Guten Morgen, ich bin die Mutter, die…..

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Guten Morgen, ich bin die Mutter, die heute früh an alles denken – und alles richtig machen wollte!

Die Mutter, die extra nicht mehr auf ihr Handy schaut, am so frühen Morgen, damit keine Ablenkung da ist und wir uns nicht vertrödeln.

Damit der Zeitplan eingehalten werden kann und mein jüngstes und kleinstes Kind pünktlich und entspannt zur Schule kommt.

Ich bin die Mutter, die daran denkt, dass das Kind gleich in die bequeme Leggings für den Sportunterricht schlupft – und die Mutter, welche den Turnbeutel aus der Garderobe fischt und diesen vor die Haustüre platziert.

Damit wir ihn bloß nicht vergessen!

Ich bin die Mutter, die den Tee kostet, bevor sie ihn in die Thermosflasche füllt, um zu prüfen, dass er wohl temperiert ist, und ich bin die Mutter, die heimlich zuckert.
Damit das Kind trinkt und hoffentlich nichts vom Boykott des „zuckerfreien Vormittages“ verrät.

Ferner bin ich die Mutter, die über Zähnchen drüber putzt, Haare mit Leichtkämm-Spray frisiert und Gurkenscheiben in die Pferde-Brotbox füllt.

Denn ich will alles richtig machen, damit alles funktioniert! An diesem Morgen.

Die Checkliste im Kopf

Ich bin auch die Mutter, welche im Auto sitzt und noch einmal alles gedanklich durch geht.

Gebügelte und somit sterile Eulen-Stoffmaske? Check!
Turnbeutel mit extra Wasser? Check!
Kind wach und angeschnallt? Check!
Schulranzen dabei und gepackt? Check! 
Zu beantwortende E-Mails für den Vormittag auf „Erinnerung“ gesetzt? Check!
Check, Check und nochmals Check!

Und trotzdem bin ich die Mutter, die sich im Auto eigenartig „nackt“ fühlt.

Nur warum?

Aber WAS fehlt?

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