehin nicht alle Bedürfnisse aller Familienmitglieder erfüllen kann!
Ganz gleich wie ich mich drehe und wende und abstrampele.
Und dass die Mama am Ende ohnehin immer schuld ist. 😉
Die Überschrift zu diesem Beitrag fiel mir dann leicht schmunzelnd Samstag Abend ein.
Ich saß neben dem Mann im Auto – das erste Mal seit sehr langer Zeit hatten wir uns zum Essen-gehen und fürs Kino – verabredet.
Und ich musste an diese Promi-Klatsch-Heftchen denken.
Die, in welchen nicht selten über Trennungen gemunkelt wird, sieht man ein Paar über längere Zeit nicht zusammen.
Ja, auch hier konnte ich in den letzten Wochen nicht allen Bedürfnissen gerecht werden.
Und das Paar in uns blieb neben Familienchaos, Hundeerziehung und neuen Rollen und Aufgaben ein wenig auf der Strecke.
Ich hätte so viele andere Dinge im Kopf und sei so gestresst, meinte der Mann vor wenigen Tagen.
Nun , über die Sache mit der mentalen Last, welche leider noch immer zum großen Teil wir Frauen tragen, hab’ ich hier ja schon zu genüge geschrieben.
Zeit für Zweisamkeit
Wir konnten also auch etwas Zweisamkeit an diesem Wochenende leben.
Und ich musste erkennen, wie alt ich wohl mittlerweile schon bin.
Denn an diesem Samstag-Abend durften wir vielen jungen Menschen begegnen.
(Menschen ü40 oder gar ü50 an einem Samstag Abend in der Frankfurter Innenstadt? Exotisch, Leute!! 😉 )
Und nun, bedeutungslos und gebraucht, alternd und fremdbestimmt, versklavt und gleichzeitig erfüllt wie ich bin:
Genug philosophiert!!!
Hier die Bilder vom Wochenende! 🙂











Kommt gut in die neue Woche!
(Und wie immer: Noch mehr #wibs gibt’s bei grossekoepfe!)
Eure
Der Text gefällt? Dann Daumen hoch für die Alex!


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