Getrennt und doch zusammen – Unser Wochenende in Bildern 16./17.11.

13+

Distanz. Räumliche Trennung. Alleine sein.
Das sind alles möglicherweise keine schönen Begriffe – und dennoch seit jeher hin und wieder Bestandteil unseres Familienlebens.
Das Zusammenleben mit meinem heutigen Mann begann nach wenigen Wochen zarter Verliebtheit mit einer gewaltigen Belastungsprobe, welche in anderen Fällen die ein oder andere Beziehung zum jähen Scheitern verurteilt hätte.
Nicht aber unsere.

Nur drei Monate nach unserer ersten Begegnung verschwand der Gatte für lange sechs Monate nach Kanada.
Ich schrieb es hier bereits schon oft, das war durchaus keine leichte Zeit.
Geprägt von unzähligen, nächtlichen Telefonaten, viel E-Mail-Verkehr (Wir sind alt! Es gab damals weder Skype noch Whatsapp & Co.!) und vielen Flügen meinerseits über das uns trennende Weltmeer.
Und doch glaube ich, wuchsen wir in der Zeit schneller zusammen als manch andere junge Paare – und nicht zuletzt stärkte und prüfte die Zeit der „Trennung“ für all‘ die Jahre, die da folgen würden.

Unser Familienleben funktioniert ganz gut damit, dass der Papa nicht immer da ist.
Und nicht zuletzt existiert schließlich noch ein Begriff, der für alle Menschen von Bedeutung ist  – und hin und wieder auch einmal gut tut: Freiheit 😉
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Mutti pubertiert! Ein Abend mit Dr. Jan-Uwe Rogge

2+

Ich befinde mich in der Pubertät!
Ja, richtig: ICH!
Nicht etwa „wir“, denn erstens war ich schon immer ein Befürworter sogenannter Ich-Botschaften, und zweitens meine ich tatsächlich meine werte, eigene Person.

Alexandra R. L. – genannt Alex – , geborene B., 39 Jahre, hochgewachsen, weiblich.
Denn eigentlich bin ich diejenige, die in letzter Zeit echt ab und an ganz schön am nicht mehr ganz so schnittigen und glänzenden Rädchen dreht! Ja, fast könnte ich mir mein derzeitiges Verhalten gar nicht anders erklären. Muss so sein!

Ich poste Stinkefinger-Bilder auf Instagram, räche mich in Wort und Text an meiner Jugend, stampfe bockig und hilflos unter Zornesröte mit dem Fuß – nur ganz knapp am garstigen Lego vorbei – und hau gerne auch mal hin und wieder mit der Faust auf den Tisch. So sehr, dass die Teller wackeln.
ICH bin diejenige, die himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt ist.
Denn aktuell scheinen im mütterlichen Gefühlsleben nur eben jene zwei Stimmungslagen vorzuherrschen. Ich himmele Menschen an, die ich nicht anhimmeln sollte, finde Andere wiederum umso blöder, schreibe und tue ab und an lächerliche Dinge, schmeiße Jobs hin und bin mir gelegentlich selbst nicht mehr lieb.
Muss die Seele streicheln mit hübschen Boots aus feinstem Leder oder rebellisch-dusteren Nieten-Tretern. 

Und möchte ein Tattoo!
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Mutti goes Wellness

8+

…klingt nicht besonders spannend und erwähnenswert? Und schon gar nicht eines ganzen Artikels und damit verbundenen Gedanken-Schleifen würdig? Für mich schon! Denn ich halte mich in dieser meiner aktuellen Lebensphase selbst für Wellness-unfähig! Ich bezeichne mich gerne als Entspannungs-Legastheniker! Aber sind das nicht alle Mütter? 😉

Ich weiß sehr wohl noch, dass ich meinem Gatten einen Wellness-Nachmittag in der Therme zum Geburtstag geschenkt habe! Braucht Ihr mich gar nicht daran erinnern! SO vergesslich bin ich nun auch nicht, hatte ich doch selbst in einem anderen Artikel darüber berichtet! Doch da ging es nur um ein paar wenige Stunden, die im übrigen noch immer nicht eingelöst wurden. Noch keine extra Zeit, keinen Extra-Samstag,  für diese eigentlich herbeigesehnte Zweisamkeit gefunden. Nun soll’s also so weit sein? Von wegen! mehr „Mutti goes Wellness“