Müde durch’s Alltags-Chaos

19+

Bier und Pizza.
Schreit ein Tag am späten Abend danach, dann waren die vorangegangenen Stunden offensichtlich nicht die Allerbesten! 😉
Zumindest ist es bei mir so.

Gewiss gibt es auch Tage, an denen schmeckt beides ohnehin supi gut in Kombination (alternativ greife man auch beherzt zur Flasche Billig-Lambrusco), doch bleibt beides für mich Eines:
Seelentröster und Wieder-Gutmacher für einen verkorksten Tag.

Heute jedenfalls wiege ich ein Kilo mehr und habe noch immer eine kleine Plauze! 😉

Was passierte?
Nun, ich kollidiere seit Tagen mit dem, was sich Alltag nennt!
Mit all‘ seinen verflixten Konsequenzen.

Und eigentlich sollte an dieser Stelle nun ein gänzlich anderer Text stehen.

Von meinem Schlafprotokoll wollte ich berichten.
Davon, dass ich mich seit Beginn des neuen Schuljahres eigenartig krank fühle.
Unfassbar träge, müde, absolut nicht leistungsfähig.
Die Augen brennen, der Kopf umhüllt von dichten Nebelschwaden (der Herbst naht! 😉 ) bar jeglicher Fähigkeit klar und rational zu denken.
Von den vielen warnenden roten Punkten auf eben jenem Protokoll wollte ich berichten und meinem Ärgernis noch immer nichts dazu gelernt zu haben.
Noch immer nicht in der Lage zu sein, unter der Woche früh in’s Bett zu gehen und weit mehr als die läppischen fünf bis sechs Stunden zu schlafen.

Vom allabendlichen Einschlaf-Marathon wollte ich berichten.
Und meinen verzweifelten Versuchen, drei Kinder innerhalb angemessener Zeit in’s eigene Bett zu katapultieren.
Ich schrieb‘ über meinen Wunsch, ab und an die Kinder einfach mit einem „Bären-Betäubungspfeil“ für angenehme acht bis neun Stunden Nachtruhe außer Gefecht setzen zu können.
Und davon, wie ich versehentlich einst eben genau diesen Wunsch im Beisein der Kleinsten laut äußerte.
(Es kostete mich damals weitere zwanzig Minuten Bettgeh-Zeit zu beteuern, dass es keine Betäubungspfeile für Menschen gibt! Und dass diese gewiss nicht in die Hände von Müttern gelangen!)

Doch noch bevor ich diesen Beitrag beenden konnte, kam mir einer dazwischen: mehr „Müde durch’s Alltags-Chaos“

Ausgebremst und Ausgetrickst?

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Gerade komme ich mir ziemlich blöd vor. Ja, genau jetzt, in diesem Moment, als die Mittlere voller Elan ihr Tablet-Spiel spielt. Irgendein nächstes Level hat sie erreicht und freut sich gerade wie Bolle. Während sie hier schön gemütlich auf meiner Couch sitzt. Am Vormittag! Während der Schulzeit. Und so sehr ich sie auch liebe, hege ich nun einen klitzekleinen Groll. Komm‘ einfach nicht dagegen an. 

Denn sie konnte nicht laufen am frühen Morgen. Klagte über unerträgliche Schmerzen, unfähig auch nur Socke oder Hose anzuziehen. SO konnte ich das Kind unmöglich in die Schule bringen! Ein Kind, das sich so verhält gehört umgehend zu einem Arzt. Nicht? 

Wenig später befinden wir beide uns im Behandlungszimmer. Und tatsächlich ist ein Muskel verzerrt und die Verhärtung deutlich zu spüren. Geflunkert hat das Kind nicht, doch sicherlich die üblichen 30 Prozent Jammer-Bonus drauf gepackt, so viel sei gewiss.

Und immer wieder stellt sich mir im Nachhinein die Frage:

War das jetzt nötig oder übertrieben? Richtig oder Falsch? mehr „Ausgebremst und Ausgetrickst?“

Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun

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Donnerstag. Lange habe ich überlegt, ob ich über den heutigen Tag tatsächlich einen Blog Post schreiben soll. Und bis noch vor wenigen Minuten war ich mir sicher:
Nein, das will ich auf keinen Fall! Dieser trübe und verschneite März-Donnerstag war schlichtweg das typische Beispiel eines Tages zum „in die Tonne kloppen“.
Er hätte restlos gestrichen werden können, bis auf die hübschen, neuen Schuhe, die ich mir vor lauter Frust bestellt habe, die Pizza und das Eis danach. Was soll es an einem solchen Tag also schon Unterhaltsames und Berichtenswertes geben?

Doch wenn mich dieser Tag heute etwas einmal mehr gelehrt hat, dann die Tatsache dass ich meine Kinder am Besten kenne! Oder vielleicht doch nicht? 😉 mehr „Vom Bauchgefühl & der Kunst, immer das Richtige zu tun“

Mamas, passt auf Euch auf: Von rutschigen Planschbecken & Helden in Handtüchern

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Unsere größte Sorge gilt unseren Kindern, deren Wohl und Gesundheit steht an oberster Stelle, komme was wolle. Ist klar! Nicht auszudenken, dass sich unser liebstes Hab und Gut beim Spielen und Toben verletzen könnte. Oder, der Mega Horror, sogar ins Krankenhaus muss!

Aber deshalb sind wir Mamis ja fleißig und sorgen vor. Kantenschutz hier, Treppenschutzgitter da. “Lauf, Fahr, Krabbel nicht so schnell!, „Kuck nach vorn!“, „Vorsicht Kopf!“, „Achtung heiß, kalt, scharf!“ „Autos!“. Ja, es funktioniert gut! Das mütterliche Frühwarnsystem! Eine Meisterleistung von Mutter Natur. Genau genommen sind wir es nämlich sogar selbst, diese regelrechten Meisterinnen im Ausmalen von Worst-Case-Szenarien! Stimmt’s?

Alles gut und richtig! Ganz dabei aber von der -leicht schusseligen- Mutter Natur in Vergessenheit geraten: WIR selbst! mehr „Mamas, passt auf Euch auf: Von rutschigen Planschbecken & Helden in Handtüchern“